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Ärger mit CAT-Interface am FT-817

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21

Friday, July 9th 2010, 3:19pm

Hallo HB9EVI,

danke, habe mir das DK4MX mal angeschaut, sieht gut aus! Brummschleifen habe ich womöglich bereits dank nicht galvanisch getrennter Soundkartenkabel...das teste ich heute, wie bereits angekündigt (s. Post von DH4YM).

Ehrlich gesagt ist denkbar, dass ich bald die Schn.... voll hab und mir ein Tigertronics o.ä. zulege, das ist galvanisch getrennt und hat ne integrierte OTT-Steuerung (d.h. man kann auf CAT verzichten). Die Interfaces mit CAT-Kontrolle (RigExpert, Microham, Rigblaster) sind mir alle viel zu teuer. Und alle wollen sie die einzig wahre Lösung sein.

73, Jan

DF3KV

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22

Friday, July 9th 2010, 4:51pm

Hallo HB9EVI,

danke, habe mir das DK4MX mal angeschaut, sieht gut aus! Brummschleifen habe ich womöglich bereits dank nicht galvanisch getrennter Soundkartenkabel...das teste ich heute, wie bereits angekündigt (s. Post von DH4YM).

Ehrlich gesagt ist denkbar, dass ich bald die Schn.... voll hab und mir ein Tigertronics o.ä. zulege, das ist galvanisch getrennt und hat ne integrierte OTT-Steuerung (d.h. man kann auf CAT verzichten). Die Interfaces mit CAT-Kontrolle (RigExpert, Microham, Rigblaster) sind mir alle viel zu teuer. Und alle wollen sie die einzig wahre Lösung sein.


Hallo Jan,

Du kannst wahrscheinlich probieren was Du willst, die Antenne muss räumlich getrennt mit grösserem Abstand installiert werden

73
Peter

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23

Friday, July 9th 2010, 5:36pm

Du kannst wahrscheinlich probieren was Du willst, die Antenne muss räumlich getrennt mit grösserem Abstand installiert werden

Das denk ich auch. Bevor weiter mit hunderten Interfaces zu experimentieren, lohnt sich sicher die Investition in ein paar Meter Koax, um die Antenne weiter weg vom Rig zu kriegen - immerhin vollbringen diese MiracleWhip-ähnlichen Gebilde auch keine Wunder (obwohl sie als wahre Wundertüten angepriesen werden), da macht das bisschen Dämpfung eines Kabels den Braten auch nicht heisser.

Aber um es doch klar zu sagen: CAT Steuerung kann sauber funktionieren, wenn man auf einige Eckpunkte achtet.

24

Friday, July 9th 2010, 6:44pm

Ihr habt ja recht...

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25

Friday, July 9th 2010, 6:45pm

...aber?

26

Friday, July 9th 2010, 7:08pm

...man hofft ja, dass man doch drumherum kommt, denn die rückseitig montierte Spielzeugantenne ist halt doch charmant und praktisch :-)

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27

Friday, July 9th 2010, 7:25pm

Naja, also da würd ich mich mal nicht zu sehr von beissen lassen. Wenn Du da mal 5m RG58 beschaffst und ranhängst, siehste auch, ob sich effektiv was verbessert mit dem QRM. Zudem kann ich mir nicht denken, dass Du im Winter mit dem 817er und der Antenne hintendran draussen in der Landschaft rumsitzst. Dann kannst Du die Antenne mal so am Kabel vors Fenster hängen. Gerade wenn Du auf 80m damit QRV gehst, wirste auch einen Unterschied zwischen Drinnen und Draussen feststellen, immerhin hat das kleine "Spielzeug" auf 80m so nen riesen Verlust, dass ich mal die Dämpfung vom Haus mit all der Isolation nicht auch noch drauf wirken lassen möchte - da ist die Kabeldämpfung effektiv kleiner.

Zudem: Da Du ja schon den kleinen Praktischen hast, brauch ihn doch im Sommer draussen. Da kannste mal richtig mit Antennen experimentieren und wirst dann wohl auch ein Voice-QSO hinkriegen, was mit dem kleinen Zauberstab wohl ein Ding der Unmöglichkeit ist. Bei guten Bedingung (zur Zeit leider immer noch stark schwankend) kriegst Du ein SSB QSO auf 15m mit nem entsprechenden Dipol auch QRP hin. Da kannste auch wieder die 5m Koax gut gebrauchen :)

28

Friday, July 9th 2010, 8:14pm

Nachtrag

Also, bin gerade in der Testphase, hier schon einmal die ersten Ergebnisse:

1. Szenario: Notebook und TRX sind NICHT verbunden (weder CAT noch Audiokabel)

Kein QRM, QRM steigt um ca. 1 S-Stufe wenn der Laptop ans Stromnetz gehängt wird (?!?).


2. Szenario: Notebook NICHT am Netz, TRX per Audiokabel mit Notebook verbunden

QRM steigt um 1 S-Stufe wenn das Audiokabel am Notebook eingesteck wird. Wird das Audiokabel an den Klinkensteckern (Metallgehäuse) berührt, sinkt das QRM fast auf den ursprünglichen Wert. Die Klinkenstecker sind (s.o.) aus Faulheit nicht mit dem GND-Pin vom TRX verbunden worden (Schande über mich).
Stöpselt man nun das Notebook ein (Strom), steigt das QRM stark an, um 3-4 S-Stufen.

Zieht man nun die Klinkenstecker am Notebook, sinkt das QRM um lediglich 1-2 S-Stufen. Zieht man stattdessen den Mini-DIN-Stecker am TRX, SINKT das QRM deutlich STÄRKER auf den ursprünglichen Wert - das Kabel fängt sich also scheinbar auch dann was ein, wenn es nicht mit dem PC verbunden ist. Offenbar ist es de facto eine brauchbare Behelfsantenne für QRM (welcher Art auch immer).


3. Szenario: Notebook zunächst NICHT am Netz, TRX per USB-CAT-Kabel am PC

QRM steigt im Vergleich zum nichtverbundenen Zustand um 7-8!!! S-Stufen, nimmt man das Notebook ans Netz, fällt der Unterschied kaum mehr auf. QRM steigt auch dann, wenn HRD etc. NICHT auf den virtuellen COM-Port zugreifen: Kaum wird der USB-Konverter PC-seitig mit Strom versorgt, rauscht es los, +5 S-Stufen im Vergleich zu vorher. Verbindet sich HRD dann mit dem TRX, steigts um weitere 2-3 Stufen.


4. Szenario: Notebook via PCMCIA-Karte mit seriellen Ports und Yaesu-Datenkabel mit TRX verbunden

Wird das Kabel am PC eingesteckt, rumpelt es kurz mal am TRX, dann Geräuschpegel identisch zum unasugestöpselten Zustand - insofern also schonmal um Klassen besser als das USB-CAT-Kabel, welches ja massiv zu rauschen anfing. ABER: Sobald eine Verbindung aufgebaut wird, hat man rhythmisches QRM mit gleicher Stärke wir beim USB-Interface, aber ohne das unterlagerte Rauschen. Unterschiede sind hörbar, wenn man die Baudrate ändert. 2 Ferrite unbekannten Typs brachten sofortige Verbesserung, das QRM sank um 6 S-Stufen.


Meine Konsequenzen: Das USB-CAT-Kabel nervt am meisten und ist am wenigsten solide verarbeitet (subjektiv), und geht zurück. Mit Ferriten experimentiere ich jetzt am Originalkabel weiter. Was ich wegen des Notebook-QRMs bei eingestecktem Netzteil mache, weiß ich noch nicht. Ne Brummschleife ist das nicht, da es ja auch auftritt, wenn Notebook und TRX keine Verbindung haben, es scheinen also Einstrahlungen/-strömungen über die Antenne o.ä. zu sein?!?

Das Audiokabel muss ich mir auch noch vornehmen, hat da jemand ne Idee? Grounden werde ich es auf jeden Fall.

73 & danke für alle eure Vorschläge, hat bei der Fehlersuche sehr geholfen!
Jan

Nachtrag: Ferritkerne & Umschalten auf 4800 bd hilft! Praktisch kein QRM durch CAT mehr, obwohl die Kabel direkt neben der Antenne verlaufen. Jetzt bin ich happy, hoffe das minimale Reststören noch drch optimalere Ferrite reduzieren zu können. Bislang sind es 3 Stück (Anfang, Mitte, Ende vom kabel) mit je 3 Windungen (mehr passt nicht).

This post has been edited 1 times, last edit by "DO1KEY" (Jul 9th 2010, 8:37pm)


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29

Friday, July 9th 2010, 9:22pm

Also:

> 1. Szenario: Notebook und TRX sind NICHT verbunden (weder CAT noch Audiokabel)
> Kein QRM, QRM steigt um ca. 1 S-Stufe wenn der Laptop ans Stromnetz gehängt wird (?!?).

Das ist Noise vom Schaltnetzteil, das Deinen Laptop speist - kommt auf jeden Fall über die Antenne, die sich in unmittelbarer Nähe befindet.

> 2. Szenario: Notebook NICHT am Netz, TRX per Audiokabel mit Notebook verbunden
>QRM steigt um 1 S-Stufe wenn das Audiokabel am Notebook eingesteck wird.
>Wird das Audiokabel an den Klinkensteckern (Metallgehäuse) berührt, sinkt das QRM
>fast auf den ursprünglichen Wert. Die Klinkenstecker sind (s.o.) aus Faulheit nicht mit dem
>GND-Pin vom TRX verbunden worden (Schande über mich).
>Stöpselt man nun das Notebook ein (Strom), steigt das QRM stark an, um 3-4 S-Stufen.

Also ich weiss ja nicht, wie Du da Signale zwischen PC und Rig austauschen willst, wenn die offenbar keine gemeinsame Bezugsmasse haben. Kein Wunder, dass das summmmmmt und rauschhhhhhhhhht.

>Zieht man nun die Klinkenstecker am Notebook, sinkt das QRM um lediglich 1-2 S-Stufen.
>Zieht man stattdessen den Mini-DIN-Stecker am TRX, SINKT das QRM deutlich
>STÄRKER auf den ursprünglichen Wert - das Kabel fängt sich also scheinbar auch dann was ein,
>wenn es nicht mit dem PC verbunden ist. Offenbar ist es de facto eine brauchbare
>Behelfsantenne für QRM (welcher Art auch immer).

Das sieht ganz so aus; aber wer will schon ne Antenne für QRM ;)

>3. Szenario: Notebook zunächst NICHT am Netz, TRX per USB-CAT-Kabel am PC
>QRM steigt im Vergleich zum nichtverbundenen Zustand um 7-8!!! S-Stufen,
>nimmt man das Notebook ans Netz, fällt der Unterschied kaum mehr auf.
>QRM steigt auch dann, wenn HRD etc. NICHT auf den virtuellen COM-Port
>zugreifen: Kaum wird der USB-Konverter PC-seitig mit Strom versorgt, rauscht es los,
>+5 S-Stufen im Vergleich >zu vorher. Verbindet sich HRD dann mit dem TRX, steigts um weitere 2-3 Stufen.

Das dürften die Flanken vom USB sein. Ich geh mal von Windo$ als OS aus; kann natürlich sein, dass da auch Daten zwischen PC und USB/RS232-Adapter fliessen, wenn nicht auf das COM Device zugegriffen wird - kommt wohl auf Treiber und Chip an. Da könnte es nebst dem CAT auch über die Antenne reinkommen. Der FTDI232RL zusammen mit Linux ist still, wenn nicht auf das virtuelle Interface zugegriffen wird.

>4. Szenario: Notebook via PCMCIA-Karte mit seriellen Ports und Yaesu-Datenkabel mit TRX verbunden
>Wird das Kabel am PC eingesteckt, rumpelt es kurz mal am TRX, dann Geräuschpegel identisch zum
>unasugestöpselten Zustand - insofern also schonmal um Klassen besser als das USB-CAT-Kabel, welches ja
>massiv zu rauschen anfing. ABER: Sobald eine Verbindung aufgebaut wird, hat man rhythmisches QRM mit
>gleicher Stärke wir beim USB-Interface, aber ohne das unterlagerte Rauschen.
>Unterschiede sind hörbar, wenn >man die Baudrate ändert. 2 Ferrite unbekannten Typs brachten
>sofortige Verbesserung, das QRM sank um 6 S-Stufen.

Ja, da sind dann halt keine USB-Flanken aktiv, wenn Du nen nativen Seriellport benutzt. Und die Gleichtaktstörungen vom PC bringst Du wie schon rausgefunden mit Ferriten weg. Wenn Du entsprechend hochpermeable nimmst, kannst Du sicher auch mit 38400 störungsfrei arbeiten.

>Meine Konsequenzen: Das USB-CAT-Kabel nervt am meisten und ist am wenigsten solide verarbeitet (subjektiv),
>und geht zurück. Mit Ferriten experimentiere ich jetzt am Originalkabel weiter. Was ich wegen des
>Notebook-QRMs bei eingestecktem Netzteil mache, weiß ich noch nicht. Ne Brummschleife ist das nicht, da es ja
>auch auftritt, wenn Notebook und TRX keine Verbindung haben, es scheinen also Einstrahlungen/-strömungen
>über die Antenne o.ä. zu sein?!?

Also den Noise vom Netzteil kommt klar durch die Antenne in unmittelbare Nähe - da hilft nur entsprechender Abstand zwischen den beiden. Kannst ja mal mit dem Netzteil näher zur Antenne, dann kriegste locker S9 und mehr rein. Leider sind ja die Netzteile für Laptops im Gegensatz zu denen für Desktops nicht EMV-freundlich in Metall verpackt, und durch Plastik gehen halt die hochfrequenten Teile der Schaltflanken ungehindert durch. Oder dann musst Du Dir ein lineares Netzteil für den Laptop basteln, was vom Strombedarf her gerade noch so wandlungsverlustbedingt vertretbar wäre.

>Das Audiokabel muss ich mir auch noch vornehmen, hat da jemand ne Idee?
>Grounden werde ich es auf jeden Fall.

Auf jeden Fall Masse von der Soundcard auf Masse vom Rig legen, sonst kommt ausser Noise nichts raus. Zudem musst du Dämpfungsglieder einbauen, da der Speakerausgang des Laptops einen zu hohen Pegel für den DATA IN des 817er hat - im Klinkenstecker nen 10Ohm zwischen Tip und Ground und dann nen 560R vom Tip auf die Ader Richtung DATA IN. Im Klinkenstecker für den Miceingang - der das Signal vom DATA OUT trägt, musst Du auf den Tip einen Kondensator hängen, da dort für die heute üblichen Elektretmics eine Spannung von +5V anliegt - die sollte, wenn sie auch recht hochohmig ist, nicht auf den DATA OUT des Rigs gelangen. An der unverbundenen Seite des Kondensators legst Du nen 10k auf Ground und nen 100k in Serie zum Ader Richtung DATA OUT. Der Miceingang hat eine zu hohe Verstärkung für den ohnehin schon hohen Pegel der vom 817 kommt - ohne diese 20dB Dämpfung würde sonst gnadenlos übersteuern.

PS: Kondensator von 1u, zusammen mit den Widerständen als SMD - dann passt alles unter die Kappe des Klinkensteckers - eine gute Lötübung ;)

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30

Friday, July 9th 2010, 10:06pm

Hallo HB9EVI,

danke für die Kabeltipps! Die 5V für am MIC-Out waren mir nicht bewusst, das werd ich überprüfen und dann den Kondensator integrieren - sind die 5V für die Preamps der Elektretmikros?
Warum auch immer der USB-Adapter rauscht, er fliegt jedenfalls raus.
Der Pegel des Kopfhörerausgangs am Notebook scheint mir auch so zu passen, sofern nicht voll aufgerissen. Yaesu sagt sinngemäß, dass die ALC "einige Balken" zeigen sollte, dann sei der Pegel ok. Das ist der Fall bei passender Lautstärkeeinstellung am PC, also kann das doch so bleiben, oder? Das Kabel hab ich bis auf die RS232-PTT so beschaltet wie hier: http://www.df2jb.de/psk31.html

Gegroundet muss das natürlich wirklich mal werden...

73, Jan

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31

Friday, July 9th 2010, 10:41pm

Hallo Jan

Jep, das ist für die Speisung des Mic Preamps. Leider ist es aus der Mode gekommen, Soundcards mit LineIn und Lineout zu versehen. Am DesktopPC gibts immerhin noch einen Line In, aber der LineOut scheint ein für allemal wegrationalisiert worden zu sein.
Also ich wär vorsichtig, ohne Dämpfungsglied den Speakout zu benutzen. Der hat ne sehr niedrige Impedanz - immerhin kann er die 8R eines gängigen Lautsprechers treiben. Und der DATA IN vom 817 hat 10k Impedanz - das erfordert gängigen LinePegel wie im Hifi-Bereich.
Dort sind die Lastimpedanzen alle um die 10k und die Quellimpedanzen um die 100R - aber eben nicht 8R.
Die Herstellerangabe mit dem ALC-Level ist doch zu hinterfragen - ich persönlich verlasse mich nicht darauf - Du kannst schon satt in der Übersteuerung sein, wenn Du nur 3-4 Balken hast. Eigentlich musst Du für das erstmalige Einpegeln mit einem Stationsmonitor Deine SSB Aussendung gegenchecken - da kannst Du Dir leicht nen kleinen Direktmischer fürs 80m basteln - oder Du fragst nen anderen OM direkt QRV das Signal zu überprüfen - blind dem ALC vom 817 glauben, würd ich nicht.
Die PTT-Schaltung kannst soweit übernehmen - korrekt elektrotechnisch würd ich noch ne Diode hinter den Basiswiderstand nach Ground hängen - Kathode richtung Widerstand - damit die negative Flanke vom DTR sauber abgeleitet wird. Du kannst übrigens auch Pin 7 statt Pin 4 an der DSub benutzten - das ist der RTS - der wird noch fast häufiger zur PTT-Triggerung verwendet als der DTR auf Pin 4, sofern Du nicht nen Transceiver hast, der für die serielle Verbindung Hardwarehandshake via CTS/RTS macht, soweit ich weiss, sind das aber nur die Kenwood-TRCV. Softwareseitig kannst Du in den meisten Programmen zwischen DTR und RTS für die PTT-Steuerung wählen,

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DF3KV

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32

Friday, July 9th 2010, 11:41pm



Yaesu sagt sinngemäß, dass die ALC "einige Balken" zeigen sollte, dann sei der Pegel ok.


Hallo Jan,

sobald ALC Spannung angezeigt wird, hat bereits die Übersteuerung eingesetzt.

73
Peter

33

Saturday, July 10th 2010, 1:20pm

Hmm.. ALC ? (sind zu viele Fragen... wann, wie , warum die ALC erzeugt und erst recht angezeigt wird..)

Simpel.... Langsam aufdrehen... wenn Outpiut nicht mehr mehr wird (trotz mehr "Input")..wie auf ca. 90% Out zurückdrehen.. dort lassen.
Du machst vielleicht 0.5dB weniger Signal..aber sauber .. wichtig bei PSK.. aber das merkt eh keiner ...

Zu Rausch- Kratz-Knurr ... galvanische Trennung ist nicht immer klug - erst recht nicht bei "Spielzeug"Antennen... da sollte eher alles auf gleichem Potential liegen.
Brummschleifen sind eh eher die Ausnahme und lassen sich in vielen Fällen durch eine ordentliche Erdung(Masseleitung) zur Unhörbarkeit minimieren...
Nimm lieber ordentliche Netzteile (*grins*) bei denen die HF-Abblockung keinen nennenswerten Strom auf den Schutz-/Erdleiter aufprägt. Siehe auch Potentialausgleich.
CAT-Buchsen kann man "bespulen" .. es gibt fertige 900 mikroHenry Drosseln mit Axialanschlüssen. Reicht um Flanken etwas "rund" zu bügeln...
Habe hier mit einem FT897 keinerlei Ärgerleins... CAT-USB hat 2 Wdg um 10mm Klappferrit..

Fred
PS: allerdings an einer Antenne - 18...40m Draht per Matchbox ist o.k. (hier) ...

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34

Saturday, July 10th 2010, 1:54pm

Jep, auch ne Möglichkeit, erfordert allerdings ne Dummyload, was vielleicht auch nicht griffbereit ist - sicher ist auf das PWR-Meter des 817 mehr Verlass als auf das ALC. Trotzdem sollte das Signal des SpeakOut über ein Dämpfungsglied reduziert werden; denn so fein kannste sonst mit der Mixersoftware nicht einstellen.

Eben, kann funktionieren bzw. nicht funktionieren mit oder ohne galv. Trennung. Ein Strahler direkt im Shack ist sicher nicht vorteilhaft, wenn man Einstreuungen loswerden will - da kann alle galv. Trennung scheitern.

Bei den Netzteilen darfste nicht vergessen, dass viele Laptopnetzteil keine Schutzleiterverbindung haben, also hast du dort auch keine Ableitströme von Y-Caps. Und eben: Schaltnetzteile sind halt mittlerweilen fast überall und viele davon gehörten eigentlich aus dem Verkehr gezogen.

Und Induktivitäten in Leitungen kann auch helfen - allerdings musst Du natürlich beim TTL-Level vom CAT auch schon aufpassen, dass die Flanken nicht allzusehr abgerundet werden. Ich hab für den 817er einen Speechkomp. gebaut, der auch nen Anschluss für ein Fusspedal zur PTT-Steuerung hat; dort hab ich mit ner Serieninduktivität HF abblocken müssen, weil sonst das Rig bei FM im TX-Mode hängen geblieben ist.

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35

Saturday, July 10th 2010, 3:30pm

Hallo allerseits,

habe vorhin mal das Audiokabel zumindest gegroundet, und die 5V am Mic-Out überprüft - bei mir nicht vorhanden, jedenfalls ncht zwischen Tip und Sleeve. Ich verwende Stereostecker ohne konnektierten Ring. Insofern besteht zumindest keine Gefahr durch die 5V Speisepannung - sie wurde anscheinen beim Notebook wegrationalisiert :D

Danke speziell für die Tipps zur Überprüfung des Power-Outputs, das werde ich mal angehen. Selbst mit der Murksantenne zeigt sich die Tendenz, dass die ALC tatsächlich erst einsetzt, wenn PO längst in der Sättigung ist - soviel zum ALC-Tipp bei Yäsu ;-)

Übrigens: Das Koaxkabel zwischen TRX und Antenne zu räumlichen Trennung könnte das Rest-QRM durch das Cat-Kabel tatsächlich eliminieren, selbst jetzt ist der Noisepegel bei größerem Abstand (sofern in meinem Setup überhaupt möglich) schon geringer.

73, Jan

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36

Saturday, July 10th 2010, 5:13pm

Moinmoin DO1KEY

Ok, dann liegt die Speisespannung nur auf dem Ring - dann kann kannste Dir im Prinzip den Abblockcap sparen, sofern Du das Kabel nur auf diesem einen Laptop einsetzt; anderswo kann sehr wohl die Spannung auch auf dem Tip anliegen. Wegrationalisiert ist die sicher nicht worden; wenn sie auch nicht auf dem Ring zu finden ist, hat Dein Laptop vermutlich einen Produktionsfehler - spätestens wenn Du ein gängiges Headset am Mic anschliesst, findest Du raus, ob alles mit rechten Dingen zu und her geht oder nicht. Die sind alle mit Elektretkapseln ausgerüstet und brauchen die Speisespannung - sonst bleiben sie stumm.

Jep, beim ALC musst Du ein Auge drauf haben, sonst machst Du mit Deinen Splattern den anderen OMs auf dem Band keine Freude. Und mit der Antenne hat das nichts zu tun. Ein von einer übersteuerten Misch- oder Endstufe stammendes Signal wird von jeder Antenne abgestrahlt, auch ne Dummyload nimmt ein übersteuertes Signal auf.

Na versuchs mal mit Kabel, wie's dann tut, ich wette, dann hörst Du auch Deine Laptop-PSU nicht mehr.
Übrigens: Wie speist Du denn Dein 817er?

Würd mich freuen, Dich mal mit Deinem Setup auf ein PSK-QSO auf 80m zu treffen

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37

Sunday, July 11th 2010, 11:00am

Hallo HB9EVI,

jo, den Ring hab ich nicht durchgemessen - aber in der Tat kommt nur dieser Laptop zum Einsatz, der Kondensator kann als in diesem Fall wegbleiben. Aber wie gesagt, danke für die Anmerkungen wie man es "richtig" verdrahtet - ich gebe mich da mal ran, bin da ein recht unbeschriebenes Blatt.

Der FT-817 wird über ein uraltes gebrauchtes DC-Netzteil gespeist, welches bislang keinen Ärger macht - kein Schaltnetzteil. Das Ding ist recht leistungsschwach (3.5A bei 13,8V), aber tut seinen Dienst - war eine Dreingabe vom Händler. Reicht halt so gerade für den FT-817.

Derzeit arbeite ich behelfsmäßig nur noch mit dem internen Notebookakku.

Freue mich ebenfalls mal auf ein PSK-QSO mit dir - ich muss aber noch nen Langdraht o.ä. für 80m basteln, mit der Miniantenne rechne ich mir da keine Chancen aus...

73 nach HB9,
Jan

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38

Sunday, July 11th 2010, 11:37am

Moinmoin Jan

Ok, dann ist gut. Insofern viel Spass bei den Digimodes.
So ein Netzteil tuts locker, wenns um die 2,5A liefert, funkt das gut so.
Lass es mich auf jeden Fall mal wissen, wenn Du QRV bist. Bin z.Z. vorallem in den oberen Bändern (20m, 17m) aktiv, aber am Abend schau ich schon mal auf 80m rein. Versuch auf jeden Fall trotz der immer noch niedrigen Sonnenaktivität 15m - da gibt's derzeit immer mal wieder gute Öffnungen - auch 10m kann funktionieren - da solltest Du ein PSK-QSO auch mit Deiner 'Spielzeugantenne' hinkriegen.

73 nach DL

39

Sunday, July 11th 2010, 11:54am

Hallo HB9EVI,
ja, micht hat des richtig überrascht, dass 10/15m gar nicht mal so inaktiv sind zur Zeit. Ich sag dir bescheid, wenn ich in Kürze mal die lokale Erhebung (Berg kann man das nicht nennen) aufsuche und dort QRV bin - dann könnte sogar auf 80m was gehen, aber hier im Wohngebiet ist das schwierig, so vom Balkon aus.

73 & bis bald,
Jan

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