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D-STAR News

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DL4DAN

Moderator

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61

Sunday, February 7th 2010, 1:05pm

Hallo Klaus und all die anderen,

Ich bin sehr wohl vom HF-Bazillus infiziert und habe auch kein Problem mit Andersdenkenden. Meines Erachtens haben es die Leute, die nur Kurzwelle und nichts anderes machen. Also ich für meinen Teil mache Kurzwelle, Relaisfunk und auch UKW-Direktbetrieb. Also von allem ein bissl was. Und vor allem akzeptiere ich auch andere Meinungen. Genau das machen DIE LEUTE nicht, die mich deswegen hier angreifen und mir erzählen wollen, dass nur KW das einzig wahre ist.

Laut Definition ist der Funkamateur jemand, der sich aus persönlicher Neigung mit der Materie auseinandersetzt. Sich mit der Materie auseinandersetzen ist aber nicht nur, mal kurz einer x-tausend km entfernten Station zu sagen "you´re 59, 73s bye. next one please". Und die Infos, wo welches entfernte Land zu arbeiten ist, aus dem DX-Cluster holen. Also auch die neumodische Technik sich zunutze machen. Für mich gehört jede Kommunikation über HOCHFREQUENZ dazu. Und selbst wenn ich die vorhandene Infrastruktur mit einbeziehe, baue ich meine Verbindung mittels eines HF-Erzeugenden Gerätes auf.

A bissl OT: früher, in der Zeit so um den 2. WK wurde die Wäsche noch im Waschtrog von Hand gewaschen. Heute mit der Washcmaschine ist es dann auch kein richtiges Waschen mehr, da man ja die Infrastruktur des EVU nutzt.
Apropos Infrastruktur vom EVU nutzen. Die Gegner der neuen Techniken/Infrastruktur verwenden hoffentlich noch selbstgebaute TRX und erzeugen ihren Strom selbst unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, oder ??

Also für mich ist diese Diskussion jetzt beendet, da es sowieso nichts bringt. Jeder hat seine Meinung und kann sie auch gerne behalten.

73s, Dany
Das Leben ist wie ein Computerspiel:
Die Handlung ist oft besc****en, aber die Grafik is affengeil !!! 73s, Dany

QRV: 145.525 MHz (DOK: U10) * 26.985MHz (13 DAN 200) * DB0ANU 439.400MHz / DB0AMB 439.425 (EL: 233842)

DF3KV

Unregistered

62

Sunday, February 7th 2010, 1:51pm



Ich bin sehr wohl vom HF-Bazillus infiziert und habe auch kein Problem mit Andersdenkenden. Meines Erachtens haben es die Leute, die nur Kurzwelle und nichts anderes machen. Also ich für meinen Teil mache Kurzwelle, Relaisfunk und auch UKW-Direktbetrieb. Also von allem ein bissl was. Und vor allem akzeptiere ich auch andere Meinungen. Genau das machen DIE LEUTE nicht, die mich deswegen hier angreifen und mir erzählen wollen, dass nur KW das einzig wahre ist.

Ich bin weder "andersdenkend" noch will ich Dich angreifen und mit KW hat das ebenfalls nichts zu tun

Laut Definition ist der Funkamateur jemand, der sich aus persönlicher Neigung mit der Materie auseinandersetzt. Sich mit der Materie auseinandersetzen ist aber nicht nur, mal kurz einer x-tausend km entfernten Station zu sagen "you´re 59, 73s bye. next one please". Und die Infos, wo welches entfernte Land zu arbeiten ist, aus dem DX-Cluster holen. Also auch die neumodische Technik sich zunutze machen.

Für mich gehört jede Kommunikation über HOCHFREQUENZ dazu. Und selbst wenn ich die vorhandene Infrastruktur mit einbeziehe, baue ich meine Verbindung mittels eines HF-Erzeugenden Gerätes auf.

Ja, diese Ausrede zur Rechtfertigung von Echolink ist bekannt

A bissl OT: früher, in der Zeit so um den 2. WK wurde die Wäsche noch im Waschtrog von Hand gewaschen. Heute mit der Washcmaschine ist es dann auch kein richtiges Waschen mehr, da man ja die Infrastruktur des EVU nutzt.
Apropos Infrastruktur vom EVU nutzen. Die Gegner der neuen Techniken/Infrastruktur verwenden hoffentlich noch selbstgebaute TRX und erzeugen ihren Strom selbst unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, oder ??


Das ist doch nur einfältige Polemik.

Wenn Du das Internet als neue Technik/Infrastruktut ansiehst kannst Du mir nur leid tun, das nutze ich seit 1983.

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63

Sunday, February 7th 2010, 2:12pm



Also für mich ist diese Diskussion jetzt beendet, da es sowieso nichts bringt. Jeder hat seine Meinung und kann sie auch gerne behalten.

73s, Dany
.....das hättest Du Dir doch gleich denken können - bist doch nicht den ersten Tag hier :whistling:
73 Mike

64

Sunday, February 7th 2010, 2:21pm

nirgends in meinen Beiträgen schrieb ich, dass ich weder Direktverbindungen und Kurzwelle mache bzw DXCCs von anderen für mich arbeiten lasse.

Hallo Dany,

wo habe ich das behauptet?


Natürlich bin ich jederzeit für Direktverbindungen zu haben und arbeite diese auch. Aber ich bin auch gegenüber diesen "neuen" Wege (EL, ...) aufgeschlossen. Eben alles mal ausprobieren und für die eigenen Bedürfnisse geschickt kombinieren.

Wieso ist z.B. EL oder D-Star 'neu'? Und wenn. Nicht alles was neu ist, ist per se gut. Nicht jeder, der Neuem kritisch gegenübersteht ist ewig gestrig. Also die Schubladendenke ist ganz auf Deiner Seite. Ich habe nur geschrieben warum viele der Nutzung von Drahtverbindungen im Amateurfunk kritisch gegenüber stehen, ganz gleich ob sie alt hergebracht sind oder erst noch erfunden werden. Es ist eine Frage des Wesens des Amateurfunks und Du kannst auch gerne EL nutzen, nur akzeptiere auch, daß andere es nicht als Amateurfunk ansehen. Mit Lötkolben etc. hat das alles rein gar nichts zu tun.


Funkamateure sollten eigentlich fortschrittlich sein und aufgeschlossen gegenüber Neuem. Viele sinds halt nicht. Aber gut, muss jeder selber wissen. Die Möglichkeiten werden von der Industrie und einzelnen OMs angeboten. Diese zu nutzen, steht jedem offen. Der eine mags, der andere nicht !

Aufgeschlossen sein bedeutet nicht alles Neue bedingungslos zu akzeptieren. Sondern es zunächst neutral zu bewerten. Diese Bewertung ist bereits lange abgeschlossen.


Ich kenne bei uns ausm OV viele, die ihre Geräte weder selbst reparieren noch irgendein Gerät oder Zusatzeinrichtung selbst bauen, sondern nur Contest und DXCCs mit gekauftem Equipment arbeiten. Sind das dann keine Funkamateure ?? Die betätigen sich halt auf nem anderen Gebiet der riesigen "Spielwiese" Amateurfunk. Deswegen sind das für mich auch keine schlechteren Menschen.

Von "schlechten Menschen" fängst Du jetzt an ...


Mich interessiert z.B. mal, wieviele der ca. 2 Mio FAs wissen, "an welchem Ende der Lötkolben heiss wird" oder wie man einen Funkmessplatz/Osziloloskop bedient?? Und welcher "Funkamateur" hat sowas schon zuhause?? Könnte ich jetzt auch sagen, das sind keine richtigen FAs, sondern nur "Steckdosenfunker". Ist doch das selbe wie CB-Funk dann, oder?? Meine Denkweise zu dem Thema siehe Absatz oben.

73s an alle, die auch "Andersdenkende" akzeptieren.

Es freut mich, daß Du meine andere Denke akzeptierst! Obwohl ich daran zweifle - ehrlich gesagt.
73
Karsten
DL8LBK

65

Sunday, February 7th 2010, 3:52pm

Hallo,
Mich interessiert z.B. mal, wieviele der ca. 2 Mio FAs wissen, "an welchem Ende der Lötkolben heiss wird" oder wie man einen Funkmessplatz/Osziloloskop bedient?? Und welcher "Funkamateur" hat sowas schon zuhause?? Könnte ich jetzt auch sagen, das sind keine richtigen FAs, sondern nur "Steckdosenfunker". Ist doch das selbe wie CB-Funk dann, oder??
das muss ich doch gleich mal bestätigen, daß es nicht dasselbe ist. Als Elektroingenieur mit AFU-Zulassung seit 2008 und großer CB-Funk-Vergangenheit kann ich nur sagen, daß die reine Betriebstechnik im AFU durchaus eine Herausforderung darstellt. Mit dem Löten und Schrauben komme ich z.B. wunderbar zurecht, dafür hatte ich bis heute nur sehr wenige QSOs auf KW. Mit einer MagLoop aus einer Einliegerwohnung zu arbeiten erfordert offensichtlich schon ein gewaltiges Maß an Erfahrung.
M.a.W.: Die Handwerklichen und Betriebstechnischen Fertigkeiten halten sich vom Anspruch her die Waage, und es gibt eben solche und solche Funker. Selber ist mir der Funkbetrieb an sich beispielsweise gar nicht so wichtig; wenn ich was zum Funk(tionier)en ;-) gebracht habe, dann langweilt mich das betreffende Gerät hinterher sogar oft. Insofern beäuge ich D-Star ebenfalls misstrauisch, denn die mir viel wichtigere Welt des Eigenbaus wird durch dieses Protokoll doch ein wenig angekratzt. Auffällig auch, daß ich fast nur kommerzielle Geräte von Icom kenne, die überhaupt 23cm haben. Sorry, aber das riecht schon ein bischen nach einem Bandgrabbingversuch...

Gruß,
Harald/DJ3HRN

Von wegen Betriebstechnik und einfach noch was: Versucht mal, einem Laien die Benutung einer CB-Funke und dann eines Amateurgerätes so zu erklären, daß er im Notfall mit einem beliebigen Gerät einigermaßen klar kommt. CB: Fünfzehn Minuten, AFU: Praktisch unmöglich.

66

Sunday, February 7th 2010, 10:14pm

Hallo zusammen,
es gibt ja auch Gründe, warum 6kHz nicht in die Bandbreite bei D-Star passen. wie I* das meint. Ich hatte mir heute die Genehmigung zur einer Veröffentlichung von OM Dr. Ralf Schorn bestätigt bekommen:
--->Zitat
D-STAR: PROBLEME MIT 6,25 KHZ

(jd/rps) D-STAR-Relaisfunkstellen bekommen von der Bundesnetzagentur im Siebzigzentimeterband bislang ausschließlich Frequenzen im 6,25-kHz-Raster bei 439,500 MHz zugeteilt. Nachdem nicht wenige Betreiber von Digital-Voice-Relais mittlerweile festgestellt haben, dass es bei diesem Raster häufig zu Problemen mit Nachbarkanalstörungen kommt, hat die Redaktion diese Problematik einmal näher beleuchtet.

Eine gute Möglichkeit, die Aussendungen von DV-Geräten zu messen und zu analysieren, bot die Messe "Dortmunder Amateurfunkmarkt" Anfang Dezember letzten Jahres. Hier stand ein Messwagen der Bundesnetzagentur zur Verfügung und seine Besatzung zeigte auf Wunsch den Messebesuchern das Sendespektrum ihrer Geräte. Wir haben mehrere unterschiedliche Geräte und Typen eines namhaften Herstellers für D-STAR-Transceiver getestet – und mussten leider feststellen, dass ausnahmslos alle diese Exemplare eine Bandbreite von etwa 20 kHz auf dem Spectrumanalyzer offenbarten. Selbst wenn man die Flanken großzügig betrachtet, bleibt immer noch eine effektiv genutzte Signalbandbreite von mindestens 12,5 kHz übrig. Auch weitere Messungen, die unabhängig von verschiedenen anderen OM durchgeführt wurden, brachten nahezu die gleichen Ergebnisse. Das muss bei einem nur halb so breit koordinierten Frequenzraster ganz automatisch zu Problemen führen.

Erstaunlicherweise lagen die Selbstbaulösungen sowohl bei den Relais, als auch bei den Nutzergeräten besser im Rennen als die industriell gefertigten Gerätschaften. Die Bundesnetzagentur teilte der AGZ unterdessen mit, dass man von dieser Problematik bereits Kenntnis genommen habe. Das Equipment, das der Behörde vor mehr als einem Jahr für die Messung der Bandbreite von D-STAR-Aussendungen zur Verfügung stand, hätte weitaus schmalere Signale angezeigt. Eine abschließende Einschätzung der Netzagentur habe bisher aber noch nicht stattgefunden. Die Koordinierung im 6,25-kHz-Raster sei deshalb als vorläufig zu betrachten, bis eine Entscheidung getroffen bzw. eine Lösung gefunden wird. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.


Anmerkung der Redaktion:

(rps) Die Systembandbreite von D-STAR beträgt etwas weniger als 6 kHz. Dabei wird allerdings nur das digitale Verfahren selbst quasi abstrakt zugrunde gelegt, während die Eigenschaften des Senders bis hierhin in keiner Weise eingehen. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Die tatsächliche Bandbreite eines Senders kann – je nach verwendeter Technik – erheblich größer sein. Auch eine zu große Empfängerbandbreite führt hier unweigerlich zu Problemen. Das bedeutet für die behördliche Koordination natürlich einen erheblichen Mehraufwand, da nun auch die Nachbarkanalbelegung mit einem ausreichenden geografischen Mindestabstand der Relaisfunkstellen berücksichtigt werden muss.

Und da sind wir schon beim nächsten Problem: Die Bundesnetzagentur teilt für D-STAR-Relais nach eigener Auskunft bislang lediglich Frequenzen zu, die ein so genannter "Bandplan" eines privaten Vereins in Deutschland dafür vorsieht. Konkret sind das etwa zwanzig Ausgabefrequenzen zwischen 439,450 und 439,600 MHz – natürlich viel zu wenig, um die heftige Nachfrage nach innovativen Relaisexperimenten zu befriedigen, vor allem in den Ballungsgebieten. Auf der anderen Seite rauscht fast ein ganzes Megahertz still vor sich hin, das für analoge FM-Relais vorgesehen ist und nicht angetastet wird.

Dafür gibt es natürlich keine Rechtsgrundlage. Die Amateurfunkverordnung macht die Zuteilung eines Rufzeichens für Relaisfunkstellen allein von der Verfügbarkeit von Frequenzen abhängig – ohne jede weitere Einschränkung. Und dass Frequenzen zwischen 430 und 440 MHz verfügbar sind, darüber herrscht nun wirklich kein Zweifel. Empfehlungen privater Verbände zählen dabei nicht. Hoffen wir, dass sich strittige Anträge auf Frequenzzuteilung im Konsens und ohne den Gang vor das Verwaltungsgericht lösen lassen.

Vy 73,
Ralph, DC5JQ
---< Zitat Ende

Wie man lesen kann, ist der ganze Mist viel zu breit. Danke OM Ralph... :D

73
Gerhard

67

Monday, February 8th 2010, 9:12am

TKÜV-Erfordernis zu D-STAR

Hallo alle miteinander,

dem Buchstaben der Telekommunikationsüberwachungsverordnung nach muss D-Star alle technischen Anforderungen nach TKÜV vorhalten, da es ein für die Öffentlichkeit erbrachter internationaler Dienst ist.

Die Nutzung freier Software würde ein Untertunneln der Abhörmöglichkeiten der "Dem Gesetz nach Berechtigten Behörden" ermöglichen. Und die USA will alles wissen.

Somit ist klar, weshalb so energisch vorgegangen wird.

Viel Spass mit dem großen Bruder

73 de dm1mkf, micha

68

Monday, February 8th 2010, 1:35pm

Also eigentlich wollte ich keine Grundsatzdebatte lostreten bzgl. Pro und Contra für den Digitalfunk - da wird es nie eine Einigung geben. Viele finden eben dass Bild von Ihrem S/W Fernseher besser als ein Farbbild - ist eben so! Aber diese sogn. Hardliner, die noch der Aufgabe der Logbuchpflicht nachtrauern -überraschen mich denn doch immer neu!

69

Monday, February 8th 2010, 3:34pm

Aber diese sogn. Hardliner, die noch der Aufgabe der Logbuchpflicht nachtrauern -überraschen mich denn doch immer neu!
Man kann auch mißverstehen WOLLEN.
73
Karsten
DL8LBK

Rainer2

Unregistered

70

Monday, February 8th 2010, 9:00pm


...Und die USA will alles wissen...

...Somit ist klar, weshalb so energisch vorgegangen wird...

...Viel Spass mit dem großen Bruder...

Hallo Michael,

offensichtlich hast du Ahnung von der Materie. Was ist denn mit dem deutschen Geheimdienst und dem grossen russischen Bruder? Wollen die auch wissen mit wem ich heute via DB0DDO gefunkt habe ? Wenn du doch die Befürchtung hast erfasst zu werden, funke nicht mit DStar. Was mich aber wundert ist das du vor dem Internet keine Angst hast. DM1MKF in Google ergibt eine Menge Ergebnisse. Was machen die gemeinsamen grossen deutschen, amerikanischen, russischen und chinesischen Brüder damit ? Ich kann deine Meinung nicht nachvollziehen und behaupte sie ist Polemik. Mach alles was du möchtest (im Amateurfunk), ich mache was ich möchte (im Amateurfunk). Toleranz heisst das Zauberwort.

71

Monday, February 8th 2010, 10:33pm


...Und die USA will alles wissen...

...Somit ist klar, weshalb so energisch vorgegangen wird...

...Viel Spass mit dem großen Bruder...

Hallo Michael,

offensichtlich hast du Ahnung von der Materie. Was ist denn mit dem deutschen Geheimdienst und dem grossen russischen Bruder? Wollen die auch wissen mit wem ich heute via DB0DDO gefunkt habe ? Wenn du doch die Befürchtung hast erfasst zu werden, funke nicht mit DStar. Was mich aber wundert ist das du vor dem Internet keine Angst hast. DM1MKF in Google ergibt eine Menge Ergebnisse. Was machen die gemeinsamen grossen deutschen, amerikanischen, russischen und chinesischen Brüder damit ? Ich kann deine Meinung nicht nachvollziehen und behaupte sie ist Polemik. Mach alles was du möchtest (im Amateurfunk), ich mache was ich möchte (im Amateurfunk). Toleranz heisst das Zauberwort.


Hallo Rainer,
Du hast sicherlich schon probiert, wie man 6kHz in das 6,25kHz Raster einpacken kann. Komischerweise wird in FM die Modulation bei dieser Bandbreite immer breiter als gewollt... Das war ja auch die Erkenntnis und wir sind froh, wenn Du dieses Problem lösen könntest. Danke und

73
Gerhard

Rainer2

Unregistered

72

Monday, February 8th 2010, 11:49pm


...Und die USA will alles wissen...

...Somit ist klar, weshalb so energisch vorgegangen wird...

...Viel Spass mit dem großen Bruder...

Hallo Michael,

offensichtlich hast du Ahnung von der Materie. Was ist denn mit dem deutschen Geheimdienst und dem grossen russischen Bruder? Wollen die auch wissen mit wem ich heute via DB0DDO gefunkt habe ? Wenn du doch die Befürchtung hast erfasst zu werden, funke nicht mit DStar. Was mich aber wundert ist das du vor dem Internet keine Angst hast. DM1MKF in Google ergibt eine Menge Ergebnisse. Was machen die gemeinsamen grossen deutschen, amerikanischen, russischen und chinesischen Brüder damit ? Ich kann deine Meinung nicht nachvollziehen und behaupte sie ist Polemik. Mach alles was du möchtest (im Amateurfunk), ich mache was ich möchte (im Amateurfunk). Toleranz heisst das Zauberwort.


Hallo Rainer,
Du hast sicherlich schon probiert, wie man 6kHz in das 6,25kHz Raster einpacken kann. Komischerweise wird in FM die Modulation bei dieser Bandbreite immer breiter als gewollt... Das war ja auch die Erkenntnis und wir sind froh, wenn Du dieses Problem lösen könntest. Danke und

73
Gerhard
Lieber Gerhard,

im Augenblick beschäftige ich mich mit Lernen zum "grünen Abitur" und da dies weit aus schwieriger ist als eine Amateurfunklizenz bin ich noch nicht dazu gekommen mich mit dieser Problematik zu beschäftigen. Ich bin mir auch ziemlich sicher das du deine Behauptung beweisen kannst in dem du in deinem Messlabor diese Werte ermitteln konntest und nicht nur einfach aus einer allgemein zugänglichen Quelle zitierst. Das wäre nämlich unseriös einfach nur etwas nachzuplappern, oder ? Bevor ich dann damit anfange das Problem zu lösen stelle doch einfach mal deine Messergebnisse hier ein, damit uns allen klar wird was du meinst. Danke und

73
Rainer

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73

Tuesday, February 9th 2010, 10:47am

@Gerhard: Die Unterschiede zwischen "Bandbreite", "Kanalraster" und "tatsächlich genutztem Frequenzspektrum" ist ihm nicht bekannt, da er sich mit den Eigenheiten - speziell in FM - noch nicht befaßt hat.

So, Rainer, jetzt kannst auf mir rumhacken... Aber bitte: nimm VORHER einen Spaktrumanalyzer und füttere ihn einfach mal mit einem HF-Träger, beliebiger Frequenz, welcher in FM mit einem Sinus-Einton-Signal Deiner Wahl moduliert wird. Das läßt sich sogar mit PMR- und CB-Maschinen machen. Alternativ natürlich mit dem Meßsender in Deinem Labor? Dann schau Dir an, wie breit das "Ding" wirklich ist. Vielleicht kommst Du dann selbst dahinter, WARUM es DAS Problem gibt. Alles andere verschleudern von Theorien wäre *nämlich* unseriös.

Und: NEIN, ich mache kein D-Star, das brauche ich für dieses Problem auch nicht, da es schlicht an der Modulationsart FM liegt... Viel Erfolg bei der Jägerprüfung (grünes Abi) dennoch!

This post has been edited 2 times, last edit by "dl6ib" (Feb 9th 2010, 11:00am)


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74

Tuesday, February 9th 2010, 12:18pm

... vorab: entschuldigt den Exkurs ...

Rainer, ich wills ja nicht so spannend machen, und hab mal ein bißchen in meinem Archiv gekramt. Auf einer Seite habe ich mal über ein kleines Meßgerät was zusammengetippt und ein paar Screenshots dazugebastelt.

Hier ein FM-Signal, 1kHz-Einton bei etwa 3 kHz Hub.



Wie unschwer zu erkennen ist, auch wenn der TRX leicht unter der Sollfrequenz war, hat das Signal ein Spektrum, welches über 5kHz rausgeht. Vielleicht erkennst DU ja JETZT, warum ein FM-Signal mit 6kHz (wozu auch der entsprechende Hub benötigt wird) nicht in 6.25 kHz paßt. Das KÖNNTE auch der Grund sein, warum für Digitale Betriebsarten - besonders bei höheren Bandbreiten (PR 9k6 bzw. 19k2) in aller Regel ein Kanalraster von 25 khz eingesetzt wird.

Und das oben im Bild ist nur ein einfaches Tönchen, kein "digitales" Ton-Spektrum mit 6kHz-Spitzen...

Im Übrigen steht in einem der oberen Artikel - mit Quelle - drin, daß bereits Messungen in dieser Richtung gemacht wurden. Warum Du allerdings sogar die Meßgeräte der BNetzA anzweifelst, entzieht sich meiner Kenntnis:

Quoted


(jd/rps) ....

...
Eine gute Möglichkeit, die Aussendungen von DV-Geräten zu messen und zu analysieren, bot die Messe "Dortmunder Amateurfunkmarkt" Anfang Dezember letzten Jahres. Hier stand ein Messwagen der Bundesnetzagentur zur Verfügung und seine Besatzung zeigte auf Wunsch den Messebesuchern das Sendespektrum ihrer Geräte. Wir haben mehrere unterschiedliche Geräte und Typen eines namhaften Herstellers für D-STAR-Transceiver getestet – und mussten leider feststellen, dass ausnahmslos alle diese Exemplare eine Bandbreite von etwa 20 kHz auf dem Spectrumanalyzer offenbarten.
So, und nun laß die ernsthaften D-Star-Funker hier ihr durchaus ernstes Problem weiter diskutieren!

... Exkurs Ende ...

This post has been edited 2 times, last edit by "dl6ib" (Feb 9th 2010, 12:54pm)


DF3KV

Unregistered

75

Tuesday, February 9th 2010, 12:36pm



im Augenblick beschäftige ich mich mit Lernen zum "grünen Abitur" und da dies weit aus schwieriger ist als eine Amateurfunklizenz bin ich noch nicht dazu gekommen mich mit dieser Problematik zu beschäftigen.

Bei Deiner Amateurfunklizenz hast Du sicher nur ******** *******, aber nichts begriffen.


Ich bin mir auch ziemlich sicher das du deine Behauptung beweisen kannst in dem du in deinem Messlabor diese Werte ermitteln konntest und nicht nur einfach aus einer allgemein zugänglichen Quelle zitierst.


Dazu braucht man kein Labor, die Bandbreite einer FM Aussendung ist 2x der Frequenzhub + 2x die NF Bandbreite des Modulationssignals

73
Peter

76

Tuesday, February 9th 2010, 1:31pm

1) Verschlüsselung:

Also egal ob ein Alinco oder ICOM Gerät, auf jedem Karton steht das EU Land wofür eine Zulassung besteht. Folglich könnte in den anderen Ländern evtl. dann aber der Betrieb der Digitaleinheit nicht erlaubt sein. Jeder sollte wissen, dass GSM, DECT oder die neuen digitalen 70 cm Geräte usw. keine Zulassung in DL bekommen wenn der Gesetzgeber nicht die Möglichkeit eines "Lauschangriffes" hat. Wer hier "geheim" funken will muss ein Motorola Saber, MX3000 Gerät, Tetra oder ein anderes Betriebsfunkgerät illegal betreiben bzw.von R/S gibt es auch Software für Siemens GSM Handies - aber ich denke dieses ist nicht das Thema!



2) Bandbreite:

Die Bandbreite im Digital - Modus ist kleiner - ohne Frage d.h. bei dem Alinco System als auch bei dem D-Star System von Icom bzw. ganz besonders bei dem AOR System. Hier geht der Betrieb ja auch auf SSB mit normalen Filtern.



3) Eigentliches Thema:

Vorgabe der USA d.h. Datenspeicherung usw. Was wäre denn, wenn die Netzagentur die Betreiber von AFU Relais oder alle Betreiber auffordern würde alle Verbindungen abzuspeichern! Dieses gilt ja bereits für alle Telefonanbieter EU weit! X(

DF3KV

Unregistered

77

Tuesday, February 9th 2010, 3:15pm




Die Bandbreite im Digital - Modus ist kleiner - ohne Frage d.h. bei dem Alinco System als auch bei dem D-Star System von Icom bzw. ganz besonders bei dem AOR System. Hier geht der Betrieb ja auch auf SSB mit normalen Filtern.

Du solltest nicht alles in einen Topf werfen, Digital heisst lediglich nicht analog.
RTTY oder 300bd Packet passt auch durchs SSB Filter


Vorgabe der USA d.h. Datenspeicherung usw. Was wäre denn, wenn die Netzagentur die Betreiber von AFU Relais oder alle Betreiber auffordern würde alle Verbindungen abzuspeichern!


Was sollte dann sein?

df9ic

Unregistered

78

Tuesday, February 9th 2010, 3:24pm

Dazu braucht man kein Labor, die Bandbreite einer FM Aussendung ist 2x der Frequenzhub + 2x die NF Bandbreite des Modulationssignals

Genauer gesagt, die Bandbreite eines sinusförmig modulierten Signals, in der etwa 99% der Leistung stecken.

Wir haben es hier nicht mit sinusförmigen Signalen zu tun. Und 99% der Leistung ist noch nicht viel, wenn es um Nachbarkanalbelegung geht.

Für eine GMSK mit BT=0,5 findet sich schnell ein passendes Bild, wie z. B.



von http://www.radio-electronics.com/info/rf…K-sidebands.gif

Die Symbolrate bei D-Star sind 4,8 kSymbole/s. "1" in der normierten Skala entspricht also 4,8 kHz offset. Die Bandbreite würde also durchaus in ein 6,25-kHz-Raster passen, wenn:
- -30 dB an der Kanalgrenze bzw. knapp 40 dB ACPR ausreichen würden;
- Sender und Empfänger keinen nennenswerten Frequenzoffset hätten;
- die Empfängerbandbreite ebenso schmal wäre;
- die Modulation präzise genug (digital) erzeugt würde und nicht analog aufmoduliert, wie derzeit.

Nun sind das aber keine matched-filter-Empfänger, wie in Mobiltelefonen seit 20 Jahren, sondern D-Star ist immer noch auf dem Stand der Technik der 70er-Jahre - klassische FM-ZF, Selektion durch ein Keramikfilter, limiter+discriminator. Und da wird man dem Empfänger schon mal ein bischen mehr Bandbreite spendiert haben, selbst bei -6 dB - die anwesenden D-Star-Experten wissen das bestimmt genauer?

Keine Ahnung, wer den Vorschlag mit dem 6,25-kHz-Raster verbrochen hat, er ist (als Raster mit uneingeschränkter Nachbarkanalbelegung)) genauso (un)seriös wie ein echtes 12,5-kHz-Raster bei analoger FM.

"Verschlüsselung": verschlüsselt ist nichts, es handelt sich um einen Sprachcodec, der ein nicht offengelegtes Codierverfahren benutzt. Du kannst aber natürlich entsprechende Bausteine frei kaufen und damit alle D-Star-Aussendungen dekodieren. Nur irgendwie anders - z. B. auf einem PC - kannst Du den Codec nicht implementieren, Du MUSST kaufen, bei dem einzigen Hersteller.

GSM macht das genau anders herum, der Codec ist offen, es wird aber zusätzlich verschlüsselt.

Der Sprachcodec ist nicht von ICOM, sondern von DVSI. Dort kauft auch ICOM die Bausteine, und ich glaube nicht, daß sie wissen, was drinsteckt.

Gruss Henning

79

Tuesday, February 9th 2010, 4:42pm

Hallo Henning,
dann kann die BNetzA scheinbar nicht richtig messen, wenn es zu solchen Bandbreiten führt. 8)
Mein Trend geht eher umgekehrt.

73
Gerhard

Posts: 288

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Occupation: Schriftsetzermeister

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80

Tuesday, February 9th 2010, 5:01pm

Nein nein, Gerhard, er hat ja schon irgendwo recht, wenn ich mir das mal so anlese. Nur schreibt er eben auch mit viel "Wenn" und "Aber".

Henning, Du solltest Dir im Klaren sein, daß DStar im Amateurfunk im Augenblick eine Ergänzung darstellt (Lizenzrechte hin oder her, auch ich wäre hier für die freie Lizenz). Heißt soviel wie, daß es für "ganz normale" Geräte adaptiert wurde. Die haben nunmal nicht die scharfen und steilen Filter, wie man sie in der Theorie braucht. Es sollen mit den Geräten ohne Herstellereigenen Mehraufwand (was den Gewinn dann noch maximiert) auch ganz normale FM-Gespräche geführt werden, also geht man, wie beim PR, in die ZF und moduliert es auf FM. Es müssen im Zweifelsfall ja auch ältere Geräte nachrüstbar sein. Die Hintertür hat man sich immerhin ein kleines bißchen offen gehalten.

"Was wäre wenn" hilft hier also nicht. Hier wurde lediglich die Bandbreite eines FM-modulierten Signales in Frage gestellt, das hat Peter - anders als ich - in einer kurzen Zeile klargestellt... 6kHz sind eben in FM keine 6kHz. Das bleibt auch trotz der Theorie so ;-) Und deshalb bleibt DStar für uns weiterhin rund 20khz breit.

Jörg

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