Hallo,
der beschrieben Bundeswehrmast, der eigentlich zum Abspannen der Tarnnetze verwendet wird, ist bei jedem Fieldday bei mir dabei. Meine Erfahrung ist, daß man ab einer Verwendung von 6 Segmenten aufjedenfall abspannen sollte. Einen Testaufbau einer Vertikalen für 80 Meter habe ich wie folgt realisiert.
Ich habe 8 Segmente und dann anschließend einen leichte GFK Rute mit 12 Meter montiert.
An diesem Gebilde habe ich ca. 19,66 Meter 1mm Kupferlackdraht gespannt und fixiert.
Die Einspeisung habe ich mit einem Fuchskeis abgeschlossen.
Das Radialnetz habe ich aus 3 mal 20 Meter langen Drähten (1mm) waagrecht zum Boden verspannt.
An diesem Tag war es windstill, deshalb verzichtete ich auf die Abspannung.
Die Antenne funktionierte im Bereich DL mäßig, jedoch in EU und weiter vorzüglich. (natürlich Uhrzeit abhängig). Der Parallel aufgebaute fullsize Dipol war zum Vergleich nutzbar. Er arbeitete erwartend entgegengesetzt zur Vertikalen.
Es waren Verbindungen nach VK und K mit ausgezeichneten Ergebnis möglich. Beim Umschalten auf den Dipol, war das Signal erheblich schwächer. (ca.32dB)
Als Antennenmessgerät habe ich das VA1 verwendet.
Hier kann man auch ein Bild zum Aufbau ansehen:
http://www.mydarc.de/do2nap/fieldday2359.htm
73!
Mathias