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Hoffentlich nicht der Meister, der "damals" den Staberder nicht mit dem Potentialausgleich verbunden hat....So. Um das Thema hiermit abzuschließen:
Am Montag kommt ein Elektromeister vorbei und schaut sich das ganze mal an bei mir.
Meines Wissens darf auf der Sekundärseite des Netzgerätes, sprich an den Funkgeräten, kein Schutzleiter des PEN-Netzes angeschlossen sein. Sonst ist keine völlige Potentialtrennung zwischen Primärseite und Sekundärseite gegeben. Genau nachzulesen ist sowas aber in den VDE-Vorschriften.
Stehen in dem Shack 230V-Funkgeräte? 12V-Funkgeräte werden üblicherweise über einen Trenntrafo versorgt. Der macht Potentialtrennung zwischen 230V-Seite und 12V-Seite. Machen übrigens auch diese elektronischen Netzteile (ugs.: "Schaltnetzteile"). Das ist Schutzklasse II "Schutzisolierung". Meines Wissens darf auf der Sekundärseite des Netzgerätes, sprich an den Funkgeräten, kein Schutzleiter des PEN-Netzes angeschlossen sein. Sonst ist keine völlige Potentialtrennung zwischen Primärseite und Sekundärseite gegeben. Genau nachzulesen ist sowas aber in den VDE-Vorschriften.
73s, Dany
Also gibt es einen Potentialausgleich!Es gibt nur eine im vordersten Haus und von dort gehen jeweils 16² Leitungen in die einzelnen Häuser.
Das ist so im Prinzip auch okay! Eine Blitzschutzanlage ist in der Tat nicht vorgeschrieben. Aber eine blitzstromtragfähige Erdung (16² Kuperferader, keine Litze, oder Equivalent in Alu) wie bei dir, wenn sie denn Messtechnisch okay ist.!Die Erdung (Staberder) langt voll und ganz aus. Da unsere Häuser keine Blitzschutzanlage haben langt es, laut seiner Aussage, den Staberder mit 16² anzufahren (das ist ja auch bereits geschehen)
Ja! Kein Problem! Hier ist das sogar richtig, weil Du ein gemeinsames Potential in einem Haus hast. Anders wäre es nun, wenn Du dir von diesem Gartenhaus B (mit seiner Antennenanlage) eine Antennenleitung ist das eigentliche Wohnhaus ziehst (oder umgekehrt), dir also damit ein zweites Potential schaffst. Dann wieder: gemeinsamer Potentialausgleich!Gartenhaus B dort ist die Funkanlage installiert.
Dann stellt sich die Frage eines örtlichen Potentialausgleich im Sinne der DIN/VDE 0100 eh nicht! Wohl aber 0855!Fall 2: Gartenhaus B hat gar kein Strom !
Morn Tom,So. Heute war der Haus- und Hofelektromeister da.
Sehe ich genau so. Deshalb fragte ich ja auch, warum der OM überhaupt einen Anschluss an den Potentialausgleich im Funkraum braucht.Aus VDE-Sicht braucht eine moderne Funkanlage keinen Einbezug in den Potentialausgleich.
Korrektur: Der Antennemast auf dem Dach muss (nicht sollte...) Blitzstromtragfähig an den PA!Das einzige, was von der Funkanlage an die PAS sollte ist der Antennenmast.
Hallo Klaus,Korrektur: Der Antennemast auf dem Dach muss (nicht sollte...) Blitzstromtragfähig an den PA!
Hallo Chris!wie im richtigen Leben - halbrichtig. Der Antennenmast MUSS an den Potentialausgleich, der aber nicht blitzstromfähig sein muss.
This post has been edited 2 times, last edit by "DK6AO" (Jan 27th 2010, 2:46pm)
Die frage wäre jetzt immernoch:
Warum sollte es nicht erlaubt sein für die Funkgeräte + Antennenanlage einen gesonderten PA zu machen ?
....
Über Antworten würde ich mich freuen
Mfg Andreas
)
Die frage wäre jetzt immernoch:
Warum sollte es nicht erlaubt sein für die Funkgeräte + Antennenanlage einen gesonderten PA zu machen ?
....
Über Antworten würde ich mich freuen
Mfg Andreas
Ein Beispiel (schon arg alt) ... gemessen:
Spannung zwischen Neutralleiter (NULL) und Erder ca. 0.8 Volt
Strom zwischen Nulleiter und Erde ca. 16 Ampere (10 % Merkfehler-> war schon richtig viel für dünne Drähte )
[damals war noch fast alles mit Schutzmassnahme Erdung oder klassische Nullung ein druchgehender extra Schutzleiter war noch nicht "erfunden"]
Wir waren damals mit der Clubstation fast am Ende einer gut (hinter uns) belasteten Freileitung, und hatte von dem weggerissenen Nachbarhaus eine sehr gute Erde ( flächige Blitzschutzerde) an der auch das Blitzschutzsystem underer Baracke dran war....
Ohne Potentialausgleich wären dann wohl die 16 Amps über die Schutzleiter der Geräte ( 0.75...1.5 qmm) geflossen, das System lag ja für/wegen HF an Erde (Antennen usw.). ... damit hat sich die Frage nach dem Warum wohl erledigt. Der PA soll genau das verhindern .... und wo keine Potentaildifferenz herkommen kann, brauchts auch keinen PA... ( im Garten mit selbstgedieseltem Strom.. womöglich noch Schutztrennung..).
Ansonsten: Text von DK6AO ( vor mir) lesen. Das sollte dir der Fachmann alles aus dem Hut erzählen können, welche Norm mit welchem Inhalt. Wenn er das nicht kann, wäre ich misstrauisch
73
Fred
ps: alles kein Problem, wenn auf dem Kabelaussenleiter kein Strom zum Mast fliesst, wäre aber eher die Ausnahme.