Abschliessend zur YP-3 noch ein kleiner Erfahrungsbericht, ganz aktuell vom gestrigen 10m-Contest:
Der Aufbau gelingt in 10 Minuten trotz beissender Kälte und des unangenehm schneidenden Windes. Ich hatte mir letzten Sommer die Mühe gemacht alle Elemente für alle Bänder mit den entsprechenden Kennzeichnungen zu versehen und hatte den Beam anschliessend auch in 10m Höhe mit einem Analyzer vermessen. Es gab keine unliebsamen Überraschungen.
Beim Aufbau bin ich wie folgt vorgegangen:
Alumast mittels Stativ (1,8m hoch) und Wasserwaage senkrecht ausrichten.
Die fertig abgelängten Abspannungen am Mast befestigen (2 Ebenen a 3 Abspannungen)
Dann den Mast alleine (ohne Antenne) komplett ausfahren und abspannen (ich verwende schraubbare Zelthäringe aus Kunststoff und nen Akkuschrauber). Dieser Punkt ist schon kitzlig, hat aber bislang noch immer geklappt. Bei Sturm wohl alleine nicht mehr durchführbar.
Mast wieder einfahren, Antenne am Mast montieren und hoch damit; möglichst flott damit das Ganze im Fall der Fälle in die Abspannung fällt
Den im FA 1/2010 beschrieben Überzug hatte ich letzte Woche noch realisiert, eine Super Idee die für mehr Stabilität sorgt und den Boom auch exakt horizontal hält.
Auf 10m spielt das Ding ohne Spulen und ist hinreichend breitbandig um sowohl cw als auch SSB (bis 28.600) machen zu können. Ich hatte vor dem Contest noch etwas Zeit das Vor/Rück Verhältnis (gegen DL0IGI) zu testen, Unterschied 2 S-Stufen. Auch im Contest hatte ich nie das Gefühl mit einer Behelfsantenne unterwegs zu sein, 99% der Anrufe klappten im ersten Anlauf.
Unterm Strich bin ich sehr zufrieden mit dem Teil, ich würde sie wieder kaufen.
73, Juergen (dl4maq)