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2 Stationen Antennen nahe beieinander

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1

Thursday, August 12th 2010, 4:14pm

2 Stationen Antennen nahe beieinander

Frage an die Profis,

2 OMs wohnen neben einander. Beide wollen 80m Betrieb machen.
Der eine OM hat 20m Draht vom Balkon zum Baum gespannen.
Der andere OM hat auch 20m Draht an den gleichen Baum.
Die Drähte enden ca. 5m von einander entfernt.
Die Drähte laufen nicht parallel sondern treffen ca 50 Grad aufeinander.

Was macht der eine Empfänger wenn der andere mit 100 Watt sendet?
Geht kaputt ?? ?(
73 de DF8TH, Tobias

Internet: www.df8th.de
QTH: Neuenburg am Rhein JN37ST

2

Thursday, August 12th 2010, 4:34pm

Das lässt sich mit einem Power meter und einer Dummy Load leicht messen. Mit der einen Antenne senden, an der anderen Antenne das Power meter anschliessen. Anschluss TRX ist an der Antenne, Anschluss ANT führt zur Dummy Load.

Ich hatte hier mal eine Lambda Halbe Dipolantenne und eine G5RV ziemlich parallel gespannt. Am einen Ende war der Abstand etwa 8 m, am anderen Ende etwa 20 m. Da habe ich mit der einen Antenne mit 600 Watt gesendet und an der anderen Antenne 27 Watt gemessen. Der TS-2000 Empfänger hatte es nicht überlebt, zum Glück war nur der Mutingtransistor und ein Widerstand defekt.

Ich denke, dass ein Amateurfunkempfänger etwa 0.5 Watt aushält, wenn er auf demselben Band ist. Sind die Geräte auf unterschiedlichen Bänder, kann man wohl von etwa 5-50 Watt ausgehen, die notwendig sind, bis ein Schaden entsteht.

73, Peter - HB9PJT

DJ7WW

Unregistered

3

Thursday, August 12th 2010, 4:40pm



Der eine OM hat 20m Draht vom Balkon zum Baum gespannen.
Der andere OM hat auch 20m Draht an den gleichen Baum.
Die Drähte enden ca. 5m von einander entfernt.
Die Drähte laufen nicht parallel sondern treffen ca 50 Grad aufeinander.

Was macht der eine Empfänger wenn der andere mit 100 Watt sendet?
Geht kaputt ?? ?(


Nicht unbedingt wenn die Empfängereingänge mit Überspannungsableitern und antiparallelen Dioden geschützt werden.

Gehe aber davon aus, das nur jeweils eine der beiden Stationen zur Zeit vernünftig Betrieb machen kann.

73
Peter

Posts: 67

Location: Niedergebra Hintergasse 27 99759 Thueringen

Occupation: Inbetriebnehmer E-Loks

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4

Thursday, August 12th 2010, 4:41pm

Antennen dicht beieinander

Hallo Tobias,
da beide sowieso nicht gleichzeitig auf dem gleichen Band arbeiten können, sollten sie über eine gemeinsame, dann eben umschaltbare Antenne nachdenken.
Analog zur Wechselschaltung in der Beleuchtungstechnik...
73 de Reinhard DL5ZA
Wenn du bemerkst das du ein totes Pferd reitest, steig ab!
(Dakota-Indianer)

DJ7WW

Unregistered

5

Thursday, August 12th 2010, 4:41pm



Der eine OM hat 20m Draht vom Balkon zum Baum gespannen.
Der andere OM hat auch 20m Draht an den gleichen Baum.
Die Drähte enden ca. 5m von einander entfernt.
Die Drähte laufen nicht parallel sondern treffen ca 50 Grad aufeinander.

Was macht der eine Empfänger wenn der andere mit 100 Watt sendet?
Geht kaputt ?? ?(


Nicht unbedingt wenn die Empfängereingänge mit Überspannungsableitern und antiparallelen Dioden geschützt werden.

Gehe aber davon aus, das nur jeweils eine der beiden Stationen zur Zeit vernünftig Betrieb machen kann.

Die Abstimmung der Antennen wird auch unterschiedlich werden wenn der andere seinen Antennentuner verstellt.

73
Peter

6

Thursday, August 12th 2010, 4:52pm

Hallo,

der eine arbeitet mit einem FT100 und ohne Antennentuner. Die 20m Drahtantenne geht auf 80m ohne Tuner.
Der andere arbeitet mit FT757 und ebenfalls ohne Tuner.

Die wollen ja in der gleichen OV Runde auf 80m Gas geben :D

Was geht denn im schlimmsten Fall defekt?
73 de DF8TH, Tobias

Internet: www.df8th.de
QTH: Neuenburg am Rhein JN37ST

DJ7WW

Unregistered

7

Thursday, August 12th 2010, 8:19pm

Hallo,

der eine arbeitet mit einem FT100 und ohne Antennentuner. Die 20m Drahtantenne geht auf 80m ohne Tuner.
Der andere arbeitet mit FT757 und ebenfalls ohne Tuner.

Die wollen ja in der gleichen OV Runde auf 80m Gas geben :D

Was geht denn im schlimmsten Fall defekt?


Ohne Eingangsschutz in jedem Fall der Vorstufentransistor und wenn die Spulen der Bandpässe popelig sind, brennen die gleich mit durch, vermutlich sind auch die Schaltdioden für die Bandpässe hin.
Die sollten ihre Stationen gegenseitig per Relais steuern, wenn eine Station sendet muss bei der anderen der Empfängereingang kurz geschlossen werden.
Die würden sich sonst auch nicht mehr untereinander hören können.

73
Peter

8

Thursday, August 12th 2010, 9:15pm


Die wollen ja in der gleichen OV Runde auf 80m Gas geben :D


Hallo Tobias,
wenn sie sich dann auch noch mit einem Koax-Kabel verbinden, könnte dieser Umschalter auf Dauer Kosten sparen:
http://www.sec-digital.de/groups/g_16/items333.htm

Der Verlierer kann am SWR erkennen, das er auf einer Dummyload sendet und geht wieder auf Empfang.

73
Gerhard

9

Thursday, August 12th 2010, 11:36pm

Hallo,
bei mir kam mal zuviel HF auf meinen DX-70. Das hatte folgende Folgen:
- 4 Schaltdioden in den Eingangsbandfiltern wurden defekt (teils Kurzschluß, teils Unterbrechung), dadurch mangelnde Empfindlichkeit auf einigen Bändern.
- auf einigen Bändern keine HF-Leistung bzw. starke Erhitzung der Endstufe ohne viel Leistungsabgabe, weil die Filter auch beim Senden benutzt werden und die gesamte Steuerlogik dieser Filter und die der von der gleichen Logik gesteuerten Senderausgangsfilter infolge der defekten Dioden nicht mehr richtig funktionierte. (Natürlich musste ich das halbe Gerät zerlegen, um an die SMD-Dioden heranzukommen).
Bei welcher Leistung es kritisch wird, weiß ich auch nicht, aber die oben empfohlene Messung sollte man schon mal machen, um die Größenordnung der ankommenden Leistung zu kennen.
Andererseits haben beide doch wahrscheinlich mit den Antennen schon gesendet, zumindest "zur Probe", und damit müssten die Ergebnisse klar sein, wenn der andere OM die Antenne nicht gerade abgezogen hatte.
73 Reiner

10

Saturday, August 14th 2010, 2:55pm

Hallo,

allen besten Dank für die Antworten!
Die Situation wurde jetzt durch SWR abstimmen und umhängen nochmal optimiert.
Die Antennen enden jetzt 9m von einander entfernt.

Die Messung ist nun auch erfolgt. An beiden Seiten kommen ca. 90 mW an wenn der jeweils andere mit 100 Watt auf 80m sendet.

Halten gewöhnliche Empfänger (hier FT100 und FT757) diese 90mW aus??
73 de DF8TH, Tobias

Internet: www.df8th.de
QTH: Neuenburg am Rhein JN37ST

11

Saturday, August 14th 2010, 5:55pm

Hallo,
außer Übersteuern/Zustopfen des jeweils anderen Empfängers beim Senden sollte bei dieser Konfiguration normalerweise nichts passieren. Könnte sein, daß beide sich in der Runde schlecht verstehen.
73 Reiner

12

Saturday, August 14th 2010, 6:15pm

Ok - danke für de Antworten,

also an 50 Ohm wären das dann ca. 2,24V
Bei einer Leistung von 90 mW wären dass dann ca. 4mA
Das sollte also der Eingang aushalten?

Bei einem Gewitter, das nicht unbedingt schon in der Nähe sein muss liegen ja erheblich höhere Spannungen an.
Ist dann der Strom niedriger oder wie muss man das verstehen??
73 de DF8TH, Tobias

Internet: www.df8th.de
QTH: Neuenburg am Rhein JN37ST

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