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Kauf in USA?

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1

Saturday, January 1st 2005, 10:25pm

Kauf in USA?

Hallo Leute,

will nach 20 jähriger Pause mal wieder QRV werden und schmökere schon seit längerem in diversen Boards.
Möchte mir ein neues Equipment kaufen und wenn man nun liest was in den USA zB der IC 910 kostet
bei www.hamstation.com 1299 USD und dann beim jetzigen Eurokurs umrechnet = 958 EUR, dann wird man schon nachdenklich. Da fällt im Gegensatz zum Preis in DL schon das 23 cm Modul mit ab.


Was meint ihr dazu? Sicherlich kommen dann noch 16% Einfuhrsteuer drauf. Was wenn man sowieso in USA ist und das DIng dort als "Geschenk" bekommen hätte?

Wiegt ja nicht so viel als dass es nicht ins Gepäck passen würde.

Habt ihr Erfahrungen? Wie ist es mit landespsezifischen Einstellungen ? Sind die softwareseitig zu modifizieren? Oder muss man DIoden rein/rauslöten?


Würde mich über Meinungen freuen.

Andi
DB8UX Mannheim

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2

Saturday, January 1st 2005, 11:05pm

Hallo Andi,

hier im Forum wurde in den verschiedensten Themen vor Grauimporten gewarnt, egal wie verlockend da der Preis gerade ist.

Die ersten gravierenden Nachteile auf UKW wirst Du bereits nach erhalt des Gerätes im 70cm Band feststellen:

- Kein 1750 Hz Tonruf, da die USA-Repeater nur mit CTCSS geöffnet werden!
- Keine Garantieabwicklung in EU möglich, da die Hersteller für solche "Grau-Importe" innerhalb der EU keine Garantie gewähren. Sendest also bei einem Garantiefall auf eigene Kosten das Gerät über den Teich oder latzt den regulären Preis für eine Reparatur bei einer Niederlassung in EU!

Händler werden Dir keinen Support gewähren und sind übrigends auch dazu nicht verpflichtet, den welcher Händler wird verständlicherweise kostenlosen Support gewähren für einen Artikel, welches nicht bei ihm gekauft würde. Zu mal wenn sich bei einer Abfrage der Seirennummer Deines Gerätes heraus stellt, das es sich um ein Grau-Import handelt.

Deutsche Handbücher sind auch nicht im Lieferumfang, welche auch nicht so schnell überd as Internet zu beziehen sind, da die Hersteller selber (z.B. Boger) peinlichst darauf achten, das solche nicht im Internet auftauchen. In der Vergangenheit wurden Webseitenbetreiber stets teuer dafür abgemahnt, wenn sie solche deutschen Handbücher z.B. im PDF-Format zum Download angeboten haben.

Es gibt sicherlich noch weit aus mehr Gründe, warum man die Finger von einem Grau-Import lassen sollte, aber letzt endlich muss der Käufer es selber wissen, was er macht, sollte sich aber nicht wundern, wenn die ersten Problemchen auftreten mit dem Gerät, das der vermeintliche Preisvorteil ganz schnell weg ist und man zum Schluß auch noch drauf zahlt, so das es einem teurer zu stehen kommt, als hätte man das Gerät in DL gekauft.
... aus dem Winterschlaf erwacht, weiter mit Frühjahrsmüdigkeit hinein ins Sommerloch um dann mit Herbstdepressionen dem Winterschlaf entgegenzufiebern.

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3

Saturday, January 1st 2005, 11:16pm

Grauimport

Hallo Alexander,

danke für deine schnelle Antwort und ich habe fast mit einer solchen gerechnet.
Prinzipiell bin ich ja auch dafür, dass man die lokalen Händler unterstützt aber der preisunterschied ist schon recht eklatant.

Naja, ich werde mal mit dem Rechenbeispiel zum Händler gegen und schauen wie flexibel er mit dem Preis ist.

Dir auch ein gutes neues Jahr
Andi

DO1YAO

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4

Saturday, January 1st 2005, 11:38pm

Hallo Andi,

der Ratschlag hat nichts damit zu tun, alle dazu zu animieren die lokalen Händler zu unterstützen, sondern vielmehr ist der für all jene, die bei solchen "günstigeren Einkaufen" Vorteile sehen, diese vor eignen Schaden zu bewahren ...

Die Problematik ist stets dabei, das wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, und das Gejammer am Schluß groß ist, obwohl eigentlich von allen DL-Händlern und Hersteller-Niederlassungen vor solchen Ausserregionalen Einkäufen ausdrücklich gewarnt wird ...

Dem lokalen Händler die Pistole auf die Brust zu setzen, nach dem Mott " Steig drauf ein, oder ich kauf da ..." dürfte eher zum Boomerang für Dich werden. Ich denke mir mal, das wenn Du bei den lokalen Händlern Deine Aussage im letzten Beitrag telefonisch nur antestest, jene Dich bereits schon da auflaufen lassen werden ...
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5

Sunday, January 2nd 2005, 5:02pm

RE: Kauf in USA?

Hallo Andi,

denke aber auch daran, dass die Garantiezeit in Amerika bei etwa 3 Monaten liegt. Hier hast Du 2 Jahre drauf :-)

73 Gerd - DL 6 SAH -

DH0LS

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6

Sunday, January 2nd 2005, 11:09pm

Bei Neugeräten kommt die MWST. dazu und der Einfuhrzoll, dieser wird auf Preis PLUS Transportkosten
erhoben und macht am Ende die Preisvorteile wieder
wett.

Falls man die Geräte als "gebraucht" einführt, sollte
der Zoll entfallen.

73 de Jens dh0ls

DO1YAO

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7

Sunday, January 2nd 2005, 11:29pm

Quoted

Original von DH0LS
... dieser wird auf Preis PLUS Transportkosten
erhoben und macht am Ende die Preisvorteile wieder
wett ...


Wieso wett? Eher zu nichte ... :laugh:
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deb575

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8

Wednesday, January 5th 2005, 8:02pm

RE: Kauf in USA?

Quoted

Original von DL6SAH
Hallo Andi,

denke aber auch daran, dass die Garantiezeit in Amerika bei etwa 3 Monaten liegt. Hier hast Du 2 Jahre drauf :-)

73 Gerd - DL 6 SAH -


Gerd , mit solchen Aussagen währe ich vorsichtig !! In Deutschland sind vorgeschrieben 6 Monate Garantie und 2 Jahre Gewährleistung !!!!! Auch wenn es einem jeder Händler anders erzählen will , es gibt einen großen Unterschied . Allerdings gewährt einem ICOM Deutschland wirkliche 2 Jahre Garantie , ich habe aber keine Ahnung wie das bei Kennwood & Co ist , hat da jemand Infos ? Aber immer darauf achten ich meine Garantie !!!

9

Wednesday, January 5th 2005, 8:46pm

RE: Kauf in USA?

Hallo Thomas (deb575),
die 2 Jahre Garantie (Gewährleistung) kommt durch die EU und ist europaweit (EU) das Maß aller Dinge. Wer sich bei Serienfehlern oder anderen Problemen darauf einläßt, hat selber schuld.

Ich hatte gestern einen Mikrowellenofen (Mikro.+Heißluft) für 39,90 EUR gekauft. Die Garantie ist sogar 3 Jahre, darf aber z.B. im Imbiss nicht betrieben werden.

Viele Grüße
Gerhard :laugh:

DO1YAO

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10

Wednesday, January 5th 2005, 9:15pm

Zu dem muss ICOM, YAESU, KENWOOD und ALINCO bei einem Kauf eines Gerätes aus Übersee NICHT dem Kunden in Deutschland 2 Jahre Gewährleistung einräumen ... und durch die Bank machen es die o.g. Hersteller auch nicht, da bei einem Gerät, welches in den Staaten gekauft wurde NICHT das EU-Recht greift, sondern lediglich die Rechtsgrundlage, wo der Händler seinen Geschäftssitz hat!

Beispiel Bogerfunk: Ruf mal an und verlang mal ein kostenloses deutsches Handbuch oder fordere Garantieleistungen für ein AOR oder Alinco Produkt, welches Du in den Staaten gekauft hast. Achte einmal auf das schallende Gelächter am anderen Ende der Leitung. Anschließend erfolgt dann die "barmherzige Garantieleistung" für einen Kunden, der ein Grau-Importgerät erworben hat ... gegen Barzahlung!

Fazit: Kaufste als DL-Kunde in EU haste kostenlosen Service, kaufste in den USA und hast anschließend was mit dem Gerät, schauste dumm aus der Wäsche und zahlst noch einmal ... :D
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11

Thursday, January 6th 2005, 10:35am

RE: Kauf in USA?

Quoted

Original von deb575

Gerd , mit solchen Aussagen währe ich vorsichtig !! !!!


Da ich von deb575 persönlich angesprochen wurde, nur ganz kurz:
Danke Gerhard (DC4LO) und Alexander (DO1YAO). Ihr habt bereits geantwortet was hierzu zu sagen ist.

73, Gerd - DL 6 SAH -

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12

Sunday, February 13th 2005, 3:20pm

Hallo Zusammen

Was macht dann derjenige, der in den Staaten wohnt und innerhalb der "Garantiezeit" nach Deutschland wechselt (für immer).? Ist dann dem seine Garantie auch weg? Der kann ja nichts dafür, dass immer noch solche "Monopole" herrschen!

Grundsätzlich würde ich meinen, dass wenn der USA Preis etwa die Hälfte des DL-Preises ich, es sich lohnt.

Da ja allem Anschein nach die Garantie plötzlich nichts mit der Gewährleistung zu tun hat, ist ja auch in DL nicht sicher, ob alles nach einer bestimmten Zeit (innerhalb den 2 Jahren) kostenlos ersetzt/repariert wir.

Oder kann mir jemand verständlich erklären, was der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung ist??
73 de Daniel, HB9DDS

DO1GDA

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13

Sunday, February 13th 2005, 3:56pm

RE: Kauf in USA?

Hallo Gehard,

Quoted

Original von DC4LO
die 2 Jahre Garantie (Gewährleistung) kommt durch die EU und ist europaweit (EU) das Maß aller Dinge. Wer sich bei Serienfehlern oder anderen Problemen darauf einläßt, hat selber schuld.


Garantie und Gewährleistung sind zwei Grundlegend verschiedene Dinge. Die von dir genannten zwei Jahre sind Gewährleistung. Eine Garantie kann nur der Hersteller geben und ist nicht pflicht. Und bei einer Garantie können z.B. Teile wie ein Akku aus der Garantie genommen werden.

Die 2 Jahre Gewährleistung sind richtig. Die muss aber nur der Händler (Verkäufer) geben. Geht der Händler zum Beispiel pleite, hat man gegenüber dem Hersteller keinerlei Rechte. Ausser dieser hat einem eine Garantier von X-Monaten eingeräumt.

Aber auch die 2 Jahre Gewährleistung hören sich besser an. als sie sind. Denn Du hast erstmal 6 Monate uneingeschränkte Gewährleistung. Nach den 6 Monaten tritt die sogenannte Beweisumkehr in Kraft. Dann muss der Käufer nachweisen, das der Fehler von anfang vorhanden war, bzw. das Gerät einen Serienfehler hat. Das gelingt aber nur in den seltensten fällen. Glücklicherweise gibt es aber viele Händler, die kulanterweise auf die Beweisumkehr verzichten.

Das ist ein kleiner, aber im Problemfall fieser Unterschied :D

Zum dem Thema Amerika: Oftmals geben dort die Hersteller 5 Jahre (oder mehr) Garantie. Mir selber ist vor etlichen Jahren mal ein Modem durch ein Gewitter "hoch" gegangen. Der Amerikanische Händler hat mir das Modem, trotz Gewitterschaden, kostenlos umgetauscht. Ich musste lediglich die Porto Gebühren von mir zum Händler zahlen. Wenn ich in Deutschland ein Gerät heute kaufe und morgen mit einem Gewitterschaden zur Reparatur geben möchte, habe ich trotz Gewährleistung oder ggf. Garantie verloren. Zumindest ist mir in Deutschland noch kein Händler oder Hersteller untergekommen der bei höherer Gewalt zahlt.

Quoted

Original von DB8UX
Was meint ihr dazu? Sicherlich kommen dann noch 16% Einfuhrsteuer drauf. Was wenn man sowieso in USA ist und das DIng dort als "Geschenk" bekommen hätte?

Wiegt ja nicht so viel als dass es nicht ins Gepäck passen würde.


Ob Du nun Alkohol oder Hardware über die Grenze schmuggelst, spielt bei der Berechnung der Strafe keine Rolle :D :D :D

Du musst das Gerät bei der Einfuhr verzollen, wenn Du das nicht machst und wirst bei der Kofferkontrolle dabei erwischt, dann wird es teuer.


mfg. Dirk

This post has been edited 2 times, last edit by "DO1GDA" (Feb 13th 2005, 4:05pm)


DO1YAO

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14

Monday, February 14th 2005, 9:21am

Hallo Dirk,

es ist egal ob ein Händler Pleite geht oder nicht, den der Hersteller gewährt Dir trotzdem 2 Jahre Garantie. Dafür werden schließlich als Nachweis die 2. Hälfte der Garantiekarten beim Hersteller eingesendet, das Du das Gerät in DL gekauft hast ... ;)

Wie oben bereits beschrieben, bekommste bei den Ami-Dealern für Ham-Geräte im Regelfall nur 6 Monate Garantie und musst, wie Du schon bestätigst, das Gerät auf eigene Kosten einsenden. Nehmen wir mal an, das Du einen Ami-Dealer findest, der Dir 5 Jahre oder mehr gewährt und Du aber das Gerät 5-6 mal einsenden musst auf eigene Kosten in jener Zeit, ist der Preisvorteil auch wieder weg, den so'n 10 kg Auslandspaket (übrigends nur mit 500 € versichert!) übern Teich ist auch nicht grad billig! Und wenn da mal ne FT-847 spurlos verschwindet im Versand, macht man ein besonders dummes Gesicht. Mit UPS so'n Ding übern Teich zu versenden, ist kaum bezahlbar, den bei einem 10 kg Paket kommste nicht unter 100 € Versandkosten weg und ist ebenfalls nur mit 500 € versichert. Sicherlich könnte man das dann als Wertpaket versenden, aber man sollte sich im klaren sein, das die Paketdienste das aus reiner Barmherzigkeit den gesalzenen Aufschlag dafür nicht kostenlos machen werden ...

Bei DL Kunden ist es so, das der Hersteller laut Gesetzt verpflichtet ist, 2 Jahre Garantie zu gewähren! Wie es im Ausland ist, kann ich nicht sagen.
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15

Monday, February 14th 2005, 9:52am

Hallo Alexander,

Quoted

Original von DO1YAO
es ist egal ob ein Händler Pleite geht oder nicht, den der Hersteller gewährt Dir trotzdem 2 Jahre Garantie. Dafür werden schließlich als Nachweis die 2. Hälfte der Garantiekarten beim Hersteller eingesendet, das Du das Gerät in DL gekauft hast ... ;)


Ich hatte mich auf keinen speziellen Hersteller bezogen. Es gibt natürlich einige Hersteller, die 2 Jahre (oder teilweise mehr, manche aber auch weniger) Garantie geben. Z.B. habe ich bei IBM auf meinem Notebook 3 Jahre Garantie vom Hersteller. Das hat aber nichts mit dem Händler zu tun.

Was Du rein rechtlich hast (also worauf Du einen Anspruch hast) ist die Gewährleistung. Nur die ist Gesetzlich verankert. Und die muss NUR der Händler leisten.

Garantie und Gewährleistung sind wirklich zweierlei paar Schuhe. Garantie ist eine FREIWILLIGE Leistung des Herstellers oder auch des Händlers.

Daher hast Du nicht automatisch bei jedem Hersteller 2 Jahre Garantier. Das ist immer vom Hersteller abhängig. Und leider gehen immer mehr Hersteller dazu über die Garantie ganz zu streichen (IBM hat bei den "Low Cost" Notebooks mittlerweile auch nur noch 1 Jahr)

Aber daran denken, bitte nicht Gewährleistung mit Garantie verwechseln.

Quoted

Wie oben bereits beschrieben, bekommste bei den Ami-Dealern für Ham-Geräte im Regelfall nur 6 Monate Garantie und musst, wie Du schon bestätigst, das Gerät auf eigene Kosten einsenden. Nehmen wir mal an, das Du einen Ami-Dealer findest, der Dir 5 Jahre oder mehr gewährt und Du aber das Gerät 5-6 mal einsenden musst auf eigene Kosten in jener Zeit, ist der Preisvorteil auch wieder weg, den so'n 10 kg Auslandspaket (übrigends nur mit 500 € versichert!) übern Teich ist auch nicht grad billig! Und wenn da mal ne FT-847 spurlos verschwindet im Versand, macht man ein besonders dummes Gesicht. Mit UPS so'n Ding übern Teich zu versenden, ist kaum bezahlbar, den bei einem 10 kg Paket kommste nicht unter 100 € Versandkosten weg und ist ebenfalls nur mit 500 € versichert. Sicherlich könnte man das dann als Wertpaket versenden, aber man sollte sich im klaren sein, das die Paketdienste das aus reiner Barmherzigkeit den gesalzenen Aufschlag dafür nicht kostenlos machen werden ...


Klar, das ist immer eine Rechensache. Hast Du Glück, und nichts geht kaputt, hast Du Geld gespart. Geht was kaputt, und das ggf. mehrfach, dann kann es teurer werden.

Andererseits geht ein Gerät hier nach 3 Jahren kaputt, könnte es bei einem in USA gekauften Gerät wieder preiswerter werden. Das kann man nie ganz pauschal beantworten.

Ich persönlich habe schon oft in der USA gekauft. Oftmals Geräte, die hier noch gar nicht verfügbar waren (nicht nur auf AFU bezogen), oder in der USA deutlich (wirklich deutlich, nicht nur 5% oder so) preiswerter waren. Aber auch dann habe ich immer nur Sachen bis maximal 300$ gekauft. Da ist das Risiko überschaubar und wenn es mal Hart auf Hart kommen sollte, ist der Verlust noch (er)tragbar :D

Auf jeden Fall würde ich kein Gerät jenseits der 1000$ Grenze kaufen. Da wäre mir persönlich das Risiko auch zu groß. Und oftmals kann man hier in Deutschland immer mal bei den Preisregionen mit den Händlern verhandeln.

Quoted

[B]Bei DL Kunden ist es so, das der Hersteller laut Gesetzt verpflichtet ist, 2 Jahre Garantie zu gewähren! Wie es im Ausland ist, kann ich nicht sagen.


Das ist leider ein Irrtum, den man nur bemerkt, wenn es dann zu Spät ist :D

Als Endkunde hat man gegenüber dem Hersteller KEINELEI Rechtsanspruch. Herstellergarantien sind freiwillige Leistungen des Herstellers. Man hat nur dann einen Rechtsanspruch darauf, wenn das ausdrücklich in den Garantiebedingungen bei dem Gerät festgeschrieben steht. Und dann muss man sich auch direkt mit dem Hersteller auseinander setzen. Allerdings machen das viele Händler auch, verlangen aber oftmals (was diese auch dürfen) eine Aufwandspauschale dafür (Porto, etc.)

Leider hat das deutsche Rechtssystem viele dieser kleinen "Feinheiten" :D

mfg. Dirk

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16

Monday, February 14th 2005, 9:35pm

Garantie

Hallo

Und wie oft geht ein Gerät in der Garantiezeit kaput?
Meistens ist der Defekt eigenes Verschulden und da fällt die Garantie sowieso weg (Kulanz???). Ansonsten ist mir in fast 20 jahren Amateurfunkzeit (und vorher fast 10 Jahre CB- Funk) noch nie ein Neugerät zu Schaden gekommen, so dass es ein Garantiefall hätte sein können.

73 de Andreas DG3AAA
Wer das Recht hat und die Geduld für den kommt auch die Zeit (J.W.v.Goethe)

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17

Tuesday, February 15th 2005, 4:16pm

RE: Garantie

Hallo,

da will ich auch noch meinen Senf dazu geben: Ich habe mir z.B. einen Z100 aus den USA mitbringen lassen. Hatte kurz darauf nen Defekt und LDG (also den Hersteller angemailt). Nach kurzer Fehlerbeschreibung habe ich nen neuen Prozessor kostenfrei zugesand bekommen, den ich selbst eingebaut habe und alles tut wieder. So einen Support hab ich hier noch nie erlebt.

Auf ein anderes Gerät habe ich 1 Jahr US-Garantie. Falls etwas passieren sollte (was eher unwahrscheinlich ist) kann ich für den gesparten Preis das Gerät in die USA senden...

Es muss halt jeder selbst wissen was er tut.

Gruß,
Michael (DB3MF)

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