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Aufgrund des aktuellen Threads wegen Gittermasten und deren Antworten möchte ich mal ein Aufruf starten, daß ihr mal eure Masteigenbauten Im Garten, Freigelände hier postet. Erwähnt wurde von einem OM Telefonmast, Lampenmast, Bahnmast....
Mich würde mal interesieren was man damit alles anstellen kann. Und daraus einige Tipps einsehen, wie man kostengünstig an einen Mast ran kommt. Vor allem aber auf Bilder wäre ich gespannt.
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Erwähnt wurde von einem OM Telefonmast, Lampenmast, Bahnmast....
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Mich würde mal interesieren was man damit alles anstellen kann. Und daraus einige Tipps einsehen, wie man kostengünstig an einen Mast ran kommt.
)Hi,
hier ist mein Mast auf der Garage. Versatower BP-30 (Gibt es da eigendlich verschiedene? midi?) mit 2 m, 6 m Yagi und 20 m Moxon.
![]()
Vorteile des BP-30:
Leicht, sowohl Bodenplatte als auch Mast wiegen je ~ 60 kg. Kann man noch alleine bewegen.
Einfach zu bedienen. Für Antennenarbeiten einfahren und abkippen. Geht alleine.
Nachteile:
Kurz, nur 9m lang
Schwach, hat angeblich ein Kopflast von 500 Nm, genaues kann mir aber keiner sagen, von HoFi gibt es auf Anfrage nur eine Kopie aus dem Fritzel-Katalog.
Die 500Nm stimmen
Gab es eigendlich auch einen BP-40 ? ja, gibt es
73 Oli
Nachteile:
Kurz, nur 9m lang
Schwach, hat angeblich ein Kopflast von 500 Nm, genaues kann mir aber keiner sagen, von HoFi gibt es auf Anfrage nur eine Kopie aus dem Fritzel-Katalog.
Gab es eigendlich auch einen BP-40 ?
Zitat von »df8th«
Zitat von »DL1OLI«
klar, BP40 gibts auch in verschiedenen Ausführungen bis 1200N Kopflast.
Was soll denn damit gemeint sein? Das Gewicht?
Die Windlast wird in kN/m² angegeben.
Anbei die Herstellerangaben, Square feet x 0,0929 = Quadratmeter
73
Peter
This post has been edited 1 times, last edit by "df8th" (Mar 8th 2010, 3:02pm)
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Anbei die Herstellerangaben,
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Wenn einer noch einen 10m Mast zu verkaufen hat, ich bin interessiert. Kann auch ein Kurbelmast sein.
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Anbei die Herstellerangaben,
peter,
wie ist bitte "dead weight" zu verstehen? vertikale last??
Ja, Antennen, Kabel, Rotor etc.
im falle von "guyed" - auf wie vielen und welchen ebenen ??
Beim 5-schüssigen in 4 Ebenen, beim 3 schüssigen in 2 Ebenen
und wieder die frage nach der vorspannung/zugkraft die ja auch wieder zu einem teil in die vertikale last mit eingeht.
10% der Bruchlast= Vorspannung
ich frage weil ich ja immer noch auf den 4. schuss fuer meinen sx spekuliere......
Bei mir ist das Windenseil 9mm dick, die anderen Zugseile haben 5mm.
Die Abspannseile sind alle 6mm, verzinkt und Kunststoff ummantelt.
Meinen 4ten Schuss werde ich dieses Jahr nach dem Schweissen wieder einbauen, 30cm gehen verloren durch den Knick.
Ob ich den fünften wieder einbaue ist noch ungewiss.
Einserseits wäre es ein schöner Boom für meine 4x5 auf 10m, andererseits kann ich bei voller Höhe eine 2-Element Vertikal auf 160m realisieren.
Dann muss ich allerdings die Abspannseile mit Isolatoren unterbrechen oder gegen Phillystran oder Parafil tauschen.
duerfte es ein westower sein?
Zitat von »df8th«
Zitat von »DL1OLI«
klar, BP40 gibts auch in verschiedenen Ausführungen bis 1200N Kopflast.
Was soll denn damit gemeint sein? Das Gewicht?
Die Windlast wird in kN/m² angegeben.
Anbei die Herstellerangaben, Square feet x 0,0929 = Quadratmeter
73
Peter
KN/m² ist der Druck, bei Antennen der Staudruck, nicht die Windlast. Die Windlast den die Antenne erzeugt ergibt sich dann erst wenn man mit der Fläche multipliziert.
Die Windlast wird in kN/m² angegeben da es sich um einen Flächendruck handelt, bei Deiner Rechnung kürzen sich die m² raus
Für Antennen kann man den Druck mit 800 N/m² (bis 20m Höhe, darüber 1100 N/m²) annehmen.
Das ist der Grundstaudruck des Winds, mit dem muss abhängig von der Windgeschwindigkeit, Windzone und der Höhe über Grund der tatsächlich wirksam werdende Staudruck auf die Antenne(n)berechnet werden, erst mal ganz unabhängig von den Antennen, Drehrohr, Rotor und Kabeln selbst
Fritzel hat sogar mit 900 gerechnet also vorsichtiger.
Der hat lediglich mit geringerer Windgeschwindigkeit gerechnet.
Deshalb ist 800N die maximale Kraft die er am Kopfstück aufnehmen kann.
Nein, wenn überhaupt ist das der Spitzenzug, den man ja leicht über das Material errechnen kann, nur diese Last wird neben dem Gewicht in Newton angegeben.
Oder kann das mal ein Physiker hier erklären? Bundeskanzlerin fragen vielleicht?
wurden es 17m³.Hallo,
ich besitze einen 4-teiligen Teleskopmast den ich von einem guten Freund bekommen habe. Er ist aus Alu und trotz ca. 11,5m Länge (ohne Drehrohr und Antenne) kann ihn eine Person tragen. Ich benutze ihn zurzeit als Portabelmast für Fieldday. Er besitzt keine Gleitlager oder Seilzugsysteme, so kann ich in nur auf einer Art Bock zusammenbauen (siehe Bild) und dann komplett mit Antenne hochziehen. Zu diesem Zweck habe ich mir einen Kippfuß gebaut. Fünf Personen sind aber trotzdem Notwendig um ihn mit Antenne aufzurichten. Mit einer Winde oder einem Fahrzeug zum hochziehen würde es auch mit weniger Helfern gehen.
Ankerschraube(n) im Boden und Greifzug reicht um den alleine aufzustellen bzw. umzulegen
Der Mast stammt von den amerikanischen Streitkräften, die ihn nach deren Abzug nicht mit nach Hause nehmen wollten. Über Typ und Hersteller kann ich nichts sagen. Ein Alter Freund aus der Ausbildungszeit dachte bei dem Mast gleich an mich und hat ihn mir zum Nulltarif besorgt und sogar nach Hause gefahren.
Sollte ich mich mal dazu entschließen, ihn hier zu Hause dauerhaft aufzubauen, brauche ich wohl eine Baugenehmigung (RLP). Wie geht man bei so einem Bauprojekt vor? Braucht man für Höhen >10m die Zustimmung der Nachbarn? Aus welchem Grund kann so eine Baugenehmigung nicht erteilt werden? Ich weiß nichts über den Mast, habe keinen Hersteller, keine Typenbezeichnung und auch keine Statik.
Baugenehmigung würde ich nicht beantragen. Zunächst Nachbarn fragen und mit dessen schriftlichem Einverständnis der Gemeinde als portable Installation (fliegender Bau)melden.
Sollte die Höhe ein Problem darstellen gegebenfalls oben entsprechend absägen (kann als Fundamenteisen seinen Dienst tun oder als vergrabener "dead man" Abspannanker).
Falls eine Montage auf meinem Grundstück erfolgen wird, würde ich in gerne mit Hilfe einer Umlenkrolle hochziehen und an das Haus anlehnen. Am First könnte ich in am Dicken Firstbalken befestigen. Das würde sicher halten und ich bräuchte keine Abspannungen.
Gruß Patrick, DH2PA
index.php?page=Attachment&attachmentID=2872 index.php?page=Attachment&attachmentID=2873 index.php?page=Attachment&attachmentID=2874 index.php?page=Attachment&attachmentID=2875
Zitat von »df8th«
Zitat von »DF3KV«
Zitat von »df8th«
Zitat von »DL1OLI«
klar, BP40 gibts auch in verschiedenen Ausführungen bis 1200N Kopflast.
Was soll denn damit gemeint sein? Das Gewicht?
Die Windlast wird in kN/m² angegeben.
Anbei die Herstellerangaben, Square feet x 0,0929 = Quadratmeter
73
Peter
KN/m² ist der Druck, bei Antennen der Staudruck, nicht die Windlast. Die Windlast den die Antenne erzeugt ergibt sich dann erst wenn man mit der Fläche multipliziert.
Die Windlast wird in kN/m² angegeben da es sich um einen Flächendruck handelt, bei Deiner Rechnung kürzen sich die m² raus
Für Antennen kann man den Druck mit 800 N/m² (bis 20m Höhe, darüber 1100 N/m²) annehmen.
Das ist der Grundstaudruck des Winds, mit dem muss abhängig von der Windgeschwindigkeit, Windzone und der Höhe über Grund der tatsächlich wirksam werdende Staudruck auf die Antenne(n)berechnet werden, erst mal ganz unabhängig von den Antennen, Drehrohr, Rotor und Kabeln selbst
Fritzel hat sogar mit 900 gerechnet also vorsichtiger.
Der hat lediglich mit geringerer Windgeschwindigkeit gerechnet.
Deshalb ist 800N die maximale Kraft die er am Kopfstück aufnehmen kann.
Nein, wenn überhaupt ist das der Spitzenzug, den man ja leicht über das Material errechnen kann, nur diese Last wird neben dem Gewicht in Newton angegeben.
Oder kann das mal ein Physiker hier erklären? Bundeskanzlerin fragen vielleicht?
Dazu braucht man kein Physiker zu sein.
Wenn ich die Angabe von Hofi von 1500N, also wohl den Spitzenzug, bei ihrem VT1700 sehe sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
Ich möcht nicht erleben was passiert, wenn ich ein Seil an der Spitze eines ausgefahrenen Versatowers anbringe und daran mit 1,5 Tonnen Zugkraft ziehe.
1500 N entsprechen auch keinen 1,5 T sondern ca 150 Kg
Mein Tower wurde 1980 mit 1,36kN Spitzenzug in der Statik angegeben, seitdem wurde 3x mal die DIN 4131 und 4133 geändert, zum Beispiel muss heute grundsätzlich mit Eisansatz gerechnet werden.
Die Kantenlänge des obersten Schusses ist 26cm, alle Schüsse durchgehend Vollstahl ST52, oben laut Statik mit 20mm Durchmesser der Eckstiele, unten beim Aufbau auf 18m Höhe 35mm dicke Eckstiele bei 56cm Basisbreite.
In der Zeit des Bauantrag Verfahrens wurde zum ersten Mal die DIN geändert.
Der ausgelieferte Tower hatte dann unten 40mm Eckstiele und hätte oben 30mm gehabt, die obersten 3 Schüsse habe ich jedoch gar nicht genommen.
Das ursprünglich Fundament hätte 11,25m³ Beton benötigt, mit der neuen DIN wurden es dann 15m³ und mit der letzten Statik (Typenstatik aus dem Jahr 199wurden es 17m³.
Nun zur Berechnung:
Der Grundstaudruck Qo des Windes errechnet sich zu q= v²/*Luftdichte/2g.
Sind keine hinreichenden Messdaten für den Standort bekannt darf ausser in Windzone 3+4 mit einem Wert von 900N/m² gerechnet werden.
Der wirksame Staudruck auf die Antenne ist von der Aufbauhöhe über Grund abhängig q= Qo+3h, ausserdem ist der Böenfaktor ß bezogen auf Qd 700N/mm² (der Böigkeit entsprechender Staudruckanteil) zu berücksichtigen und der Formbeiwert C für die Schräganströmung.
Bei meinem Aufbau in NRW wurde mit folgenden Werten für den Winddruck durch die Antenne gerechnet:
q= 900+3h+700ß
q= 1,13kN/m²
Wi= c*k*q*Fi
Wi= 2,1*1*1,13*Fi
Wi= 2,37kN/m²
Hier ist es ja. Um die Windlast die auf den Mast in Form von Newton wirkt musst Du ja den Druck mit der Antennenfläche multiplizieren. Also muss die Einheit der Kopflast eines Mastes natürlich in Newton angegeben sein. Wo liegt denn jetzt das Problem?
C= 2,1
ß= 0,2
Fi= Antennenfläche
1986 musste ich auf Betreiben eines Nachbarn, der den Tower unbedingt loswerden wollte, noch einmal eine Statik für meinen geänderten Aufbau inklusive der Berechnung sämtlicher angebrachten Antennen abgeben.
Die oberste Antenne war mittlerweile auf 38m Höhe und der eigentlich Gitterturm nur 24,5m hoch (in der Baugenehigung stand nur ein 30m Turm ohne Antennen), die Gesamtwindflächen aufaddiert waren 5,3m².
Dabei habe ich komplett mit obigen Formeln gerechnet und diese selbst erstellte Statik wurde vom Prüfstatiker abgesegnet und natürlich auch vom Bauamt inklusive neuer Schlussabnahme.
73
Peter
This post has been edited 1 times, last edit by "df8th" (Mar 9th 2010, 12:27am)
Wenn ich die Angabe von Hofi von 1500N, also wohl den Spitzenzug, bei ihrem VT1700 sehe sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
Ich möcht nicht erleben was passiert, wenn ich ein Seil an der Spitze eines ausgefahrenen Versatowers anbringe und daran mit 1,5 Tonnen Zugkraft ziehe.
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Braucht man für Höhen >10m die Zustimmung der Nachbarn?
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Die Frage der Nachbarbeteiligung regelt die Landesbauordnung. Grundsätzlich muss der Nachbar nicht unterschreiben und wird am Verfahren nicht beteiligt. Beteiligt wird der Nachbar nur, sofern eine Ausnahme oder Befreiung notwendig sein kann, deren Belange den Nachbarn berühren kann. Der Nachbar kann aber grundsätzlich Widerspruch einlegen. Ist aber nicht so wild, da man nach § 212 a BauGB weiterbauen kann. Über den Widerspruch entscheidet die Bezirkregierung bzw. in Nds. die Ausgangsbehörde. Danach ist Klage vor dem Verwaltungsgericht möglich. Grundsätzlich: Keine Angst vor dem Nachbarn. Die Baumaßnahme wird sowieso nur genehmigt, wenn sie dem öffentlichen Baurecht entspricht. Und das tut sie, wenn man die baugenehmigung in der Hand hat.
Wenn ich die Angabe von Hofi von 1500N, also wohl den Spitzenzug, bei ihrem VT1700 sehe sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
Ich möcht nicht erleben was passiert, wenn ich ein Seil an der Spitze eines ausgefahrenen Versatowers anbringe und daran mit 1,5 Tonnen Zugkraft ziehe.
Ich auch nicht, denn 1500N sind nun wirklich keine 1,5 Tonnen. Aber was ist schon ein Faktor 10 ....
Sorry, natürlich sind 153kg und ich sehe ja schon passiert die Abspannungen vorspanne
Außerdem steht im PDF von der Webseite 800 N. Das sind grade mal 80 kg Gewichtskraft.