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Radialsystem unter geschlossener Schneedecke

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1

Tuesday, February 2nd 2010, 9:07am

Radialsystem unter geschlossener Schneedecke

Hallo, gibt es seriöse Untersuchungen, ob eine geschlossene Schneedecke von z.B. 25 cm Höhe über einem Radialsystem die Funktion desselben beeinflußt? Die Beschaffenheit des Schnees wird vielleicht eine Rolle spielen. Auf den Lowbands eher vernachässigbar, aber auf höheren Frequenzen?
MfG Mike DL9UO

2

Tuesday, February 2nd 2010, 10:20am

Hallo Mike,

rein von der Logik würde ich sagen:
eingegraben - keine nennenswerte Änderung
elevated radials - der Schnee wirkt ähnlich wie der Boden, also verringerte Aufbauhöhe (Annahme basiert auf dem hohen Epsilon von Wasser gegenüber Luft, ca 80:1, bei Schnee natürlich weniger je nach Dichte)
Natürlich kann der Schnee noch die Bodenleitfähigkeit beeinflußen, die ihrereseits .....usw. Aber das kann man sicher bestenfalls messen, aber kaum vorhersagen ohne Kristallkugel, hi
Seriöse Untersuchungen sind mir noch nicht über den Weg gelaufen, sicher auch schwierig, da Schnee nicht gleich Schnee ist.
vy 73 Reiner

3

Tuesday, February 2nd 2010, 11:51am

Hallo Reiner, danke für die Antwort.Nun, an elevated Radials habe ich nicht gedacht, bei üblich mannshoher Anbringung wird der Einfluß gering sein.
Mein Radialsystem ist etwa 3-5 cm eingebuddelt ( Vertikutieren ist nicht ).
Für 30 Mhz wäre es schon interessant, ob eine Verschlechterung erfolgt. Über Umweg könnte man es messen, Fußpunktwiderstand ohne und mit Schnee. Aber hier ist Vorsicht geboten, zuviele Nebeneinflüsse verfälschen das Ergebnis.( Mein RF1 zeigt gern auch HF von starken Rundfunksendern an.)
Wohne nordöstlich von Berlin und hatte seit 20 Jahren nicht solche Schneehöhen im Garten. Deshalb die Anfrage.
MfG Mike DL9UO

DF3KV

Unregistered

4

Tuesday, February 2nd 2010, 2:11pm

Hallo Reiner, danke für die Antwort.Nun, an elevated Radials habe ich nicht gedacht, bei üblich mannshoher Anbringung wird der Einfluß gering sein.
Mein Radialsystem ist etwa 3-5 cm eingebuddelt ( Vertikutieren ist nicht ).
Für 30 Mhz wäre es schon interessant, ob eine Verschlechterung erfolgt. Über Umweg könnte man es messen, Fußpunktwiderstand ohne und mit Schnee. Aber hier ist Vorsicht geboten, zuviele Nebeneinflüsse verfälschen das Ergebnis.( Mein RF1 zeigt gern auch HF von starken Rundfunksendern an.)
Wohne nordöstlich von Berlin und hatte seit 20 Jahren nicht solche Schneehöhen im Garten. Deshalb die Anfrage.
MfG Mike DL9UO


Du brauchst nur zu messen ob sich die Impedanz oder Resonazfrequenz Deiner Antenne verändert hat.
Wenn ja hast Du zu wenig Radials.
Bei meiner Vertikal mit Radials im Boden ist es völlig egal ob 30cm Schnee liegen oder allles rappeltrocken ist.
Bei der160m Vertikal mit elevated Radials in 15m Höhe hat sich ebenfalls absolut nichts verändert.
Bei der 40m 4-Square sind die Radials (eines pro Strahler) nur 2m hoch, die Resonanz ist momentan mit 40cm Schnee unter den Radials 10kHz nach unten gerutscht .

73
Peter

5

Tuesday, February 2nd 2010, 2:34pm

Hallo Peter, danke auch für Deinen Beitrag. Bei 50 Radials merke ich auf den von Dir genannten Bändern nichts, denke aber, daß eine Erhöhung von z.B. 5 Ohm des Verlustwiderstands bei mir im Shack nach 80m Koax ( 7/16) keine nennenswerte SWR-Änderung hervorruft ( bei höheren Frequenzen, auf die auch meine Frage zielte ). Direkt am Fußpunkt ist es der LCD-Anzeige meines RF1 jetzt zu kalt.Würde also aus der Diskussion das Resüme ziehen, das Schnee für KW verlustarm ist.
73 Mike DL9UO

DF3KV

Unregistered

6

Tuesday, February 2nd 2010, 6:08pm

Hallo Peter, danke auch für Deinen Beitrag. Bei 50 Radials merke ich auf den von Dir genannten Bändern nichts, denke aber, daß eine Erhöhung von z.B. 5 Ohm des Verlustwiderstands bei mir im Shack nach 80m Koax ( 7/16) keine nennenswerte SWR-Änderung hervorruft ( bei höheren Frequenzen, auf die auch meine Frage zielte ).


Hallo Mike,

Die Erdverlustwiderstände werden durch die viele Feuchtigkeit im Boden eher geringer als üblich sein.
Und ob das SWR dadurch 1,3 ist oder 1,16 ist wirkt sich nur auf den dann besseren Wirkungsgrad aus.
Um welches Kabel handelt es sich? Bei mir sind es 150m 5/8" Flexwell. 7/16 ist ja lediglich die Steckernorm.

73
Peter

7

Tuesday, February 2nd 2010, 6:41pm

Hallo Peter, die Bezeichnung 7/16 habe ich benutzt, weil ich das Kabel nicht kenne,hi. Es ist altes 60 Ohm Kabel, was sich aber mit der 7/16 Norm verträgt. Doppelt geschirmt, versilberter starrer Innenleiter. Da ich nicht ständig solche Kabel montiere, ist es für mich immer eine Fummelei, bis alles so sitzt, wie sich die Erfinder des Steckverbinders es gedacht haben.
Noch eine Frage: Da mein obiges Kabel ja einige Jahre auf dem Buckel hat:gibt es sowas wie Vergiftung des Dielektrikums durch Weichmacher? Habe mal die Dämpfung an 80m Länge auf 30 Mhz gemessen: kleiner 2dB, aber das RF1 ist da nicht sehr genau. Einen solchen Tampen in mein Shack ans selektive Mikrovoltmeter zu hängen, ist mir doch zu mühevoll.
So bis demnächst
Mike DL9UO

DF3KV

Unregistered

8

Tuesday, February 2nd 2010, 6:57pm

Hallo Peter, die Bezeichnung 7/16 habe ich benutzt, weil ich das Kabel nicht kenne,hi. Es ist altes 60 Ohm Kabel, was sich aber mit der 7/16 Norm verträgt. Doppelt geschirmt, versilberter starrer Innenleiter. Da ich nicht ständig solche Kabel montiere, ist es für mich immer eine Fummelei, bis alles so sitzt, wie sich die Erfinder des Steckverbinders es gedacht haben.
Noch eine Frage: Da mein obiges Kabel ja einige Jahre auf dem Buckel hat:gibt es sowas wie Vergiftung des Dielektrikums durch Weichmacher? Habe mal die Dämpfung an 80m Länge auf 30 Mhz gemessen: kleiner 2dB, aber das RF1 ist da nicht sehr genau. Einen solchen Tampen in mein Shack ans selektive Mikrovoltmeter zu hängen, ist mir doch zu mühevoll.


Hallo Mike,

Du brauch ja nur mit einer Dummyload abschliessen und das Wattmeter einmal im Shack und einmal vor der Dummyload einschleifen, damit kannst Du doch die Dämpfung leicht ermitteln.
Wegen des Dieelektrikums brauchst Du Dir keine Sorgen machen.

73
Peter

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