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Ich bin am Überlegen, ob ich einen zweiten Staberder (einen hab ich schon für meinen Masten eingerammt) nehme und den 1-2 Meter weiter in den Boden ramme und dann entlang vom Balkon und dem Masten das Kabel nach oben in den Shack ziehe.
Tja. Und genau da liegt mein Problem.
Ich habe ja keine Möglichkeit ein Kabel von der Potentialausgleichsschiene in den Shack zu legen.
Eine Menge fragen !
Hallo Zusammen,
Erdung ist immer so eine Sache:
Heizungsrohr kann man nur dann als Erdungsleiter nehmen, wenn die Heizungsrohre, Wasserleitung, Gasleitung auch im Keller mit dem PA (Potenzialausgleich) und dem Band oder Tiefenerder verbunden ist.
Müssen nicht Heizungs-, Wasser- und Gasleitungsrohre immer an den Potenzialausgleich und sämtliche Kunstoffzwischenstücke mit Erdungsbrücken bestückt sein?
Das ist einfach per Sichtkontrolle zu Prüfen.
Sollte man das nicht besser messtechnisch Prüfen?
Erdung von Antennenträgern:
Ist nicht im Geltungsbereich der DIN VDE 0100 enthalten wird aber häufig von Elektroinstallateur bei der Gebäudeinstallation mitgemacht.
Die Nutzung von im Erdreich verlegten Rohrsysteme als Erder ist zulässig aber aufgrund der PE-Leitung die bei dem Wasser/Gasversorger einzug gehalten hat ist die nutzung dieses Erders immer schlechter.
Also am besten selbst einen Tiefenerder schlagen ( Staberder Verzinkter Rundstahl mindestens 2,5m ) und das Kabel hinter der Regenrinne nach Oben legen.
Gibt es denn keine Probleme wenn man dann sozusagen einen Potenzialunterschied zwischen dem neuen Staberder und der Erde in den Steckdosen hat? Schrittspannung bei Blitzschlag !
WICHTIG: PEN-Leiter dürfen nicht als Erdungsleiter verwendet werden. Also auch wenn der Energieversorger einen super Erdungswiderstand liefert.
Nutzt man nicht indirekt bei gewissen Gegebenheiten den vom EVU mitgebrachten gewöhnlich guten Erdleiter automatisch als Erdungsleiter durch die Brücke zur Potentialausgleichschiene im Zählerschrank? Und ist es nicht so dass gerade durch diese "Parallelschaltung" mit der ganzen Erdung des Nachbarn erst so ein richtig guter Erdungswiderstand und auch eine doppelte Sicherheit z.B. bei Ausfall oder Verschlechterung des eigenen Erdungswiderstandes gewährleistet ist? Oder meinst Du die alleinige Nutzung ist verboten?
Mfg Andreas DO9WA
also Zusatzerder schlagen und im Shack eine "neuen" kleinen PA machen
Dann hat er eine tolle Differenzspannung zur Hausinstallation wenn es in der Nähe kracht
Die Brücke ist zwar nur 1,5 bzw. 2,5mm² über jede menge klemmstellen aber immerhin PA. Die Haupterdung kommt ja vom Tiefenerder.
Also, wenn ich es richtig sehe haben wir eine klassische Erdnung.
Es gibt eine Potentzialausgleichsschiene von dort geht ein Kabel zum Sicherungskasten und dort halt dann zu den Steckdosen.
Hallo Zusammen,
Erdung ist immer so eine Sache:
Heizungsrohr kann man nur dann als Erdungsleiter nehmen, wenn die Heizungsrohre, Wasserleitung, Gasleitung auch im Keller mit dem PA (Potenzialausgleich) und dem Band oder Tiefenerder verbunden ist.
Müssen nicht Heizungs-, Wasser- und Gasleitungsrohre immer an den Potenzialausgleich und sämtliche Kunstoffzwischenstücke mit Erdungsbrücken bestückt sein?
Nein selbstverständlich nicht da hätte man ja viel zu tun und das haus wäre voller Erdungsleitungen. Was bitte soll eine Erdung an einem Kunststoffrohr bewirken ? Elektrisch hängt es völlig Isoliert in der Luft.
z.b. bei Kunststoffbadewannen erdung total schwachsinn und warum haben die Badewannen dann eine Erdungsschraube ? Damit der Elektriker etwas zum Anschließen hat, der Kunde beruhigt ist und das solch ein Kabel, das eh ins Badezimmer gelegt wird nicht auf dem Boden liegt.
Sollte man das nicht besser messtechnisch Prüfen?
Klar aber ich meinte die kontrolle, ob früher die Wasser;Gasleitung in den Potenzialausgeich mit eingebunden wurde kann man per sichtkontrolle überprüfen. Heute verlegt man ja nur noch PE Rohre daher ist macht es Sinn seine Leitungen auch Nachträglich in den PA einzubinden.
Gibt es denn keine Probleme wenn man dann sozusagen einen Potenzialunterschied zwischen dem neuen Staberder und der Erde in den Steckdosen hat? Schrittspannung bei Blitzschlag !
Siehe nächste Antwort: Mehrer Widerstände
Nutzt man nicht indirekt bei gewissen Gegebenheiten den vom EVU mitgebrachten gewöhnlich guten Erdleiter automatisch als Erdungsleiter durch die Brücke zur Potentialausgleichschiene im Zählerschrank? Und ist es nicht so dass gerade durch diese "Parallelschaltung" mit der ganzen Erdung des Nachbarn erst so ein richtig guter Erdungswiderstand und auch eine doppelte Sicherheit z.B. bei Ausfall oder Verschlechterung des eigenen Erdungswiderstandes gewährleistet ist? Oder meinst Du die alleinige Nutzung ist verboten?
Selbstverständlich gibtes in einem Energieversorgungsnetz (Niederspannung 400 V) aufgrund der einzelnen Widerstände einen Rges vom Ortsverteilungsnetz.
um diesen zu Messen gibt es die verschiedensten Methoden:
In der Praxis haben sich 2 Messmethoden durchgesetz um den Spez. Erdungswiderstand zu bestimmen.
1. Messung mit einem definiertem Messtab üblich 1 Zoll Außendurchmesser; 1m Lang
2. Methode nach Wenner mit 4 Sonden häufig beim Trafostationsbau verwendung
Ausbreitungswiderstand der Erde:
Wenn ein Strom ins Erdreich entritt steht zunächst ein kleiner Querschnitt zur Verfügung dieser wird städnig größer bis ca. 20m dann ist der Querschnitt so groß, das kein merklicher Widerstand mehr vorhanden ist. Hier spricht man von etwa. 50mOhm/km bzw. vergleichbar mit 350mm² Kupfer.
Der Potenzialverlauf des Erders wird von seiner form bestimmt klar Tiefenerder sieht anderst aus als ein Banderder.
Die Widerstände der Bodenarten / Wasser / Steinarten findet man übrigens unter DIN VDE 0101
Genau ;-)
Was spricht aber gegen die Idee mit dem zweiten Staberder, das ist meine einzige Möglichkeit.
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