You are not logged in.

IC-7400 (wann auf der richtigen Frequenz?)

Bitte melde uns mit der "Melden"-Funktion jeden aktuellen Beitrag, wenn dieser Deiner Ansicht nach inhaltlich teilweise oder ganz die Thematik des Beitrages vom Themenstarters verfehlt!

1

Tuesday, January 5th 2010, 5:47pm

IC-7400 (wann auf der richtigen Frequenz?)

hallo habe hier mal eine Frage.
Seit ca.5 Tg.bin ich Besitzer eines IC-7400.
Vorher hatte ich einen IC-740 mit einer Frequenzgenauigkeit von 100Hz und mir wurde öfters gesagt ich sei um 50 - 100 Hz zu hoch oder zu tief.

Jetzt frage ich mich, wie ich feststellen kann, ob ich Sende oder Empfangsseitig ,,genau auf der Frequenz bin (Schwebungsnull ?)

Wenn ich nach dem S-Meter gehe ist das genau so genau oder ungenau wie beim alten Gerät.

ich weiss ist eine etwas blöde Frage aber vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit die Sache in den Griff zu bekommen.

danke!
Gerhard
DL1GLC

2

Tuesday, January 5th 2010, 6:13pm

Gerhard, das ist im Manual zu Deinem Gerät beschrieben. Im Englischen Maual Seite 94 (Fequency calibration).

73, Peter - HB9PJT

Posts: 344

Location: Neandertal Mettmann, Neandertal

Occupation: Elektromeister, IT-Ingenieur

  • Send private message

3

Tuesday, January 5th 2010, 6:14pm

Morn Gerhard,

gratuliere zum 7400 - gute Wahl. Deine Frage jedoch verstehe ich nicht, also frage ich zurueck. Um welche Betriebsart geht's? SSB-Signale stellt man einfach nach Gehoer ein, natuerlich nicht nach Frequenzanzeige. CW genauso. Fuer PSK, RTTY nimmt man die Abstimmanzeige der Dekodersoftware.

73 Chris

DF3KV

Unregistered

4

Tuesday, January 5th 2010, 6:15pm

RE: IC-7400 (wann auf der richtigen Frequenz?)



Seit ca.5 Tg.bin ich Besitzer eines IC-7400.
Vorher hatte ich einen IC-740 mit einer Frequenzgenauigkeit von 100Hz und mir wurde öfters gesagt ich sei um 50 - 100 Hz zu hoch oder zu tief.


Hallo Gerhard,

Das hat mit der Frequenzanzeige überhaupt nichts zu tun, ausserdem weisst Du ja sowieso nicht weisst was bei der Gegenstation angezeigt wird.
Du musst einfach nur am VFO auf Zerobeat drehen.
Nach dem S-Meter geht das absolut nicht.

73
Peter

5

Tuesday, January 5th 2010, 7:20pm

Genau das mit Zerobeat muss ich noch hinbekommen,



aber erst mal vielen Dank, sind halt die Anfangsschwierigkeiten, mit
dem CIV Anschluß und Ham Office funktioniert es schon, aber jetzt kommt
noch die Zusammenschaltung DB37IC8 mit Micokeyer II



Hauptsächlich für CW-



aber mir fehlt noch das Kabel (DB37-IC8) von Wimo.



Aber das Gerät macht wirklich Spass!

73!
Gerhard

Posts: 123

Occupation: Computerfuzzi

  • Send private message

6

Wednesday, January 6th 2010, 11:37am

Hallo,

mit Hilfe des eingebauten Eichmarkengebers kann man die Frequenz ungefähr einstellen. Menuepunkt CAL. Marker. Seite 93 im engl. Handbuch.

Ich habe seit letztem Jahr auch einen Icom IC-7400. Primär habe ich diesen als 2 m und 6 m TRX gekauft da mein Kenwood TM-255 leider kein SSB mehr macht. Leider ist er für 2 m SSB/CW DX wegen der variablen Frequenzdrift bis zu 400 Hz nur eingeschränkt nutzbar.

Nach dem Studium des Handbuchs welches eine Frequenzgenauigkeit von ±7 ppm (also 7*10-6) verspricht bin ich darauf gekommen das das kein Fehler ist. Denn 7 ppm von 144 Mhz sind ±1008 Hz. Also ist es ganz normal das der TRX sich verhält wie Richard Kimbel auf der Flucht. Diese Frequenzgenauigkeit mag ja auf 80 m OK sein, aber auf 2 m eher nicht.

Gestern Abend bei NAC/WNA auf 2 m hat sich wieder gezeigt, dass ich 0 bis 250 hz höher einstellen muss um die Stationen richtig zu verstehen. Bei einer längeren 2m Runde musste ich nach und nach bis auf 350 Hz plus drehen.

Ich frage mich ob der Quarzofen CR-338 diese Situation wirklich verbessert. Dieser ist mit ±0.5 ppm angegeben. Dann währen das noch 72 Hz, was OK wäre.

Vielleicht hat ja jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder was für Erfahrungen habt Ihr bezüglich Frequenzdrift ? Hat der Ofen eine Verbesserung gebracht?

Tschüss
Oli

This post has been edited 1 times, last edit by "DL1OLI" (Jan 6th 2010, 11:49am)


7

Wednesday, January 6th 2010, 11:53am

hallo Oli,

ich habe den Ofen (CR - 338 ) drinnen und kann nicht feststellen, dass die Frequenz driftet.

Wie schon gesagt mir geht es nicht um die Eichung der Frequenz, sonder wenn einer auf SSB cq ruft, ich dann auf seiner Anruffrequenz zurückkomme.

Bei meinem IC-740 hört ich öfters ,, du bist etwas zu hoch oder zu tief,, besonder bei Runden.

Und nur nach SWR-Meter oder Gehör ist meiner Ansicht schwierig die Frequenz zu treffen.

vy73
Gerhard
DL1GLC

8

Wednesday, January 6th 2010, 12:12pm


Und nur nach SWR-Meter oder Gehör ist meiner Ansicht schwierig die Frequenz zu treffen.


Hallo Gerhard,
anders geht es aber nun mal nicht in SSB... Das SWR-Meter kannst Du dafür ohnehin nicht verwenden. Das SWR beeinflußt ja weder die Sendefrequenz noch RX-QRG. ZeroBeat heißt ja nichts anderes, als daß RX und TX auf exakt der gleichen QRG eingestellt sind. Das sollte eigentlich immer der Fall sein, vorausgesetzt RX-Rit und TX-Rit sind deaktiviert und Du machst kein Split-Betrieb.
Dann kannst Du Dich nur noch nach Gehör einstellen. Denn in der Regel kennst Du ja nicht die QRG, auf der sich dein Gegenüber eingestellt hat um es ihm nachzutun.
Daß speziell bei Rundenbetrieb der eine oder andere evtl ein Stück drunter oder drüber liegt, ist eben der Tatsache geschuldet, daß gehörmäßig eingestellt wird und manch einer eben lieber tiefer, manch einer lieber höher die NF haben will. Das kann man eigentlich nur vermeiden, wenn alle die gleiche QRG im TRCVR einstellen und man dann seinen persönlichen Geschmack mit der RX-Rit verändert....

73 de Frank

9

Wednesday, January 6th 2010, 12:17pm

Eichmarkengeber?

Moin,

mit Hilfe des eingebauten Eichmarkengebers kann man die Frequenz ungefähr einstellen. Menuepunkt CAL. Marker. Seite 93 im engl. Handbuch.

hmm, welchen Sinn sollte denn dort ein eingebauter Eichmarkengeber haben? Dabei kann es sich doch höchstens um die Eingabemöglichkeit für einen Korrekturfaktor zum Abgleich auf eine externe Normalfrequenz handeln.
Beim Problem des OP dreht es sich wohl auch nicht um die mögliche Frequenzdrift des Gerätes, sondern um die die richtige Einstellung auf Schwebungsnull, und die sollte heute in jedem Handbuch beschrieben sein.

73
Ulrich, DF4KV

Posts: 123

Occupation: Computerfuzzi

  • Send private message

10

Wednesday, January 6th 2010, 12:21pm


Und nur nach SWR-Meter oder Gehör ist meiner Ansicht schwierig die Frequenz zu treffen.

Hallo Gerhard,
OK, jetzt weiß ich was du meinst. Das stelle ich immer nach dem Gehör ein. Es gehört schon viel Übung und ein gutes Gehör dazu die Frequenz immer richtig zu treffen. Gelingt mir auch nicht immer. Vieleicht hat der TRX ja auch eine nicht bekannte Abweichung zwischen Sender und Empfänger ?

Hast du auch mal länger auf 2m in SSB gearbeitet? Auf KW kann ich auch keine Abweichung feststellen. Da ist es ausreichend genau.

Tschüss Oli

DF3KV

Unregistered

11

Wednesday, January 6th 2010, 12:23pm



Wie schon gesagt mir geht es nicht um die Eichung der Frequenz, sonder wenn einer auf SSB cq ruft, ich dann auf seiner Anruffrequenz zurückkomme.

Du kennst seine eingestellte Sendfrequenz doch überhaupt nicht

Bei meinem IC-740 hört ich öfters ,, du bist etwas zu hoch oder zu tief,, besonder bei Runden.

Ja, es gibt viele die es nicht schaffen auf die Frequenz zu kommen, kenne auch jemanden der grundsätzlich in LSB 60Hz zu hoch ist.
Meine beiden IC-740 ohne TCXO sind für SSB/CW völlig ausreichend Frequenzstabil. Ich benutze sie auch als Transverter Nachsetzer auf 2m und 70cm.


Und nur nach SWR-Meter oder Gehör ist meiner Ansicht schwierig die Frequenz zu treffen.


Hallo Gerhard,

Per S-Meter geht das doch niemals.
Du musst Deinen VFO auf die richtige Tonlage drehen, vergiss auch die Frequenzanzeige.

Wenn Du damit ein Problem hast nimm einen Funkamateur aus der Nachbarschaft per Mikrofon auf und treff Dich mit ihm auf dem Band.
Dann kannst Du die natürliche Stimme bequem mit der per Funk vergleichen und entsprechend einstellen.
Die ganz genaue Frequenz trefft ihr wenn ihr beide eine Kammerton A Stimmgabel anschlägt und auf Schwebungsnull bei Empfang dreht.

Nach Gehör auf 10Hz genau in SSB bei einer x-beliebigen Station einzustellen gelingt Dir dann nach einiger Übung später immer sofort.

Den korrekten 800Hz Überlagerungs Ton für Zerobeat in CW wirst Du auch immer wieder treffen, das menschliche Ohr kann sehr gut die Abweichungen von der richtiigen Frequenz unterscheiden.

73
Peter

12

Wednesday, January 6th 2010, 12:31pm

Hallo zusammen,

das Problem in Runden kenne ich auch. Ich hab zwar einen TS-850, aber ich helfe mir damit, dass ich über die TX-RIT nach Aufforderung meine Sendefrequenz etwas ändere und allen ist geholfen.

Mein 850 hab ich mal nachmessen lassen, weil der auch schon 15 Jahre auf dem Buckel hat, und ist immer noch auf ca. 60Hz genau mit der Anzeige. Nach dem Einschalten braucht er aber auch eine halbe Stunde, bis er ganz genau ist, in dieser Zeit "wandert" die Frequenz um 100Hz, also nicht die Welt. Er macht aber auch "nur" KW...

Gruß Stefan
... faifnain - sewenty-free!! :D

13

Wednesday, January 6th 2010, 1:23pm

Also ich habe den IC 7400 mit Ofen und nach einem Abgleich ist er auf 2 m besser als der FT736 oder FT847. Ausstattung zum Abgleich ist ein Frequenzzähler von RACAL bzw. ein Mess - Sender von SMG beide betrieben mit einem KVG 10- MHz Ofen der alle 2 Jahre von einem GPS Empfänger nachgeregelt wird.



Aber es geht auch einfacher. Bitte einen OM, der ein geeichtes Gerät hat um die Aussendung eines Freitones aus dem Telefonnetz auf USB oder LSB. Danach vergleichtst du den Ton aus deinem Empfänger mit dem Freiton aus deinem Telefon und regelst evtl. deinen Empfänger dann nach. :)





vy 73

DF3KV

Unregistered

14

Wednesday, January 6th 2010, 2:18pm



Aber es geht auch einfacher. Bitte einen OM, der ein geeichtes Gerät hat um die Aussendung eines Freitones aus dem Telefonnetz auf USB oder LSB. Danach vergleichtst du den Ton aus deinem Empfänger mit dem Freiton aus deinem Telefon und regelst evtl. deinen Empfänger dann nach. :)


Das nutzt ihm aber alles nichts.
Auch ohne jede Anzeige der Frequenz muss man in der Lage sein, sich auf die Frequenz der Gegenstation oder einer Runde einzustellen.
Mit einiger Übung sollte das aber kein Problem sein.

73
Peter

Posts: 344

Location: Neandertal Mettmann, Neandertal

Occupation: Elektromeister, IT-Ingenieur

  • Send private message

15

Wednesday, January 6th 2010, 4:37pm

Aber es geht auch einfacher. Bitte einen OM, der ein geeichtes Gerät hat um die Aussendung eines Freitones aus dem Telefonnetz auf USB oder LSB. Danach vergleichtst du den Ton aus deinem Empfänger mit dem Freiton aus deinem Telefon und regelst evtl. deinen Empfänger dann nach.


ah ja ...von hinten durch die Brust in's Auge :-)

16

Wednesday, January 6th 2010, 5:19pm

...
Daß speziell bei Rundenbetrieb der eine oder andere evtl ein Stück drunter oder drüber liegt, ist eben der Tatsache geschuldet, daß gehörmäßig eingestellt wird und manch einer eben lieber tiefer, manch einer lieber höher die NF haben will. Das kann man eigentlich nur vermeiden, wenn alle die gleiche QRG im TRCVR einstellen und man dann seinen persönlichen Geschmack mit der RX-Rit verändert....
Wie Peter schon schrieb kann man mit ein bisschen Übung auch bei SSB die richtige Frequenz auf +-10Hz treffen. Da gibt es eigentlich keinen persönlichen Geschmack. Wenn man gehörmässig zu tief einstellt erscheint das untere NF-Spektrum zweimal, einmal richtig und einmal gespiegelt. Wenn man dann langsam Richtung höhere NF-Wiedergabe dreht verschwinden diese "falschen" Tiefen. Mit ein wenig Praxis ist dieser Punkt leicht und eindeutig zu finden. Die Unart SSB gehörmässig zu hoch einzustellen ist aber sehr verbreitet.
Bei älteren Geräten muss man in der Tat die RIT-Steuerung gelegentlich auf Transceivebetrieb justieren (auch IC740), beim 7400 ist das unnötig.
Bei Verwendung des IC7400 auf UKW ist der TCXO schon sehr sinnvoll. Die Einstellung der absoluten Frequenz ist auf 10 oder 15 MHz hinreichend genau möglich. Der TM255 hat serienmässig einen TCXO und ist daher sehr stabil.
Für CW gibt es meines Wissens bei neueren Geräten eine Abstimmautomatik, bei einigen älteren wird der Mithörton direkt aus dem TX erzeugt. Da bringt man bei ausgeschalteter Vox das Empfangssignal auf Schwebung mit dem Mithörton. Ansonsten justiert man halt den RX-TX Versatz auf Höhe des Mithörtons.
73, André

17

Wednesday, January 6th 2010, 5:59pm

ok!
danke euch allen , werde mal üben!!

Gruss!
Gerhard

df9ic

Unregistered

18

Wednesday, January 6th 2010, 6:44pm

Den korrekten 800Hz Überlagerungs Ton für Zerobeat in CW wirst Du auch immer wieder treffen

Das IC7400 hat einen Pitch-Steller für die CW-Tonhöhe (RX und TX sowie Mithörton werden angepaßt).

Ich bevorzuge 600 Hz für schwache Signale.

Gruss Henning

DF3KV

Unregistered

19

Wednesday, January 6th 2010, 9:04pm



Ich bevorzuge 600 Hz für schwache Signale.


Ich höre typisch immer mit 400Hz, geht nicht so auf die Ohren

73
Peter

Posts: 119

Location: Højer/ Danmark Højer Danmark

  • Send private message

20

Thursday, January 7th 2010, 12:07am

Hallo alle Miteinander!

Das Problem der richtigen Frequenzeinstellung verlagert sich in zunehmendem Maße immer mehr.DF3KV Peter hat grundsätzlich Recht,daß man hört,ob man auf der richtigen Frequenz ist. Das menschliche Gehör ist locker in der Lage Abweichungen von 1 Hertz zu unterscheiden,das wäre eigentlich kein Problem ,wenn nicht im Laufe der Zeit das Problem der übermäßigen Lärmüberhöhung dazu gekommen wäre.Unsere Nachfolger,damit meine ich unseren Nachwuchs(Auch im Amateurfunk)sind zum Teil extrem hörgeschädigt,wissen es aber nicht.Ich glaube,kann es aber nicht beweisen,daß die Lärmschädigungen in den letzten 20 -30Jahren so gravierend geworden sind,daß wir Generationsmäßig wohl Unterschiede im Hörvermögen haben.Ich gehöre zu Denen,die wahrscheinlich schon erhebliche Schäden davongetragen haben, gehöre ich doch der sogenannten Walkmangeneration an,meinen ersten Walkman habe ich über ein Preisausschreiben gewonnen,als es in Europa sowas überhaupt noch nicht gab.(Natürlich habe ich mit der gerade noch erträglichen Lautstärke gehört,Deep Purple,Pink Floyd etc.)

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen,3KV Peter,weißt Du eine gute Erklärung,wie man die ganze Geschichte mit der 440Hz Stimmgabel Allen erklären kann,so,das jeder wirklich versteht,wie das funktioniert.Bei mir

gehört dieses Teil natürlich seit 100 :P Jahren zum Stationszubehör,aber ich mag doch sehr bezweifeln,daß kaum noch jemand weiß,wie das funktioniert .Vermutlich ist das nur noch während eines Qso´s zu erklären.Mein Gott,so lange wollte ich wohl wirklich nicht darüber schwafeln.

73,Heiner PS.Wenn das wieder so komisch aufgeteilt wird,weiß ich nicht warum!

Rate this thread



Du bist nicht angemeldet. | Login | Register | Lost password