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PA - Anodenstrom beim einschalten...

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1

Sunday, August 23rd 2009, 7:17pm

PA - Anodenstrom beim einschalten...

Hallo!

Ich habe an meiner ZZ-1200 PA seit einiger Zeit ein komisches "Verhalten" festgestellt.
Beim einschalten der Hochspannung kommt es in unregelmäßigen Abständen vor das mal der Anodenstrom kurz
hochschnellt, manchmal bleibt er auch bei 1A hängen sodaß nur abschalten das ganze beendet.

Das passiert ohne das die PTT geschaltet ist. Auch ohne angeschlossenem TRX kommt das vor. Ich habe das Gefühl
das es nach längerer Betriebspause vermehrt auftritt...

Wer weiß Rat?

73 Heiko

2

Sunday, August 23rd 2009, 9:59pm

vhf oszillationen?

Hi Heiko,

aus dem Bauch raus würd ich sagen das Ding schwingt..



http://www.somis.org/



ist mal ein Anfang zum einlesen..

vielleicht ist das ja die Ursache
vy 73 de dd9fj / Mo

3

Sunday, August 23rd 2009, 10:25pm

Hallo,

danke für den Link, aber doch für einen "mäßig" englischsprachigen nicht gerade verständlich.

73 Heiko

4

Sunday, August 23rd 2009, 10:41pm

Hallo Heiko,
in dem Link wird die Problematik von VHF-Selbsterregung von KW-Endstufen ausführlich erläutert. Abhilfe wird mit Hilfe einer ausgeklügelten "UKW-Falle" in der Anodenleitung zwischen Röhre und Tankkreis gefunden. Da du aber sagst das das Problem neu ist und vermehrt nach längeren Pausen auftritt, hat es sicherlich auch mit vermehrten Restgas der Röhre zu tun. Dagegen hilft im ersten Anlauf schlicht mehr Betrieb.
Im zweiten Anlauf könnte man dann über eine Modifikation der "UKW-Falle" nachdenken. Ich denke du siehst in der Endstufe so einen Versuch einer Schwingfalle in Form eines Widerstandes welcher mit einer Spule aus Silberdraht umwickelt ist. Das ist für die Zielsetzung, Verhinderung einer Selbsterregung im VHF-Bereich, leider völlig sinnlos. Das ist aber bei vielen Endstufen mit UKW-tauglichen Röhren, insbesondere Ameritron mit 8877, Kenwood TL922, Heathkit SB220, so. Der Bericht von R.Measure schafft da Abhilfe.
73, André

5

Sunday, August 23rd 2009, 11:26pm

Hallo Andre,

das einzigste mit Draht umwickelte ist das grüne "Etwas" im Foto am Sockel.
Wird wohl ein Widerstand sein, ist halt aus russischen Beständen.

Die Röhre ist eine GU-43B.

73 Heiko
DF1HE has attached the following image:
  • CIMG3779k.JPG

DF3KV

Unregistered

6

Monday, August 24th 2009, 12:03am

RE: vhf oszillationen?



aus dem Bauch raus würd ich sagen das Ding schwingt..


Das kann bei gesperrter Röhre nicht passieren.
Werden Überschläge in der Röhre sein.

Stimmt der Ruhestrom und fliesst keiner bei offener PTT?

73
Peter

7

Monday, August 24th 2009, 7:04am

Hallo,

also ich werde mal die Spannungen am Sockel messen.
Der Ruhestrom ist laut A-Meter in der PA auf 250mA eingestellt. Was
mir aber auffällt ist das dieser nach einiger Betriebszeit (Wärme?) auf
etwa 200mA absinkt.

Es könnte natürlich sein das das interne A-Meter einen falschen Messwert
anzeigt.

73 Heiko

8

Monday, August 24th 2009, 7:35am

Hallo,

ich habe soebend gemessen:

Ruhestrom lt. Internem A-Meter: 250mA
UG1= -152V / -51V
UG2= -370V
Heizung: 13,5V AC
Anodenspannung kann ich mangels geeignetem Messgerät nicht messen.

Laut diesem Datenblatt und UY5ZZ's Angaben
soll die UG2= -350V betragen, diese weicht aber um 20V davon ab.
Die Heizspannung soll 12,6V betragen und weicht um 0,9V ab.

73 Heiko

DF3KV

Unregistered

9

Monday, August 24th 2009, 9:04am



Ruhestrom lt. Internem A-Meter: 250mA
UG1= -152V / -51V
UG2= -370V
Heizung: 13,5V AC


Hallo Heiko,

Kritisch ist die Heizspannung, die ist in jedem Fall zu hoch, darf nicht mehr als 5% abweichen und dabei ist niedriger besser als höher!
Das Ug2 Netzteil mal auf 350V einstellen.
Der Ruhestrom dürfte dadurch zu gross sein.
Für den Fall die Anodenspannung läge bei 2,5KV ist die zulässige Anodenverlustleistung überschritten.

73
Peter

10

Monday, August 24th 2009, 9:50am

Hallo Peter,

außer der negativen Spannung zur Ruhestromeinstellung lässt sich nichts regeln.
Es gibt nur diesen einen Poti.

Scheint als lägen die höheren Werte an der höheren Netzspannung. In den
Unterlagen vom Vlad geht er immer von 220V aus. 230V wären etwa 4,5% mehr
Spannung das würde bei den -350V ca. 366V machen, auch bei den von Vlad angegebenen
13V Heizspannung käme man dann auf ca. 13,6V.

73 Heiko

DF3KV

Unregistered

11

Monday, August 24th 2009, 9:55am



Scheint als lägen die höheren Werte an der höheren Netzspannung.


Hallo Heiko,

Lässt sich der Trafo denn nicht auf die richtige Nezspannung einstellen?
ich habe hier seit langem 240V und entsprechend an allen Geräten umgestellt.

73
Peter

12

Monday, August 24th 2009, 10:26am

Hallo Peter,

nein ist leider nichts möglich.

Die beiden Trafos (Sogar noch mit CCCP Aufdruck) haben nur 220V Eingänge.
Die Netzspannung am Eingang beträgt 239V.
Das wären dann sogar knapp 9%.

73 Heiko

13

Monday, August 24th 2009, 10:33am

Hallo Heiko,
wie hoch ist denn bei Dir die Netzspannung? Einige OM hatten sich nach der Spannungsumstellung mit einem Zusatztrafo beholfen, bei dem Sekundärwicklung gegenphasig in Reihe geschaltet wurde und so die Netzspannung reduzierte, z.B. http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444…0a0926b5418445b . Gibt es auch in 15V und 18V.

Nachtrag: dann würde die 18V Version passen.

73
Gerhard

14

Monday, August 24th 2009, 10:42am

Die Netzspannung am Eingang beträgt 239V.

15

Monday, August 24th 2009, 10:46am

Hallo Heiko,
hatte ich gesehen und einen Nachtrag eingebaut.

73
Gerhard

16

Monday, August 24th 2009, 11:00am

mit einem Zusatztrafo beholfen, bei dem Sekundärwicklung gegenphasig in Reihe geschaltet wurde und so die Netzspannung reduzierte


Das heißt genau?

73 Heiko

DF3KV

Unregistered

17

Monday, August 24th 2009, 11:14am

mit einem Zusatztrafo beholfen, bei dem Sekundärwicklung gegenphasig in Reihe geschaltet wurde und so die Netzspannung reduzierte


Das heißt genau?


Hallo Heiko,

Du nimmst einen Trafo 18V 6A und schaltest die 18V Wicklung phasenrichtig in Serie zu Deinem 220V Eingang.

73
Peter

18

Monday, August 24th 2009, 11:57am

Hallo Heiko,
anbei eine Skizze, da meine Speicherkarte kaputt ist. Netzseitig 2xEin Schalter und Sicherung nicht eingezeichnet.



Am besten probierst Du das mit einer Glühbirne aus. Bei richtiger Schaltung kommt dann 221V raus, Bei 257V vertauscht Du die Primärseite. Die beiden Sekundärwicklungen parallel schalten.

73
Gerhard

19

Monday, August 24th 2009, 11:58am

Hallo,

könnte es nicht auch sein das die hohe G2 Spannung durch einen defekt des Transistors KT839 oder der Zener-Dioden KC650 kommt.
Die Dioden sollten die Spannung doch konstant halten, oder irre ich da?
Ich habe den Teil mal grün markiert.

Ich kann nur mit den Formen der Bauteile nicht viel anfangen, daher ist das lokalisieren nicht so einfach... ;)

Die Heizspannung könnte man vielleicht einfacher mit einem neuen Trafo in den Griff bekommen.
Muß nur mal gucken was noch alles für Spannungen dort verlangt werden.


73 Heiko
DF1HE has attached the following images:
  • UG2.jpg
  • PA-Schaltplan.jpg

20

Monday, August 24th 2009, 12:02pm

Hallo Heiko,
die Schaltung ist vor Deinem Beitrag.

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