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Mantelwellendrossel nach W1JR - Welcher Ringkern am besten?

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1

Saturday, April 4th 2009, 4:59pm

Mantelwellendrossel nach W1JR - Welcher Ringkern am besten?

Hallo zusammen,

ich verwende schon seit längerem z.B. für Portabel-Dipole (Kurzwelle) eine selbstgebaute Mantelwellendrossel nach W1JR, wie sie im Rothammel steht. Bisher habe ich Rg58 und als Kern einen T200-2 von Amidon verwendet.

Nun habe ich aber gelesen dass dieser (rote) Ringkern nicht optimal wäre. Welcher Ringkern wäre denn einerseits für Frequenzen von 160m bis 10m und für eine Bewicklung mit RG58 geeignet (darf daher nicht zu klein sein).

Es handelt sich jeweils um einfache Monobanddipole, im schlimmsten Fall vielleicht auch ein Doppel-Dipol. Also simple Konstruktion mit möglichst wenig materialaufwand und möglichst preiswert.



Andere Frage:

Wie lang darf/sollte die Leitung am Ende der Wicklung zum Dipol hin sein? Also dass was noch als Koaxialkabel weggeht bis zur Aufsplittung zu den zwei Dipolhälften. Ist z.B. eine Länge von z.b. 7 cm (ab Ring-Rand, von der Seite gesehen) schon kritisch?

Besten dank schonmal im Voraus,

Attila DL1NUX
73 de Attila, DL1NUX

Mehr über mich: www.DL1NUX.de

2

Monday, April 6th 2009, 8:49pm

Mantelwellendrossel nach W1JR - Welcher Ringkern am besten?

Hallo zusammen,

ich möchte das auch gerne wissen ... :D

Wer kann helfen?

73,

Michael DL4EAX

Posts: 598

Occupation: Elektroinstallateur

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3

Monday, April 6th 2009, 9:22pm

Das war glaub ich der Coax Balun richtig.

Wenn ja verwende ich gerne dazu einen RK1 vom darc Verlag bzw den billigeren Würth Kern von DG0SA ist nämlich der gleiche und kostet glaub ich 3eu.
Ansonsten den Ferrit Toroidring FT-240-61 der wird auch beim Spiderbeam verwendet für 12eu gibts auch bei Reichelt
Mein Spielzeug siehe hier: www.mydarc.de/dg6hd

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Location: 75223 Niefern-Öschelbronn 75223 Niefern Deutschland

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4

Monday, April 6th 2009, 9:33pm

Hallo Attila und Michael.

Normalerweise getreu dem Grundsatz "je höherpermeabler, desto besser". Somit scheiden die Eisenringkerne aus (T-xxx) und Ihr müßt Ferritringkerne (FT-xxx) nehmen.

Ich verwende jeweils 2 in Reihe:

Zuerst 2x 4 Wdg. RG58/H155/Aircell-5 durch einen FT140-77, dann nochmals 2x 4 Wdg. durch einen FT140-43.

Obwohl es zuerst etwas eng erscheint, aber wenn man den Dreh heraus hat, passen die 2x 4 Wdg. hervorragend durch den Kern und man muß (je nach Einsatz !) noch nicht einmal am Anfang und am Ende einen Kabelbinder zur Fixierung und Zugentlastung anbringen, weil sich das Kabel stramm genug im Ringkern befindet.

Das 77er Material ist mit AL=2250 für die tieferen Bänder geeignet, das 43er mit AL=760 für die höheren Bänder. Damit habe ich bis jetzt noch alle HF-Einstrahlungen "kleingekriegt". :D

Anbei ein Bild eines umgebauten SGC SG-237, der mir als "Urlaubs-Tuner" für Portabeleinsätze dient. Das Koaxkabel ist H-155. Dadurch daß die MWS am Tuner-Eingang (50 Ohm = TRX-Seite) ist, ist er sowohl für unsymmetrische als auch für symmetrische Antennen geeignet. Ich speise sogar die 12V-Versorgungsspannung durch das Koaxkabel in den Tuner, ohne Probleme. Auf der TRX-Seite habe ich eine Einspeiseweiche mit nur 1x FT140-77. Ging bisher auf allen Bändern von 80m - 10m problemlos.

vy 73,

Jochen
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df9ic

Unregistered

5

Tuesday, April 7th 2009, 12:26am

Hallo Jochen,

Dein Ansatz ist irchtig. Wenn Du aber statt der genannten "dicken" Kabel ein dünnes Teflonkabel wie RG178 nimmst, kannst Du mehr Windungen realisieren, bekommst dadurch eine bessere Gleichtaktdämpfung und geringeren Magnetfluß im Kern, also weniger Kernverluste und höhere Sättigungsleistung. Das Kabel selbst kann bei 30 MHz noch etwa 700-800 W im Dauerbetrieb.

Gruss Henning

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6

Tuesday, April 7th 2009, 1:22pm

Hallo Henning,

danke für die Info bzw. Erinnerung.

Das "dicke" Kabel hatte bzw. habe ich zuhause, das teurere RG-178 Teflonkabel leider nicht. Über 150W PEP kam ich bis heute noch nicht raus, daher war's verschmerzbar und mein SG-237 steckt auch nicht mehr weg. :D Dennoch wollte ich das gleich dünne RG-174 nicht anstelle verwenden. Dann lieber weniger Windungen und 5mm Kabel. Werde mir aber wohl für die Zukunft etwas Teflon-Koax holen - da gebe ich Dir vollkommen recht.

Zuhause am SG-239 (unterdach) habe ich sogar die fix-und-fertig Mantelwellensperren von DX-Wire (1x normal, 1x Lowband in Serie). Dort ist meines Wissens sogar 5mm Teflonkoaxkabel verwendet, aber halt als rd. 70cm lange "fast starre" Stab-Variante mit den übergestülpten aneinandergereihten Ferrithülsen. Das war mir für den Portabeleinsatz mit dem SG-237 zu bruchlastig und da ich die SG-237 (seltene Nur-Platinen-Version des Tuners) sowieso in ein wasserdichtes Gehäuse bauen mußte, wollte ich die MWS gleich mit reinpacken. Um Witterungseinflüßen entgegenzuwirken habe ich rd. 10m H-155 direkt in den Tuner laufen lassen und ging nicht über eine PL-Buchse (mit innen eingelötetem dünnen Teflonkoax + MWS).

Aber für den DL1NUX, der noch vor der Entscheidung steht, ist Dein Hinweis sehr hilfreich !! :thumbsup:

vy 73,
Jochen
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7

Tuesday, April 7th 2009, 3:22pm

Hallo Jochen,
ich denke, das es besser ist, die 2 Kerne übereinander zu packen und dann wickeln. Das spart an Länge des teuren Teflon-Koaxkabels und die Mantelwellen werden durch den wirksameren Kern gefiltert. Das hintereinander schalten wirkt eher negativ.

73
Gerhard

Posts: 100

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8

Tuesday, April 7th 2009, 6:10pm

Nehmt doch RG 316, das ist nicht teuer, kann auch 750 W.
Gruß
Peter
DB7OW

tom9ei

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9

Tuesday, April 7th 2009, 7:24pm

Hallo zusammen , was ist den wenn man den Ringkern weg lässt und stattdessen nur 6-7 Windunden Koax mit einem Wickeldurchmesser von 10-12 cm verwndet ? 73 de Tom

10

Tuesday, April 7th 2009, 9:43pm

Erstmal danke für die bisherigen Antworten. Richtig schlau bin ich aber immernoch nicht. FT Kerne sollten es also sein. Aber welcher Typ? Aufgrund der Simpelheit der Kontruktion soll es es bei "normalem" Kabel bleiben, also RG58 und Ähnliche. Auch ist nur "Geräteleistung" gefragt. Also maximal 100/200 Watt. NIx spezielles. Es soll nur einfach und preiswert sein.
73 de Attila, DL1NUX

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df9ic

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11

Wednesday, April 8th 2009, 7:41am

Aufgrund der Simpelheit der Kontruktion soll es es bei "normalem" Kabel bleiben, also RG58 und Ähnliche.

Es ist ein Irrtum, anzunehmen, daß es preiswerter sei, mit RG58 zu arbeiten - dann brauchst Du für die gleieche Wirkung den doppelten Kerndurchmesser, sparst 1 EUR am Kabel und investierst 10-20 EUR mehr in die Kerne. Soweit zur "Simpelheit der Konstruktion".

Der Meterpreis von RG178 bei Bürklin liegt bei <1,5 EUR, ca. 1 m reicht. Solches Kabel findest Du als Surplus auf jedem besseren Afu-Flohmarkt.

FT140-77
FT140-43
je ca. 5 EUR (z. B. Reichelt)
darauf 2x5 Windungen RG178.

Wenn Du statt der 140er Kerne 240er nimmst, um mit einem 5-mm-Kabel wenigstens ein paar WIndungen drauf zu bekommen, kostet das 15 EUR mehr, dazu kommt das höhere Gewicht.

Gruss Henning

Posts: 230

Location: 75223 Niefern-Öschelbronn 75223 Niefern Deutschland

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12

Wednesday, April 8th 2009, 9:09am

Hallo Henning,

danke für die "Erinnerung" an die Fa. Bürklin. Schon oft gehört, noch öfter gelesen - und nie bestellt oder mal reingesehen. :D Aber mich aufgeregt, was Teflon-Koaxkabel woanders kostet und daß man so schlechte Bezugsquellen findet (als Endverbraucher, nicht als Händler). :D :D Und jetzt kommst Du daher... :D :D :D

Ein Funkkollegen hatte mir zwar mal ca. 2m (rotes) 50 Ohm Teflonkoax (3mm ??) mitgebracht, zusätzlich nochmals rd. 2m (ebenfalls rotes) mit ca. 2mm Durchmesser. Aber aufgrund der Vergangenheit waren das solche "Schätze" für mich, daß ich sie bis heute noch nicht verarbeitet habe. Schön blöd !! :thumbsup:

Werde mir nun mal Bürklin reinziehen und eine Bestellung zusammenstellen. Danke nochmals !

vy 73,
Jochen
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DF3KV

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13

Wednesday, April 8th 2009, 5:21pm



FT140-77
FT140-43
je ca. 5 EUR (z. B. Reichelt)
darauf 2x5 Windungen RG178.


Hallo Henning,

77er Material oder anderes aus Mangan-Zink sind für NF und EMI gedacht, aber nicht für HF, richtig wäre 61er oder allenfalls 43 Material.
Der 140-77 verträgt allenfalls 50W auf 160m.

73
Peter

Posts: 115

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14

Wednesday, April 8th 2009, 9:15pm



FT140-77
FT140-43
je ca. 5 EUR (z. B. Reichelt)
darauf 2x5 Windungen RG178.


Hallo Henning,

77er Material oder anderes aus Mangan-Zink sind für NF und EMI gedacht, aber nicht für HF, richtig wäre 61er oder allenfalls 43 Material.
Der 140-77 verträgt allenfalls 50W auf 160m.

kann ich nur bestätigen, habe ich auch verbaut...aber aufpassen, es gibt viel Zeug da ist nicht drin was drauf steht, also MESSEN...
73 Thoren


Peter

df9ic

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15

Thursday, April 9th 2009, 12:10pm

77er Material oder anderes aus Mangan-Zink sind für NF und EMI gedacht, aber nicht für HF, richtig wäre 61er oder allenfalls 43 Material.
Der 140-77 verträgt allenfalls 50W auf 160m.

Mit praktischer Erfahrung bei den low bands kann ich nicht dienen, nach AMIDON-Angaben ist das 77er Material für 0,5-30 MHz für Kleinsignal-Transformatoranwendungen geeignet, mit dem Hinweis auf niedrigere Grenzfrequenz für Leistungsanwendungen. Von daher hätte ich ihm 2 MHz als Strombalun noch zugetraut. Die Gleichtaktunterdrückung ist mit 77er Kernen bei den low bands definitiv erheblich besser als mit 43er Kernen.

Ich kenne auch durchaus einen zufriedenen Anwender von gestackten 140-43 und 140-77 bei 200 W und 160-10m.

Was für ein Testaufbau war das, wo die 50 W grenzwertig waren? Kern mit 10 Windungen Koaxkabel bewickelt und dann Ein-/Ausgang vertauscht?

Gruss Henning

df9ic

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16

Friday, April 10th 2009, 11:41pm

Was für ein Testaufbau war das, wo die 50 W grenzwertig waren? Kern mit 10 Windungen Koaxkabel bewickelt und dann Ein-/Ausgang vertauscht?

gemeint war: "Innen-/Außenleiter vertauscht?"

DF3KV

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17

Saturday, April 11th 2009, 10:04pm

77er Material oder anderes aus Mangan-Zink sind für NF und EMI gedacht, aber nicht für HF, richtig wäre 61er oder allenfalls 43 Material.
Der 140-77 verträgt allenfalls 50W auf 160m.

Mit praktischer Erfahrung bei den low bands kann ich nicht dienen, nach AMIDON-Angaben ist das 77er Material für 0,5-30 MHz für Kleinsignal-Transformatoranwendungen geeignet, mit dem Hinweis auf niedrigere Grenzfrequenz für Leistungsanwendungen. Von daher hätte ich ihm 2 MHz als Strombalun noch zugetraut. Die Gleichtaktunterdrückung ist mit 77er Kernen bei den low bands definitiv erheblich besser als mit 43er Kernen.

Schon klar, deshalb verwende ich 73er Kerne an Beverageantennen

Ich kenne auch durchaus einen zufriedenen Anwender von gestackten 140-43 und 140-77 bei 200 W und 160-10m.

Mit 200W auf 160m bin da sehr skeptisch

Was für ein Testaufbau war das, wo die 50 W grenzwertig waren? Kern mit 10 Windungen Koaxkabel bewickelt und dann Ein-/Ausgang vertauscht?



Hallo Henning,

Kein Testaufbau.
Ich gehe davon aus, dass de r77er Kern in der Grösse FT-140 mit 200W auf 160m überhitzt, mit einem 240er Kern ist das natürlich kein Problem.
Es bringt nichts die Kerne zu mischen, besser gleich den richtigen benutzen.

73
Peter

18

Sunday, April 12th 2009, 8:01pm

Ich melde mich mal wieder zu Wort. Ich möchte eine simpel aufzubauende Konstruktion wie sie in den beiden Bilder zu sehen ist.

Kurze Erläuterung:
- 5mm starke Acrylglasplatte als Mittelstück mit Zugentlastung für Antennendrähte
- SO239 Flanschbuchse (notfalls auch Direktspeisung möglich)
- 1,5 mm² Kupferlitze (Lautsprecherlitze) als Antennendraht, direkt an die Buchse angeschlossen
- Mantelwellensperre soll über PL Stecker an die eigentliche Antenne angeschlossen werden damit eine Drossel für mehrere Antenen verwendet werden kann. Zudem ist dies mechanisch zugfester und belastbarer wie wenn man die Mantelwellensperre direkt an die Antennendrähte anschließt
- Als Kern wurde Amidon T200-2 verwendet
- RG58 um den Kern gewickelt da es a) jeder hat b) einfach zu wickeln ist und c) dafür die üblichen Stecker zum anschließen verwendet werden können

Es ist eine reine Portabelantenne oder für kurzfristige Aufbauten (z.B. Conteste). So eine Antenne (2x20m für 80m) hängt in meinem Haupt-QTH jetzt aber auch schon über ein halbes Jahr problemfrei.

Meine Sorge ist nur der Ringkern. Ich hatte zwar noch nie Probleme damit, aber ich hörte eben dass man lieber einen anderen Kern nehmen sollte. Wenn es auch noch preiswerter ist, warum nicht? Also gehen sollte der Kern mindestens auf 80 bis 10m. Da alles steckbar sein soll eben auch mit Rg58/Aircell5 als Kabel für die Drossel, da dafür Stecker vorhanden sind. Immerhin ist ja auch Zug auf dem Kabel wenn unten die Speiseleitung dranhängt. Zudem soll die Antenne ja auch ca. 200 Watt aushalten können, was eben gängige Transceiver so machen (maximal). Wer mehr Power machen wil (und das kommt nicht oft vor) nimmt eben einen anderen Kern.

Vielleicht könnt ihr ja auch kurz was zu der Konstruktion sagen ob sie euch gefällt...
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73 de Attila, DL1NUX

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DF3KV

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19

Sunday, April 12th 2009, 8:43pm




Mantelwellensperre soll über PL Stecker an die eigentliche Antenne angeschlossen werden damit eine Drossel für mehrere Antenen verwendet werden kann. Zudem ist dies mechanisch zugfester und belastbarer wie wenn man die Mantelwellensperre direkt an die Antennendrähte anschließt

Wie fängst Du den Zug des Kabels ab?

- Als Kern wurde Amidon T200-2 verwendet

Der hat absolut keine Wirkung

-
Meine Sorge ist nur der Ringkern


Hallo Attila,

Ja. den kannst Du genau so gut weglassen, der macht so gut wie keine Induktion.
Da musst Du schon Ferrit nehmen, 61er Material.

Bei Lautsprecherlitze bin ich sehr skeptisch, häufig haben die ein für HF ungeeignetes Dieelektrikum.

73
Peter

Posts: 115

Occupation: Informatiker

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20

Sunday, April 12th 2009, 9:01pm

Ich melde mich mal wieder zu Wort. Ich möchte eine simpel aufzubauende Konstruktion wie sie in den beiden Bilder zu sehen ist.

Kurze Erläuterung:
- 5mm starke Acrylglasplatte als Mittelstück mit Zugentlastung für Antennendrähte
- SO239 Flanschbuchse (notfalls auch Direktspeisung möglich)
- 1,5 mm² Kupferlitze (Lautsprecherlitze) als Antennendraht, direkt an die Buchse angeschlossen
- Mantelwellensperre soll über PL Stecker an die eigentliche Antenne angeschlossen werden damit eine Drossel für mehrere Antenen verwendet werden kann. Zudem ist dies mechanisch zugfester und belastbarer wie wenn man die Mantelwellensperre direkt an die Antennendrähte anschließt
- Als Kern wurde Amidon T200-2 verwendet

Den Kern kannst du auch weg lassen, hat keine Funktion, du brauchst 61oder 43 Kerne.

73 Thoren


- RG58 um den Kern gewickelt da es a) jeder hat b) einfach zu wickeln ist und c) dafür die üblichen Stecker zum anschließen verwendet werden können

Es ist eine reine Portabelantenne oder für kurzfristige Aufbauten (z.B. Conteste). So eine Antenne (2x20m für 80m) hängt in meinem Haupt-QTH jetzt aber auch schon über ein halbes Jahr problemfrei.

Meine Sorge ist nur der Ringkern. Ich hatte zwar noch nie Probleme damit, aber ich hörte eben dass man lieber einen anderen Kern nehmen sollte. Wenn es auch noch preiswerter ist, warum nicht? Also gehen sollte der Kern mindestens auf 80 bis 10m. Da alles steckbar sein soll eben auch mit Rg58/Aircell5 als Kabel für die Drossel, da dafür Stecker vorhanden sind. Immerhin ist ja auch Zug auf dem Kabel wenn unten die Speiseleitung dranhängt. Zudem soll die Antenne ja auch ca. 200 Watt aushalten können, was eben gängige Transceiver so machen (maximal). Wer mehr Power machen wil (und das kommt nicht oft vor) nimmt eben einen anderen Kern.

Vielleicht könnt ihr ja auch kurz was zu der Konstruktion sagen ob sie euch gefällt...

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