This post has been edited 2 times, last edit by "dl2ipu" (Dec 6th 2008, 5:26pm)
Am Anfang war ich für eine Zeppelin, aber
* die Antenna soll abstimmbar auf allen (auch WARC) Bändern sein
ja, die Zeppelin-Antenne ist eine Monoband Antenne
* es gibt einen Rechner auf der Station selbst sowie welche in den Nachbarräumen
das will zunächst nichts bedeuten
Darum habe ich ein Koax und die Fernabstimmung (L-Schaltung) im Speisepunkt gewählt. Die Mantelwellensperre soll gegen störender PC-Austrahlung helfen, die sonnst mit der aüßeren Mantelseite aufgenommen würde.
das passiert dann ohnehin über den Empfang per Antenne, dagegen hilft eine Mantelwellensperre nicht.
Der waagerechte 4m lange Draht soll als Gegengewicht dienen, damit die Impedanz in für eine L-Schaltung beherrschbaren Grenzen bleibt.
die Impedanz kann dadurch durchaus in einen extremen Bereich rutschen, 4m Gegengewicht haben auf 80m und 160m keine Bedeutung
Der TRX ist geerdet. woran? Und mit welcher Leitungslänge?
Liege ich mit folgenden Aussagen richtig?
* Eine Hühnerleiter würde bemerkbar austrahlen (und empfangen), denn die Antenna ist ausgeprägt unsymmetrisch
nicht mehr als die Antenne, eher um etliches geringer und mit einem vernünftigen symmetrischen Koppler kann man die Ströme symmetrieren
* Ein zweiter Schulter (4m Draht in meinem Beispiel) ist notwendig, denn sonnst wird die Erde samt Erdungsdraht zum Gegengewicht
das ist auch dann nicht auszuschliessen, entweder pro Band ein abgestimmtes Radial oder 1 abstimmbares Radial
Und noch Fragen:
* Ist der Wirkungsgrad (von der LC-Anpassung abgesehen) schlechter, als bei einem in der Mitte gespeisten Dipol? Nein
* strahlt der Erdungsdraht des TRX bemerkbar mit? das kommt darauf an wie die Gegengewichte und Stromverteilungen wirken
Geerdet ist der TRX über eine ca. 4m lange Kupferschiene am Fundamenterder (s. Bild-Link). Abgestimmte und überhaupt Radiale kann ich leider nicht verlegen.
Was haltet ihr von einem Serienschwingkreis zwischen dem TRX und der Kupferschiene (wie im Rothammel-Kapitel über die "künstliche Erde")?
Guten Morgen,
ich betreibe eine ganz ähnliche Antenne hier in meiner ET Wohnung Stadtmitte 5.OG.
Lediglich mit Neigungswinkel nach unten - Drahtlänge hab ich nicht genau gemessen, da ich die max. Länge bis zu einem Kastanienbaum nutzen wollte.
hängt etwas von der Länge ab .... wenn du wirklich am hochohmigen Ende sitzt, ist die "Erdung" nicht ganz so kritisch für das Anpassverhalten...aber evtl. besseres "Einstreuen" auf andere Geräte
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Einspeisung über Draht an Tuner und dann ein Coax Choke auf einem Abwasserrohr als Strom Balun. Desweiteren hab ich nach Rücksprache mit Peter DF3KV Lambda/4 Radials für 40m, 20m Radials unter den Sockelleisten verlegt. Die anderen Bänder gingen ohne Probleme anzupassen. Erdung über Zentralheizung.
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Damit lässt sich eigentlich ganz passabel mit 100W Funkbetrieb machen, wenn man die Umstände betrachtet.
Empfangstechnisch ist diese Konfiguration natürlich nicht optimal..........da muss ich machmal schon die Ohren spitzen und alle Filter im Griff haben.
Vielleicht wohnst du auf dem Land und hast einen kleineren Störpegel.......momentan ist Weihnachtszeit und alle haben Lichterketten auf China aufgehängt (-:
Ergebnisse bis dato:
JA in SSB auf 20m
UA0 in CW auf 20m
DL auf 80m immer guter Rapporte
vy 73 de Timo
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mit einem vernuenftigen symmetrischen Koppler kann man die Stroeme symmetrieren

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stoerende PC-Austrahlung - das passiert dann ohnehin uber den Empfang per Antenne, dagegen hilft eine Mantelwellensperre nicht.
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Danke nochmals an alle fur die Antworte und auch die Korrektur. Die Antenne ist nur 33m lang und (zugegeben) ist somit kein Langdraht.
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mit einem vernuenftigen symmetrischen Koppler kann man die Stroeme symmetrieren
Ich habe versucht, die Speisung mit soeinem Koppler auf der folgenden Skizze darzustellen. Aber ob es funktioniert? 4m sind auf 80m nur Lambda/20 = nichts, wie Peter bereits geschrieben hat. (Ich kann einen Gedanke nicht loswerden: wenn es prinzipiell geht, wieso stimmt niemand die Zeppelin auf allen Baendern mit Hilfe eines symmetrierenden symmetrischen Kopplers ab?
Es geht nicht um das abstimmen, abstimmen auf SWR1 kann man alles.
Die Zeppelin Antenne funktioniert nur dann richtig wenn die speisende Hühnerleiter am Verbindungspunkt zum Spannungsbauch des Drahtes ebenfalls einen Spannungsbauch aufweist. Den Spannungsbauch am Ende einer abgestimmten Hühnerleiter kann man per Koppler hinbekommen, aber nicht den Spannungsbauch des Strahlers für alle Bänder. Mit Hilfe einer DL7AB Verlängerungsspule zur Kompensation funktioniert es allerdings schon etwas besser. In allen anderen Fällen arbeitet die Speisleitung nicht symmetrisch.
Deinen 33m langen Draht kannst Du nicht mit Zeppelinspeisung betreiben, sondern sinnvoll nur über einen asymmetrischen Koppler. Die Bänder auf denen Stromkopplung herrscht benötigen ein gutes Gegengewicht, dies könnte z.B. eine abgestimmte künstliche Erde sein.
Bei Spannungskopplung ist das eher unkritisch.
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stoerende PC-Austrahlung - das passiert dann ohnehin uber den Empfang per Antenne, dagegen hilft eine Mantelwellensperre nicht.
Die Station samt Rechner befindet sich direkt am 5m-Mast. Es soll doch einen Unterschied machen, ob ein abgestimmtes Radial mit Strombauch (wie auf dem Bild aus der SGC-Betriebsanleitung) oder eine symmetrierte HL bzw. ein Koax mit Mantelwellensperre in unmittelbarer Naehe des Rechners (1.5m) verlaeuft, oder?