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Neue AFU-Gesetze in OE

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1

Thursday, November 13th 2008, 2:27pm

Neue AFU-Gesetze in OE

Hallo zusammen,
seit gestern darf auch die Klasse 3 in OE funken. Entsprechendes Verordnung trat gestern in Kraft:
http://www.oevsv.at/opencms/modules/news…uri=/index.html

Vy 73 de Gerhard

df9ic

Unregistered

2

Thursday, November 13th 2008, 5:22pm

Das ist ja an sich erfreulich.

Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern mit der Genehmigungsklasse 4:

"Der Inhaber einer Amateurfunkbewilligung der Bewilligungsklasse 4 darf nur die in Anlage 2
besonders bezeichneten Frequenzbereiche unter Beachtung allfälliger dort enthaltener Einschränkungen
und unter Beachtung der Verhaltensvorschriften der Anlage 3 benutzen. Voraussetzung für die Erteilung
einer Amateurfunkbewilligung dieser Bewilligungsklasse ist die erfolgreiche Ablegung der
Amateurfunkprüfung der Prüfungskategorie 4. Auf Grund einer Amateurfunkbewilligung dieser
Bewilligungsklasse dürfen keine Selbstbauanlagen, sondern nur kommerziell gefertigte und nicht
veränderte Sendeanlagen verwendet werden
.“
siehe http://www.oevsv.at/export/oevsv/downloa…le_AFV_2008.pdf

Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.

Gruss Henning

DF3KV

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3

Thursday, November 13th 2008, 5:51pm

Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.


Der Vorstand gehört schnellstens abgesetzt

73, Peter

4

Thursday, November 13th 2008, 5:59pm

Das ist ja an sich erfreulich.

Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern mit der Genehmigungsklasse 4:

"Der Inhaber einer Amateurfunkbewilligung der Bewilligungsklasse 4 darf nur die in Anlage 2
besonders bezeichneten Frequenzbereiche unter Beachtung allfälliger dort enthaltener Einschränkungen
und unter Beachtung der Verhaltensvorschriften der Anlage 3 benutzen. Voraussetzung für die Erteilung
einer Amateurfunkbewilligung dieser Bewilligungsklasse ist die erfolgreiche Ablegung der
Amateurfunkprüfung der Prüfungskategorie 4. Auf Grund einer Amateurfunkbewilligung dieser
Bewilligungsklasse dürfen keine Selbstbauanlagen, sondern nur kommerziell gefertigte und nicht
veränderte Sendeanlagen verwendet werden
.“
siehe http://www.oevsv.at/export/oevsv/downloa…le_AFV_2008.pdf

Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.

Hallo Henning,
das letztere, das ich in Orange einfärbte, ist wohl das Ziel des DARC, um an mehr Mitglieder zu kommen. Dieses Verhalten finde ich nicht gut und sie werden wohl das Beste für sich heraus holen wollen.

Vy 73 de Gerhard

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5

Thursday, November 13th 2008, 7:58pm

Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern mit der Genehmigungsklasse 4:

Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.
Falsch Henning: Es ist keine Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern. Es ist zum Betrieb der Bewilligungsklasse 4 eine positive Ablegung der Prüfung zur Lizenzklasse 4 erforderlich (immerhin Recht, Betriebstechnik und Minimal-Technik). Beim CB-Funk ist keinerlei Prüfung erforderlich.

Die Klasse 4 ist eine harmonisierte CEPT-Lizenz. Daher "betreibt" das nicht der DARC oder wer auch immer, sondern es hat die CEPT betrieben. Wer die "Einsager" waren. das sei dahingestellt. Mehrheitlich vermutlich die Amateurfunkverbände in Europa.

Ob deutsche Klasse 3 Funkamateure in Österreich nun Betrieb durchführen dürfen, ist vermutlich auch nicht klar. Vorausgesetzt, dass die Klasse 3 in Deutschland eine CEPT-konforme Klasse ist. Sonst wird sich das vermutlich nicht spielen... Ein Betrieb ohne Gastlizenz im Ausland ist nur für CEPT-Lizenzen möglich, sonst müsste jede Einsteigerlizenz gegenseitig anerkannt werden - das würde vermutlich zu viel Aufwand sein.

Meine persönliche Anmerkung dazu:
Es schmerzt auch mich als Techniker, dass hier eine Facette des Amateurfunk nicht mehr gefordert ist. Wenn wir aber sachlich sind und bleiben, dann war die Erhaltung des (eines) Niveaus (im Amateurfunk) weder ein Ding von CW noch von Technik, sondern von Charakter. Es gibt genügend gute OPs, welche keinen Stecker löten können. Amateurfunk ist eine grosse Spielwiese - und da ist eben Technik, CW, Selbstbau ein Teil davon.

Und Charakter kann nicht durch eine Prüfung - wie schwer und umfangreich auch immer - kontrolliert werden.

Hier der Link incl PDF: http://www.oe9.at/afv_novelle_08.html

vy 73 de Harald

This post has been edited 3 times, last edit by "oe9hlh" (Nov 13th 2008, 8:07pm)


6

Thursday, November 13th 2008, 8:49pm



Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.


Der Vorstand gehört schnellstens abgesetzt

73, Peter
Hallo Peter,
die Basis hat keinen Einfluss, die OV's nicht und die DV's auch nicht. Siehe QRPeter DV Berlin oder die AGZ, die da durch entstand, weil der DV neue Projekte entwickeln sollte. Die Selbstherrlichkeit des Vereins kann das das so nicht bringen.

Vy 72 de Gerhard

7

Thursday, November 13th 2008, 9:02pm


Amateurfunk ist eine grosse Spielwiese - und da ist eben Technik, CW, Selbstbau ein Teil davon.
Und Charakter kann nicht durch eine Prüfung - wie schwer und umfangreich auch immer - kontrolliert werden.
Hallo Harald,

das mit dem Charakter ist natürlich richtig, aber der Amateurfunk ist eben keine Spielwiese sondern ein Funkdienst. Leider wird er auf der Suche nach Nachwuchs für die Verbände in eine Spielwiese transformiert - Schritt für Schritt zum CB-Funk de luxe. Wenn man sich jedoch mal den CB-Funk ansieht, muß man doch eigentlich erkennen, daß wir mit diesen Mitteln keinen Zuwachs an Funkamateuren, geschweige denn Mitglieder für die Verbände, erreichen können. Nicht in einem nennenswerten Umfang.
73
Karsten
DL8LBK

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8

Thursday, November 13th 2008, 9:34pm

Hallo Harald,

... aber der Amateurfunk ist eben keine Spielwiese sondern ein Funkdienst. Leider wird er auf der Suche nach Nachwuchs für die Verbände in eine Spielwiese transformiert - Schritt für Schritt zum CB-Funk de luxe. Wenn man sich jedoch mal den CB-Funk ansieht, muß man doch eigentlich erkennen, daß wir mit diesen Mitteln keinen Zuwachs an Funkamateuren, geschweige denn Mitglieder für die Verbände, erreichen können. Nicht in einem nennenswerten Umfang.

Hallo Karsten!

Ich würde mich am Wort "Amateurfunkdienst" nicht aufhängen... Was der Amateurfunkdienst ist, das ist wohl am besten in der Legaldefinition beschrieben (hier die österr gesetzliche Definition)

Der Begriff „Amateurfunkdienst“ bezeichnet einen technisch-experimentellen Funkdienst, der die Verwendung von Erd- und Weltraumfunkstellen einschließt und der von Funkamateuren für die eigene Ausbildung, für den Verkehr der Funkamateure untereinander, insbesondere zur Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr, und für technische Studien betrieben wird (§2 Z 1 AFG).

also... Es ist und bleibt ein Hobby, welches aber noch eine Anerkennung als Backup-Medium für Not- und Katastrophensituationen hat. Der Begriff "technische Studien" ist weit ausgelegt und umfasst auch den Bereich der Betriebstechnik (= zB Ausbreitung)...

Das Thema Nachwuchs ist meiner Meinung ein anderes Thema. Nachdem ich nun schon jahrelang Ausbildung betreibe (zuletzt Recht und Betriebstechnik) glaube ich, dass ich dazu mir meine Meinung bilden konnte.

Und das ist meine Meinung:
Amateurfunk vergammelt zum Vereinsfunk. Die Faszination Funk, Ausbreitung, Technik, Kommunikation wird nicht mehr transportiert. Wir verkaufen uns nach Aussen denkbar ungünstig. Newcommer werden dadurch abgeschreckt, dass sie gleich pauschal als CB-Funk-Umsteiger angesehen werden - Das Experiment kann nicht stattfinden, weil Besserwisser von vorne herein wissen - "SO GEHT ES NICHT UND KANN NIE GEHEN" - blöd nur, wenn es seltsamerweise doch geht...

Also freuen wir uns, wenn die Faszination Amateurfunk mehr Anhänger findet. Und wenn der Amateurfunk keine Spielwiese ist - na dann ist das auch kein Hobby - und müsste der Amateurfunk ein kommerzieller Funkdienst sein... Und das ist er sicherlich nicht - schon aufgrund des internationalen Fernmeldevertrages und der VO Funk.

73 de Harald

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DF3KV

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9

Thursday, November 13th 2008, 10:31pm


Und das ist meine Meinung:


Amateurfunk vergammelt zum Vereinsfunk. Und was bitte soll das sein?

Die Faszination Funk, Ausbreitung, Technik, Kommunikation wird nicht mehr transportiert. Wir verkaufen uns nach Aussen denkbar ungünstig.

das ist der springende Punkt, schwindendes Interesse zu wecken ist ein reines Marketingproblem

Newcommer werden dadurch abgeschreckt, dass sie gleich pauschal als CB-Funk-Umsteiger angesehen werden

das war vielleicht vor 30 Jahren so, der CB-Funk ist seit Jahren tot, daher kann also kein Umsteiger kommen

- Das Experiment kann nicht stattfinden, weil Besserwisser von vorne herein wissen - "SO GEHT ES NICHT UND KANN NIE GEHEN" - blöd nur, wenn es seltsamerweise doch geht...

wer experimentieren will experimentiert, der braucht dazu weder Antrieb noch Meinung von aussen

Also freuen wir uns, wenn die Faszination Amateurfunk mehr Anhänger findet.



Hallo Harald,

Das ist eben der grosse Trugschluss, dass durch ständige Vereinfachung der Zulassung die Faszination Amateurfunk mehr Anhänger findet. Selbst wenn man die Zulassung beim Aldi für ein paar Euro kaufen kann wird sich daran nichts ändern.

Was jedoch passieren kann und bei Euch ist ja jetzt schon soweit, dass Privilegien weiter eingeschränkt werden oder ganz verschwinden.

73, Peter

df9ic

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10

Friday, November 14th 2008, 12:12am

Falsch Henning: Es ist keine Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern. Es ist zum Betrieb der Bewilligungsklasse 4 eine positive Ablegung der Prüfung zur Lizenzklasse 4 erforderlich (immerhin Recht, Betriebstechnik und Minimal-Technik). Beim CB-Funk ist keinerlei Prüfung erforderlich.

Hallo Harald,

wie Du meinst - Amateurfunk ist das jedenfalls nicht. Ohne das Recht auf Geräteselbstbau brauche ich meine Lizenz nicht mehr. Und dahin führt eine solche Entwicklung - für uns alle, wenn wir akzeptieren, daß Amateurfunk ohne Eigenverantwortung für die Stationstechnik möglich ist. Reines Konsumententum.

Mir persönlich ist egal, welche neuen Laberköppe auf 80 m und den 2-m-Relais auftauchen - da passen sie zu den vorhandenen sicher gut dazu.

Aber die Motivation, das einzuführen, ist nicht idealistisch, sondern Kommerz in Reinkultur - von den Afu-Verbänden, die auf Mitglieder hoffen, und den Händlern und der Geräteindustrie, die verkaufen wollen. Um jeden Preis.

Gruss Henning

P.S.: habe gerade nochmal recherchiert, nach den mir vorliegenden Informationen schreibt der Draft ECC Report 89 nicht die Benutzung typgeprüfter Geräte für die Einstiegsklassefunker vor, noch scheint das bei der britischen Foundation License der Fall zu sein. Hier hat dann OE ein unrühmliches Beispiel gesetzt. Interessant übrigens, daß der OeVSV das in seiner Meldung schamhaft verschweigt, der DARC aber sehr deutlich erwähnt. Da sieht man gleich, wo unsere Funktionäre hinwollen.

This post has been edited 3 times, last edit by "df9ic" (Nov 14th 2008, 12:33am)


11

Friday, November 14th 2008, 8:20am


Ich würde mich am Wort "Amateurfunkdienst" nicht aufhängen... Was der Amateurfunkdienst ist, das ist wohl am besten in der Legaldefinition beschrieben (hier die österr gesetzliche Definition)

Der Begriff „Amateurfunkdienst“ bezeichnet einen technisch-experimentellen Funkdienst, der die Verwendung von Erd- und Weltraumfunkstellen einschließt und der von Funkamateuren für die eigene Ausbildung, für den Verkehr der Funkamateure untereinander, insbesondere zur Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr, und für technische Studien betrieben wird (§2 Z 1 AFG).

also... Es ist und bleibt ein Hobby, welches aber noch eine Anerkennung als Backup-Medium für Not- und Katastrophensituationen hat. Der Begriff "technische Studien" ist weit ausgelegt und umfasst auch den Bereich der Betriebstechnik (= zB Ausbreitung)...
[...]

Also freuen wir uns, wenn die Faszination Amateurfunk mehr Anhänger findet. Und wenn der Amateurfunk keine Spielwiese ist - na dann ist das auch kein Hobby - und müsste der Amateurfunk ein kommerzieller Funkdienst sein... Und das ist er sicherlich nicht - schon aufgrund des internationalen Fernmeldevertrages und der VO Funk.

Hallo Harald,

wir sollten uns in der öffentlichen Diskussion ganz eng an die Legaldefinition anlehnen, denn genau die unterscheidet uns vom CB-Funk, gewährt und rechtfertigt den Genuß von Privilegien (Selbstbaurecht, Frequenznutzung, ...) und das eben nicht im Rahmen einer kommerziellen Nutzung! Amateurfunk ist aber auch mehr als ein Hobby. Die Definition zeigt eigentlich sehr deutlich, was die Gesellschaft von uns als Gegenleistung für die Gewährung von Privilegien erwartet; nämlich, daß wir uns technisch-experimentell betätigen, um uns höher zu qualifizieren und daß wir in Notfällen zur Seite stehen.


In OE hat man sich leider entschieden Privilegien aufzugeben um (halb-)kommerzielle Bedürfnisse zu befriedigen: Mitgliederzuwachs für den Verband und Geräteabsatz für die Industrie. Man ist sich offenbar nicht bewußt welchen Dammbruch das auslösen kann, denn ich höre jetzt schon den DARC die internationale Harmonisierung nach dem österreichischen Vorbild fordern - insbesondere dann, wenn die neue K-Klasse (ELL) nicht den erhofften Mitgliederzuwachs bringen wird.
73
Karsten
DL8LBK

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12

Friday, November 14th 2008, 11:19am

Hallo zusammen!
Ich will mal der Reihe nach versuchen einige Dinge zu erklären.

@DF3KV:
Vereinsfunk ist ein Amteurfunk, in dem Vereinsfunktionäre als Hobby einen Verein betreiben, der zufällig sich mit Amateurfunk beschäftigt. Selbst kaum noch aktiv und dann maximal auf einem Sprechfunkrelais und der Stammtisch dient dazu sich ein paar Stunden Auszeit von der nervenden Familie zu nehmen - Themen am Stammtisch: Politik, Bierpreise, etc

Ja erzähle mal einem Vereinsfunker wie er Amateurfunk verkauft. Dazu musst du nur einige Seiten im Netz ansehen. Nach aussen dargestellt wird die lückenlose Verwaltung des Amateurfunk und eine Selbstdarstellung von Funktionären (bis zum Erbrechen).

Ich habe nicht geschrieben, dass die neuen Novizen-Lizenzinhaber Umsteiger sind - sondern als CB-Funker angesehen werden. Schon die Meldung knapp davor ist ja der Beweis dafür "Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern..."

Es ist übrigens auch ein Trugschluss, dass mit einer Verschärfung der Anforderungen das Niveau steigt. Ich habe meine Lizenz seit mehr als 30 Jahren. Vor mir und nach mir haben ganze Familien eine Lizenz gemacht um eine kostengünstige mobile Kommunikation zu haben (Vater auf dem See funkt mit Tochter im Großraum Bodensee im Auto und Mutter meldet den Speiseplan am Abend).

Bitte welche Privilegien werden eingeschränkt (für CEPT-Klasse 1-Inhaber)???

@DF9IC:
Henning wir kennen uns ja schon einige Jahre - es schmerzt mich auch, wenn die Technik an Stellenwert verliert. Aber würden wir konsequent die Gedankengänge weiterentwickeln, dann müsste als neuer Punkt in die Lizenzprüfung auch Kenntnisse in der Programmiersprache C, Programmierung eines DSP und damit verbunden eine deftige Ladung Mathematik eingeführt werden.

Ich weiss nicht, was die CEPT-Empfehlung zur Novizen-Lizenz vorgesehen hat. In einem Vorschlag mag nichts von den Einschränkungen bzgl Selbstbaugeräten gestanden haben. In der Endausfertigung sicherlich. Aber die Folge einer fehlenden, oder verminderten Technik-Prüfung kann nur diese Regelung sein. Wobei mir das weniger Kopfweh bereitet, wie der aktuelle Versuch der Übernahme der Relais-Infrastruktur in Europa durch einen Amateurfunkhersteller. Da haben wir auch Kommerz pur!

@DL8LBK:
Diese Definition des Amateurfunks ist uralt - aus Zeiten, als der Einsatz eines anderen Telefons an einem Telefonanschluss zu Hausdurchsuchungen und gerichtlichen Vorstrafen geführt hat. Na klar musste man das damals so umschreiben um eine Abgrenzung festzuschreiben. Ab und zu funktioniert der Amateurfunk auch im Not- und Katastrophenfall. Aber um dieser Aufgabe gerecht zu werden, muss eine gewisse Bedeckung in der Fläche durch Funkamateure vorhanden sein. Was nutzt der Amateurfunk, wenn im Katastrophengebiet kein Funkamateur ist? Von Lobbyarbeit (und da spielt auch der Kommerz hinein) will ich gar nicht reden.

Also nocheinmal: Das war eine Umsetzung einer CEPT-Empfehlung, welche eine harmonisierte Einsteigerlizenz als Inhalt hatte. Genauso wie einheitliche Prüfungserfordernisse und Zugangsbestimmungen. Ich nehme an, dass die Harmonisierung gleiche Einschränkungen für CEPT-Einsteiger in anderen Ländern bringen wird. Gegenfragen: Ich nehme an die deutsche Einsteigerprüfung hat auch einen verminderten Technikteil? Was unterscheidet sie dann zum Technikteil der CEPT-Klasse 1? - Umfang der Prüfung und Möglichkeiten des Selbstbau?

Es werden sicherlich keine Dämme brechen. Das Interesse am Amateurfunk ist zu gering.

PS: Wir haben in den letzten Jahren mehr als 50 Funkamateure ausgebildet. Keiner hatte ein wirkliches Interesse an einer Lizenz der Klasse 3 (OE-Einsteiger) und daher wird auch keiner ein Interesse an einer Klasse 4 (CEPT-Einsteiger) haben.

73 de Harald

df9ic

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13

Friday, November 14th 2008, 12:11pm

Ich habe nicht geschrieben, dass die neuen Novizen-Lizenzinhaber Umsteiger sind - sondern als CB-Funker angesehen werden. Schon die Meldung knapp davor ist ja der Beweis dafür "Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern..."

Hallo Harald,

hast Du ein Problem mit CB-Funkern? Sind das für Dich schlechtere Menschen? Für mich nicht. Du selbst scheinst da zu diskrimieren.

Ich habe CB-Funk als Synonym für eine Betätigung von Funkanwendern verwendet, die nur Steckdosenamateure sein DÜRFEN. Insofern ist die neue Genehmigungsklasse in OE für mich eine Variante des CB-Funks. Ich wünsche Dir vor Deiner Haustür einen solchen Funkanwender mit einer kommerziell hergestellten splatternden PA, an der weder Du noch er den Ruhestrom korrigieren darfst, denn das wäre ja eine Veränderung der Sendefunkanlage.

Bitte welche Privilegien werden eingeschränkt (für CEPT-Klasse 1-Inhaber)???

Es ist der Einstieg in den Ausstieg. Das Selbstbauprivileg stört doch die Behörden und den Gesetzgeber massiv und an vielen Stellen. Wenn es auch ohne geht...

Henning wir kennen uns ja schon einige Jahre - es schmerzt mich auch, wenn die Technik an Stellenwert verliert. Aber würden wir konsequent die Gedankengänge weiterentwickeln, dann müsste als neuer Punkt in die Lizenzprüfung auch Kenntnisse in der Programmiersprache C, Programmierung eines DSP und damit verbunden eine deftige Ladung Mathematik eingeführt werden.

Grade deshalb verstehe ich Deine Position nicht. Du bist Dir ja schon im klaren, daß auch vor 30 Jahren niemand alleine mit den Kenntnissen aus einer Afu-Prüfung (wenigstens in DL) ernsthaft einen Transceiver entwicklen konnte. Das tun auch nur 0,01% der Funkamateure, und die können das aus anderen Gründen. Aber jede Innovation beruht auf dem Selbstbaurecht (auch: selbst nachbauen und selbst modifizieren). Um das Selbstbauprivileg zu rechtfertigen, ist es ja nicht nötig, alles zu können, sondern es genügt, Folgen und Probleme aus Selbstbau/Veränderungen erkennen und abschätzen zu können.

Ein solcher Steckdosenfunkanwender darf keine Bausätze als Bestandteil der Sendefunkanlage betreiben. Er darf nur CE-erklärte Systeme einsetzen und daran nie etwas ändern. Nur wenige große Hersteller leisten sich CE. Selbst - um ein Beispiel zu bringen - die Fa Kuhne Elektronik verkauft nahezu alle Amateurfunkprodukte ohne CE und kann das, da wir auf Grund des Selbstbauprivilegs als OEMs und nicht als Endverbraucher eingestuft werden.

Ich weiss nicht, was die CEPT-Empfehlung zur Novizen-Lizenz vorgesehen hat.

ECC89
Es ist eine "KANN"-Bestimmung - es ist zulässig, den Selbstbau zu begrenzen, wird aber nicht gefordert. Und m. W. ist OE der erste, der es tut. Mit entsprechener negativer Signalwirkung. Uns wollen die DARC-Funktionäre gegen der Widerstand einer Mehrrheit der Mitglieder ja den gleichen Sch... verkaufen ("K-Lizenz", voher KEK, vorher ELL). Offiziell will der DARC auch für diese Genehmigungsklasse das Selbstbaurecht erhalten, die BNetzA akzeptiert das aber nicht. Und daher werden unsere Funktionäre, die um ihre Pöstchen und die Vereinseinnahmen fürchten, letztlich die Kröte zu schlucken bereit sein.

Also nocheinmal: Das war eine Umsetzung einer CEPT-Empfehlung, welche eine harmonisierte Einsteigerlizenz als Inhalt hatte. Genauso wie einheitliche Prüfungserfordernisse und Zugangsbestimmungen. Ich nehme an, dass die Harmonisierung gleiche Einschränkungen für CEPT-Einsteiger in anderen Ländern bringen wird.

Eben nicht - das einzige mir bekannte Beispiel einer solchen Lizenz (auf dem Unterst-Einsteigerniveau) ist die britische Foundation Licence, und die hat diese Beschränkung m. W. nicht (bitte mich zu korrigieren).
In DL gibt es derzeit die Klassen E ("DO...") und A (alle anderen), beide ohne EInschränkungen und nicht auf ECC89 basierend, "K" basierend auf ECC89 wird gerade heiß diskutiert.

Wir haben in den letzten Jahren mehr als 50 Funkamateure ausgebildet. Keiner hatte ein wirkliches Interesse an einer Lizenz der Klasse 3 (OE-Einsteiger) und daher wird auch keiner ein Interesse an einer Klasse 4 (CEPT-Einsteiger) haben.

Umso schlimmer.

Wobei mir das weniger Kopfweh bereitet, wie der aktuelle Versuch der Übernahme der Relais-Infrastruktur in Europa durch einen Amateurfunkhersteller. Da haben wir auch Kommerz pur!

Und genau dafür sind die ECC89-CB-Funker die richtige Kundschaft.

Gruss Henning

14

Friday, November 14th 2008, 12:15pm

Ich will mal der Reihe nach versuchen einige Dinge zu erklären.

Hallo Harald,

im deutschen Amateurfunkgesetz ist der Funkamateur berechtigt seine Gerätschaften selbst zu bauen oder zu modifizieren. Wer also eine Prüfung zum Funkamateur erfolgreich abgelegt hat ist Funkamateur und dem stehen diese Rechte per Gesetz zu. Eine Lizenzklasse ohne Selbstbaurecht kann es in DL ohne Änderung des AfuG nicht geben. Und wenn dem Funkamateur dieses Recht aus dem Gesetz gestrichen würde, wäre das in meinen Augen eine deutliche Verschlechterung - ein Dammbruch eben, zumal überhaupt keine Not besteht gesetzlich verbriefte Rechte aufzugeben. Deshalb will der DARC (noch) am Selbstbau festhalten und hat sein Konzept zur Klasse K entsprechend formuliert. Allerdings wäre der deutsche Einsteiger nur berechtigt 10 W EIRP zu machen (Hintergrund ist die BEMFV-Selbsterklärung zum Personenschutz in elektromagnetischen Feldern), und wie man das mit den 100 W in Österreich harmonisieren will bleibt wohl ein Rätsel derer, die solche Alleingänge machen, damit Fakten schaffen und dieses Treiben auch noch mit int. Harmonisierung begründen.

Es ist schon haarsträubend anzusehen, welche Interpretationsräume der ECC-Report 89 zuläßt (man vergleiche OE, G, VK und DL), welche Änderungen bereits vorgenommen und in nationales Recht umgesetzt werden/wurden, obwohl der ECC-Report zunächst nur eine Diskussionsgrundlage darstellt und in keiner Weise verbindlich ist. Man hat den Eindruck die nationalen Verbände laufen amok, weil ihnen die Mitglieder davonrennen. Daran werden diese Schnellschüsse aber auch nichts ändern.

Von einer echten Harmonisierung einer Einsteigerklasse sind wir also weiter entfernt denn je.
73
Karsten
DL8LBK

15

Friday, November 14th 2008, 12:29pm



Offiziell will der DARC auch für diese Genehmigungsklasse das Selbstbaurecht erhalten, die BNetzA akzeptiert das aber nicht. Und daher werden unsere Funktionäre, die um ihre Pöstchen und die Vereinseinnahmen fürchten, letztlich die Kröte zu schlucken bereit sein.

Hallo Henning,

ich glaube was die BNetzA angeht irrst Du Dich. Sieh Dir mal das Protokoll vom BMWi/RTA an (DARC-Homepage -> Vorstandsinformationen -> Top 4). Mein Eindruck ist eher, daß die Behörden dafür Sorge getragen haben, daß das Konzept so gehalten werden mußte, daß das Gesetz und damit der Selbstbau erhalten bleiben kann. Wenn es nach dem DARC gegangen wäre, hätten wir heute ein Konzept zur Klasse K, welches der englischen Foundation sehr nahe käme. Denn damit hätte sich der DARC sicher noch mehr Newcomer und damit Beitragszahler versprochen.

Mein Gespräch mit Herrn Wilhelm von der BNetzA auf der HamRadio zeigte ähnliche Tendenzen. Ich glaube daher eher, daß die Behörde inzwischen der bessere Interessenvertreter des Amateurfunks ist - im Vergleich zum DARC.
73
Karsten
DL8LBK

df9ic

Unregistered

16

Friday, November 14th 2008, 12:52pm

Mein Gespräch mit Herrn Wilhelm von der BNetzA auf der HamRadio zeigte ähnliche Tendenzen. Ich glaube daher eher, daß die Behörde inzwischen der bessere Interessenvertreter des Amateurfunks ist - im Vergleich zum DARC.

D'accord.

Aus dem Protokoll lese ich in dieser Hinsicht nichts, als daß die Behörde ein Prüfungsniveau wie in UK nicht akzeptiert, wenn Selbstbau zugelassen sein soll; wenn ein solches Niveau gewünscht wird, so muß das Amateurfunkgesetz geändert werden, wodurch die dortige Verankerung des Selbstbau- (besser: Selbstverantworungs)-rechts verlorenginge. Der zweite Absatz berichtet nur, was der RTA-Vorsitzende (vermutlich ohne Wissen des RTA) dort vorgetragen hat, die Meinung der Behörde dazu wird nicht dargestellt.

Wohin das im Ergebnis führt, muß sich zeigen.

@OE9HLH: Ich habe mittlerweile noch ein wenig zur Foundation Licence gesucht, deren Inhaber dürfen nicht selbstbauen, aber kommerziell hergestellte Bausätze zusammenbauen. ?( - Das ist ja wohl die komplette Lachnummer - wo liegt da der Unterschied? Wenn ich etws selbst erstelle und in Betrieb nehme, bin ich dafür verantwortlich, da der Bausatzhersteller für das Ergebnis beim besten Willen nicht verantwortlich sein kann. Naja.

17

Friday, November 14th 2008, 2:54pm

Foundation Licence

Hallo Henning,
soviel wie ich gelesen hatte, ist der Selbstbau (Bausatz o.ä) für die nächste Stufe erforderlich. Ich denke daher, das dieser Ansatz aus G/VK in sofern passt, weil man bei Pfadfindern anfangen kann und bei Interesse und Spass am Afu dann mehr möchte oder auch nicht. Laut einem OM aus G soll das ganz gut laufen. Den Zwischenschritt zum Aufbau eines TRX kann man nicht überspringen! Man muß sich also von unten nach oben hoch kämpfen. ;-)

Ich denke, das dieser Ansatz sehr gut ist. Ohne Selbstbau ist kein Aufstieg möglich. Ein Einstieg als "Steckdosenamateur" funktioniert in G/VK nicht mehr.

Vy 73 de Gerhard

Anhang: Beitrag von Daniel M0ERA im QRP-Forum:
Zitat-----------------------------------------------------------
Das haben wir im Vereinigten Koenigreich vor ein paar Jahren umgesetzt: mit der Foundation Licence (Rufzeichen beginnt mit M3, MW3 oder MM3 etc). Diese Lizenz ist fuer 12 bis 14-Jaehrige ausgelegt, einige Lizenzinhaber/innen sind 8. Ein Foundation Licence Kurs dauert nur ein paar Tage, machmal nur zwei Samstage (fuer Erwachsene). Es gibt Schulen, die Amateurfunk und die M3 Lizenz im Lehrplan haben und im regulaeren Unterricht machen. Scouts, Seekadetten und andere paramilitaerische Jugendorganisationen der Streitkraefte bieten Kurse an. Und natuerlich die Ortsvereine.

Der Stoff des Kurses konzentriert sich auf Recht und Betriebstechnik, nur ganz wenig Technik. Deutlich einfacher als die DO Lizenz! Die Lizenz erlaubt den Betrieb auf fast allen Baendern von 136 kHz bis GHz, fast alle Modi, auch CW und Satellit ---- Satellit war anfangs verboten, aber die AMSAT Leute haben richtig gekaempft, dass die Nachwuchs-OPs auch bei ihnen mitmachen duerfen. Maximale Leistung 10W PEP out. Selbstbau ist verboten (zu wenig Technikwissen), aber das Bauen und Benutzen von kommerziellen Bausaetzen ist erlaubt und empfohlen (Hey Peter, vielleicht lohnt sich ja eine kleine Anzeige in Practical Wireless http://www.pwpublishing.ltd.uk ?). Der Speaky z. B. ist das ideale Geraet fuer M3s.

Wer mehr lernen will, kann die Intermediate Licence machen. Dazu muss jeder (!) ein Projekt bauen. Das geht von simplen Audioverstaerker bis zum ausgewachsenen Funkgeraet, aber jeder Funkamateur muss demonstrieren, dass sie/er loeten kann. Ausgenommen sind nur Leute, die koerperlich behindert sind. Selbstbau ist Bestandteil der Lizenz, einfach nur alles fertig kaufen ist nicht. Dafuer hat der Lehrplan deutlich mehr Technik. Intermediate Lizenzinaber/innen duerfen 50W senden und sich ihre Geraete aus der Bastelkiste bauen. Die Full Licence ist so wie ueberall sonst auch (CEPT) und hat den gleichen Stoff wie die grosse Lizenz in Deutschland und anderswo. Der Clue: Du musst alle drei Pruefungen machen, die grosse Lizenz ohne die anderen beiden geht nicht. Alle neuen Funkamateure sind durch die QRP und Selbstbau-Schule gegangen!

Ein Wahnsinns-Erfolg. Anfangs kamen 3000 neue Leute im Jahr, mittlerweile hat es sich auf etwa tausend eingependelt. Allerdings ist der Engpass derzeit bei Public Relations und Ausbildungsplaetzen. Kleiner Nebeneffekt: SWL ist faktisch ausgestorben und selbst Hardcore CBler haben mittlerweile alle eine Amateurfunklizenz (ich kenne sogar einige Piraten, die jetzt M3 sind). Das Konzept ist weltweit uebernommen worden, z. B. in Belgien und Australien. Vielleicht wuerde liesse sich in Deutschand und Oesterreich auch eine Foundation Lizenz einfuehren?

Ich weiss, das Thema „vereinfachte Lizenzen“ sind ein rotes Tuch fuer einige, genau wie die Abschaffung der Morsepruefung oder Drahtfunk. Unsachliche Kommentare bitte nur als Private Nachricht an mich :-)

Viele Gruesse, Daniel M0ERA
Zitat Ende------------------------------------------------

This post has been edited 1 times, last edit by "DC4LO" (Nov 14th 2008, 3:03pm)


df9ic

Unregistered

18

Saturday, November 15th 2008, 1:29pm

RE: Foundation Licence

Hallo Gerhard,

Projekt aufbauen: das hat jetzt aber nichts mit der Foundation Licence zu tun, sondern es geht dabei ja wohl um die Zulassungsvoraussetzung (?) zur Prüfung zur Intermediate Licence.

Foundation Licence: mir ist nach wie vor schleierhaft, wieso jemand nur entweder kommerzielle Fertiggeräte oder aus kommerziellen Bausätzen selbst aufgebaute Sender, aber keine anderen (nichtkommerziell realisierten) Sender betreiben dürfen soll. Eigentlich kann es dafür nur einen Grund geben: Kommerz. Will die RSGB Bausätze verkaufen? :rolleyes:

Gruss Henning

19

Saturday, November 15th 2008, 1:55pm

RE: RE: Foundation Licence

Foundation Licence: mir ist nach wie vor schleierhaft, wieso jemand nur entweder kommerzielle Fertiggeräte oder aus kommerziellen Bausätzen selbst aufgebaute Sender, aber keine anderen (nichtkommerziell realisierten) Sender betreiben dürfen soll.

Wenn die technische Anforderung für diese Prüfung geringer ist, darf auch kein Selbstbausender betrieben werden, da hierzu die fachliche Qualifikation nicht geprüft wurde. Macht doch Sinn!

73, Peter - HB9PJT

20

Saturday, November 15th 2008, 3:03pm

RE: RE: RE: Foundation Licence


Wenn die technische Anforderung für diese Prüfung geringer ist, darf auch kein Selbstbausender betrieben werden, da hierzu die fachliche Qualifikation nicht geprüft wurde. Macht doch Sinn!
Hmmm,

und ist es dann noch Amateurfunk?

"Als Funkamateur darf man seine Funkgeräte und die Antennenanlage selbst
bauen oder auch gekaufte Sender verändern. Der Amateurfunkdienst ist
der einzige Funkdienst, dem dieses erlaubt ist. Daher wurde im
internationalen Fernmeldevertrag festgeschrieben, dass Funkamateure
gewisse Kenntnisse von Technik, Gesetzeskunde und der Abwicklung von
Funkverbindungen (der sog. Betriebstechnik) haben."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Amateurfunkdienst
73
Karsten
DL8LBK

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