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Das ist ja an sich erfreulich.
Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern mit der Genehmigungsklasse 4:
"Der Inhaber einer Amateurfunkbewilligung der Bewilligungsklasse 4 darf nur die in Anlage 2
besonders bezeichneten Frequenzbereiche unter Beachtung allfälliger dort enthaltener Einschränkungen
und unter Beachtung der Verhaltensvorschriften der Anlage 3 benutzen. Voraussetzung für die Erteilung
einer Amateurfunkbewilligung dieser Bewilligungsklasse ist die erfolgreiche Ablegung der
Amateurfunkprüfung der Prüfungskategorie 4. Auf Grund einer Amateurfunkbewilligung dieser
Bewilligungsklasse dürfen keine Selbstbauanlagen, sondern nur kommerziell gefertigte und nicht
veränderte Sendeanlagen verwendet werden.“
siehe http://www.oevsv.at/export/oevsv/downloa…le_AFV_2008.pdf
Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.
Hallo Henning,
das letztere, das ich in Orange einfärbte, ist wohl das Ziel des DARC, um an mehr Mitglieder zu kommen. Dieses Verhalten finde ich nicht gut und sie werden wohl das Beste für sich heraus holen wollen.
Vy 73 de Gerhard
Falsch Henning: Es ist keine Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern. Es ist zum Betrieb der Bewilligungsklasse 4 eine positive Ablegung der Prüfung zur Lizenzklasse 4 erforderlich (immerhin Recht, Betriebstechnik und Minimal-Technik). Beim CB-Funk ist keinerlei Prüfung erforderlich.Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern mit der Genehmigungsklasse 4:
Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.
This post has been edited 3 times, last edit by "oe9hlh" (Nov 13th 2008, 8:07pm)
Hallo Peter,
Eine derartige Regelung, auf die der DARC-Vorstand massiv hinarbeitet, müssern wir in DL unbedingt verhindern.
Der Vorstand gehört schnellstens abgesetzt
73, Peter
Hallo Harald,
Amateurfunk ist eine grosse Spielwiese - und da ist eben Technik, CW, Selbstbau ein Teil davon.
Und Charakter kann nicht durch eine Prüfung - wie schwer und umfangreich auch immer - kontrolliert werden.
Hallo Harald,
... aber der Amateurfunk ist eben keine Spielwiese sondern ein Funkdienst. Leider wird er auf der Suche nach Nachwuchs für die Verbände in eine Spielwiese transformiert - Schritt für Schritt zum CB-Funk de luxe. Wenn man sich jedoch mal den CB-Funk ansieht, muß man doch eigentlich erkennen, daß wir mit diesen Mitteln keinen Zuwachs an Funkamateuren, geschweige denn Mitglieder für die Verbände, erreichen können. Nicht in einem nennenswerten Umfang.
This post has been edited 1 times, last edit by "oe9hlh" (Nov 13th 2008, 9:55pm)
Und das ist meine Meinung:
Amateurfunk vergammelt zum Vereinsfunk. Und was bitte soll das sein?
Die Faszination Funk, Ausbreitung, Technik, Kommunikation wird nicht mehr transportiert. Wir verkaufen uns nach Aussen denkbar ungünstig.
das ist der springende Punkt, schwindendes Interesse zu wecken ist ein reines Marketingproblem
Newcommer werden dadurch abgeschreckt, dass sie gleich pauschal als CB-Funk-Umsteiger angesehen werden
das war vielleicht vor 30 Jahren so, der CB-Funk ist seit Jahren tot, daher kann also kein Umsteiger kommen
- Das Experiment kann nicht stattfinden, weil Besserwisser von vorne herein wissen - "SO GEHT ES NICHT UND KANN NIE GEHEN" - blöd nur, wenn es seltsamerweise doch geht...
wer experimentieren will experimentiert, der braucht dazu weder Antrieb noch Meinung von aussen
Also freuen wir uns, wenn die Faszination Amateurfunk mehr Anhänger findet.
Falsch Henning: Es ist keine Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern. Es ist zum Betrieb der Bewilligungsklasse 4 eine positive Ablegung der Prüfung zur Lizenzklasse 4 erforderlich (immerhin Recht, Betriebstechnik und Minimal-Technik). Beim CB-Funk ist keinerlei Prüfung erforderlich.
This post has been edited 3 times, last edit by "df9ic" (Nov 14th 2008, 12:33am)
Ich würde mich am Wort "Amateurfunkdienst" nicht aufhängen... Was der Amateurfunkdienst ist, das ist wohl am besten in der Legaldefinition beschrieben (hier die österr gesetzliche Definition)
Der Begriff „Amateurfunkdienst“ bezeichnet einen technisch-experimentellen Funkdienst, der die Verwendung von Erd- und Weltraumfunkstellen einschließt und der von Funkamateuren für die eigene Ausbildung, für den Verkehr der Funkamateure untereinander, insbesondere zur Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr, und für technische Studien betrieben wird (§2 Z 1 AFG).
also... Es ist und bleibt ein Hobby, welches aber noch eine Anerkennung als Backup-Medium für Not- und Katastrophensituationen hat. Der Begriff "technische Studien" ist weit ausgelegt und umfasst auch den Bereich der Betriebstechnik (= zB Ausbreitung)...
[...]
Also freuen wir uns, wenn die Faszination Amateurfunk mehr Anhänger findet. Und wenn der Amateurfunk keine Spielwiese ist - na dann ist das auch kein Hobby - und müsste der Amateurfunk ein kommerzieller Funkdienst sein... Und das ist er sicherlich nicht - schon aufgrund des internationalen Fernmeldevertrages und der VO Funk.
Ich habe nicht geschrieben, dass die neuen Novizen-Lizenzinhaber Umsteiger sind - sondern als CB-Funker angesehen werden. Schon die Meldung knapp davor ist ja der Beweis dafür "Völlig inakzeptabel ist aber die Einführung des CB-Funks auf den Amateurfunkbändern..."
Bitte welche Privilegien werden eingeschränkt (für CEPT-Klasse 1-Inhaber)???
Henning wir kennen uns ja schon einige Jahre - es schmerzt mich auch, wenn die Technik an Stellenwert verliert. Aber würden wir konsequent die Gedankengänge weiterentwickeln, dann müsste als neuer Punkt in die Lizenzprüfung auch Kenntnisse in der Programmiersprache C, Programmierung eines DSP und damit verbunden eine deftige Ladung Mathematik eingeführt werden.
Ich weiss nicht, was die CEPT-Empfehlung zur Novizen-Lizenz vorgesehen hat.
Also nocheinmal: Das war eine Umsetzung einer CEPT-Empfehlung, welche eine harmonisierte Einsteigerlizenz als Inhalt hatte. Genauso wie einheitliche Prüfungserfordernisse und Zugangsbestimmungen. Ich nehme an, dass die Harmonisierung gleiche Einschränkungen für CEPT-Einsteiger in anderen Ländern bringen wird.
Wir haben in den letzten Jahren mehr als 50 Funkamateure ausgebildet. Keiner hatte ein wirkliches Interesse an einer Lizenz der Klasse 3 (OE-Einsteiger) und daher wird auch keiner ein Interesse an einer Klasse 4 (CEPT-Einsteiger) haben.
Wobei mir das weniger Kopfweh bereitet, wie der aktuelle Versuch der Übernahme der Relais-Infrastruktur in Europa durch einen Amateurfunkhersteller. Da haben wir auch Kommerz pur!
Ich will mal der Reihe nach versuchen einige Dinge zu erklären.
Offiziell will der DARC auch für diese Genehmigungsklasse das Selbstbaurecht erhalten, die BNetzA akzeptiert das aber nicht. Und daher werden unsere Funktionäre, die um ihre Pöstchen und die Vereinseinnahmen fürchten, letztlich die Kröte zu schlucken bereit sein.
Mein Gespräch mit Herrn Wilhelm von der BNetzA auf der HamRadio zeigte ähnliche Tendenzen. Ich glaube daher eher, daß die Behörde inzwischen der bessere Interessenvertreter des Amateurfunks ist - im Vergleich zum DARC.
- Das ist ja wohl die komplette Lachnummer - wo liegt da der Unterschied? Wenn ich etws selbst erstelle und in Betrieb nehme, bin ich dafür verantwortlich, da der Bausatzhersteller für das Ergebnis beim besten Willen nicht verantwortlich sein kann. Naja. This post has been edited 1 times, last edit by "DC4LO" (Nov 14th 2008, 3:03pm)
Foundation Licence: mir ist nach wie vor schleierhaft, wieso jemand nur entweder kommerzielle Fertiggeräte oder aus kommerziellen Bausätzen selbst aufgebaute Sender, aber keine anderen (nichtkommerziell realisierten) Sender betreiben dürfen soll.
Hmmm,
Wenn die technische Anforderung für diese Prüfung geringer ist, darf auch kein Selbstbausender betrieben werden, da hierzu die fachliche Qualifikation nicht geprüft wurde. Macht doch Sinn!