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Stromversorgung bei Portabelbetrieb

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Wednesday, May 21st 2008, 8:20am

Stromversorgung bei Portabelbetrieb

Hallo zusammen



nachdem ich im Feststationsbetrieb alles soweit in den Griff bekommen habe, nun aber beruflich keinen Festationsbeteib machen kann. Stellt sich die Frage für mich wie bekommt man das ganze Portabel (KW) gebacken.

Über das direkt Bordnetz meines Auto (VW Touran) bin ich mir da nicht so sicher. ob ich das wirklich tun sollte. auch wenn ich "nur" 10-20 Watt im Standbetrieb machen möchte (IC706 mit verminderter Leistung). Das legen einer Leitung direkt an die Autobatterie scheidet auch aus.

Die Lösungen , die mir vorschwebt sind derzeitig das Bordnetz (12V Steckdose im Kofferraum) über eine Pufferbatterie anzuzapfen, ich möchte mir aber vielleicht doch das Eine oder Andere "Pro und Contra" und was ich zu beachten habe bzw. von mir noch nicht in Erwägung gezogene funktionierenden Lösungen anhören.

Daher habe ich die Frage wie komme ich am schnellsten/sicheresten zum Ziel ? ?( Und vor allem wie Dimensioniere ich das Ganze ?

Achso Aggregate scheiden bei der von mir gesuchten Lösung auch aus wegen der Sauerei :thumbdown: (ich muss alles im Kofferaum lagern)und der Wagen ist fast neu.

Gruss Tobias DG5FEV

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2

Wednesday, May 21st 2008, 12:01pm

Hallo Tobias!

Die Überlegung mit einer Zweitbatterie,die über die Laderaumsteckdose nachgeladen wird, halte ich auf jeden Fall für verfolgenswert. Ein Gelakku mit rund 20 Ah sollte für Deine Anforderungen genügen, es sei denn, Du willst tagelang ununterbrochen Betrieb machen.

Zu prüfen wäre noch die Ladesteuerung. Ein Trennrelais, welches den Zweitakku bei abgestellten Motor von der Hauptbatterie trennt, ist unbedingt nötig. Wenn Du keinen Eingriff in die Bordelektrik machen willst, bietet sich z. B. ein Solarladeregler an, der erst über einer gewissen Spannung (wenn die Lichtmaschine lädt) die Verbindung herstellt und darunter wieder auftrennt, Bausätze sind im Elektronikfachhandel erhältlich. Alternativ wäre eine Trenndiode mit entsprechender Strombelastbarkeit denkbar. Welche Lösung geeigneter ist, hängt primär davon ab, mit welcher Spannung die Lichtmaschine lädt und welche Spannung der Gelakku maximal verträgt (Ladespannung höher als zulässige Gelakkuspannung --> Diode, Ladespannung gleich Gelakkuspannung --> Solarregler).

Ein benzinbetriebenes Aggregat würde ich aufgrund des geringen Strombedarfs und vor allem wegen der Nebengeräusche auch für übertrieben halten.
vy 73 de OE1RCS / Robert / Wien

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3

Wednesday, May 21st 2008, 4:40pm

Ich fahre ein Touran und habe einen Ts2000 in den Kofferraum gestellt und die Steckdose hinten angezapft und mit 5watt konnte ich super das Swr meiner Portabel Antennen feststellen dann wollte ich senden mit 5 watt und da hieß es sehr starkes Signal aber Modulation unverständlich



ich dachte an Hf aber puste Kuchen ich brauchte nur den Motor starten und schon war die Hf weg das problem is der Spannungsabfall an der Dose die Spannung is zu gering das geht in die Hose ich funke nur noch mit Laufenden Motor da ich LPG Gas tanke lass ich ihn laufen und gut is
Mein Spielzeug siehe hier: www.mydarc.de/dg6hd

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4

Wednesday, May 21st 2008, 7:06pm

Hallo FUNKFREUND,

ich kann dir aus meiner QRL-Tätigkeit nur raten für einen Festeinbau eine direkte Verbindung zur Batterie vorzusehen.Was spricht dagegen?

Die Sicherung am Ziggi ist viel zu dünn(meist nur 10A) und der Spannungsabfall zu groß als das ich dort den Transceiver anschließen würde.Mach ein ordentliches Kabel min 6qmm mit Sicherungshalter aus dem KFZ-Bereich 20A fertig(rot schwaz).Bitte auch sauber den Minus mit von Batterie ziehen,die Fahrzeugmasse geht nicht!!Am Ende des Kabels(bitte vorher,bzw Sicherung erst nach erfolgtem Einbau einsetzen wegen Kurzschluss/Brandgefahr)gute gelbe KFZ-Verbinder beutzen die für hohe Ströme geeignet sind. Dickes gutes Kabel bekommst du im Car Hifi H

Solarregler sind auch meiner Meinung nach nicht geeignet,da sie im Falle der geladenen Batterie dann den Reglereingang rythmisch kurzschliessen.Habe ich selber schon erlebt(habe 2 Stück hier liegen).Das heißt am Netzteil oder Lichtmaschine sind die nicht geeignet!!

Wenn du mit einer separaten Batterie arbeiten willst die fest eingebaut ist dann schließe die über ein Trennrelais(70A haben die,gibt es billig im Zubehörhandel) die Batterie an und greife vom geschalteten plus(Autoradio oder S-Kontakt oder Zündplus) die Spannung zur Steuerung der Relais ab.Das geht auch zur Not!

Gelakkku=Ladeschlußspannung 13,8V normaler Säureakku 14,4V

Miss mal die Spannung an der Ziggibuchse im normalen Betrieb wie hoch die ist.Durch eine Sperrdiode kann es sein das dann die Ladespannung zu niedrig ist.

OK?Wenn Fragen dann bitte Mail

Heiko DL1HTY 8)

5

Thursday, May 22nd 2008, 10:14am

Ich fahre ein Touran und habe einen Ts2000 in den Kofferraum gestellt und die Steckdose hinten angezapft und mit 5watt konnte ich super das Swr meiner Portabel Antennen feststellen dann wollte ich senden mit 5 watt und da hieß es sehr starkes Signal aber Modulation unverständlich



ich dachte an Hf aber puste Kuchen ich brauchte nur den Motor starten und schon war die Hf weg das problem is der Spannungsabfall an der Dose die Spannung is zu gering das geht in die Hose ich funke nur noch mit Laufenden Motor da ich LPG Gas tanke lass ich ihn laufen und gut is
Das liegt aber am TS2000 selber. Wenn da die Versorgungsspannung zu gering ist passt die Modulation nicht mehr. Das ist keine HF Einstreuung. Der TS2000 ist als Feststaion konzipiert und benötigt daher einen gewissen Spannungslevel um korrekt zu arbeiten. Das gleiche Problem hatte ich nämlich auch.

Zum Thema: Ich verwende für Portabel immer eine seperate Batterie die vorher geladen wird, um Ärger zu vermeiden. Mir ist es vor langer Zeit schon öfter passiert das dann irgendwann die eigentlich Autobatterie leer war X( , man lernt halt aus Fehlern.
73 de Attila, DL1NUX

Mehr über mich: www.DL1NUX.de

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6

Wednesday, June 18th 2008, 3:54pm

Stromversorgung für Portabelbetrieb

Hallo Tobias!

Ich bin auch recht viel portabel unterwegs und habe mir dafür eine Stromversorgung gebastelt.

Die besteht im wesentlichen aus einem Aluprofil mit mehreren starken Polklemmen (30A Hirschmann), einer PG-Verschraubung mit Knickschutz als Kabeleinführung, einem ca 6m langem Kabel aus der Car-HiFi-Ecke (1x10mm² rot und 1x10mm² schwarz), sowie 2 Sicherungen 60A aus der Car-HiFi-Ecke und 2 Ladezangen (schwarz/rot).

Diese 12V-Verlängerung lässt sich wunderbar an die Batterie anklemmen und so kann man im Auto oder neben dem Auto super mit mehreren Geräten Betrieb durchführen. Das entspricht in etwa dem Stromverteiler von MFJ - nur eben deutlich solider und vor allem für höhere Stromstärken ausgelegt. Preis fürs Material = 70.- Euros - Bauzeit ca 2 Stunden.

Noch ein Nachsatz: Es gibt einige TRXe welche mind 13V brauchen. Diese Spannung kann eigentlich im Auto nur bei laufendem Motor produziert werden. Ein TS-2000 fängt bei unter 12,5V an eine schlechte Mod zu produzieren, Empfang und Bedienung klappen aber noch UFB. Ein IC-7000 macht bei 12V sogar nur mehr 40-50 Watt.



73 de Harald

This post has been edited 2 times, last edit by "oe9hlh" (Jun 18th 2008, 4:31pm)


7

Wednesday, June 18th 2008, 4:12pm

Hallo Tobias,
ich war bei meinem Firmenwagen (Passat Variant TDI) mal einfach dreist: ich habe meinen FT857 einfach mal über die Kofferaumdose (Ziggi) angeschlossen und losgelegt. Es ging, habe aber dann die Leistung immer zurückgenommen. Da ich jetzt in Sachen SOTA qrv bin, habe ich mit Bleigelakkus im Gebirge sehr gute Erfahrungen gemacht.

Leider hat VW nur noch die Möglichkeit, aus der Dose Strom zu ziehen, wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Daher werde ich wohl oder übel demnächst die Batterie direkt anzapfen.

73
Walter DD 2 BI

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8

Wednesday, June 18th 2008, 5:37pm

Ich fahre ein Touran und habe einen Ts2000 in den Kofferraum gestellt und die Steckdose hinten angezapft und mit 5watt konnte ich super das Swr meiner Portabel Antennen feststellen dann wollte ich senden mit 5 watt und da hieß es sehr starkes Signal aber Modulation unverständlich



ich dachte an Hf aber puste Kuchen ich brauchte nur den Motor starten und schon war die Hf weg das problem is der Spannungsabfall an der Dose die Spannung is zu gering das geht in die Hose ich funke nur noch mit Laufenden Motor da ich LPG Gas tanke lass ich ihn laufen und gut is


Hallöchen...!
Nur kurz als Tip....
Ich habe in meinem Gartengrundstück ebenfalls alles an Funkzeugs über eine 88-Ah-Autobatterie versorgt. Wenn ich mit 100 Watt auf KW gesendet hatte - Modulation absolut hinüber. Erst unter 40 Watt wurde sie wieder annehmbar verständlich..
Zuerst vermutete HF-Einstrahlung schied aus - es lag tatsächlich am Spannungsabfall der nach einer Zeit auftrat - und daß das Stromkabel des TRX auch zu lang war und dadurch teils ordentlich was verlorenging...
Ebay schaffte Abhilfe, hi! Hab dort einen sogenannten "PowerCap" gekauft (16,50.-€ neu!)...hab das Ding zwischen Batterie und TRX eingeschleift - seither astreiner Funkbetrieb mit Volldampf möglich.
Die Dinger werden unter anderem von den Auto-HiFi-Freaks erfolgreich zum Betrieb dicker Endstufen im Auto eingesetzt...

73 de Mike
....qrv auf DB0UA 438,675 MHz, 80/15/10m SSB

http://do1mde.synthasite.com/

9

Friday, November 20th 2009, 1:30am

Pufferakku über Bordnetz laden

Hallo zusammen

nachdem nun einige Zeit vergangen ist , ist das Thema wieder für mich aktuell geworden, nachdem ich beruflich doch etwas wenig Zeit für wirkliche Aktivitäten hatte. Mittlerweile ist aus dem IC-706 ein TS-480 geworden, wie auch immer.

Mittlerweile hab ich etwas experimentiert. im begrenzetn Rahmen geht das sogar über den Zigarettenanzünder gut .

Trotzdem verfolge ich die Idee eines Zweit akkus im Kofferaum + Powercap (do1mde) weiter, der über dem Zigarettenanünder bzw. die 12V Steckdose während der Fahrt wieder aufgeladen wird bzw, das macht was er soll das Ganze puffern, so das das Bordnetz und die Autobatterie geschohnt wird.

Irgendjemand sagte mal das man mit einem einfachen Solarlader den Ladevorgang steuern kann sprich "Das Bordnetz anstatt einer Solarzelle anschließen passt schon" .

Kann mir jemand da ein paar Tips geben welche Fabrikate da in Betracht kommen und auch real funktionieren. Ich meine die billigen die ich mal bei C.. in M gesehen habe konnten nur alle recht wening Ladestrom ab.

Aber da ich mir das nichts falsches Einkaufen möchte, frage ich lieber (wie üblich) :D mal wieder doof.

Was nimmt man da auf dem Markt einigermaßen preiswert Erhältliche, was diesem Zweck der korrekten Ladung uber das Bordnetz möglich macht und man (aus Zeitgründen) nicht selber löten muss ?

Über die größe des Bleigelakkus mache ich mir auch noch etwas Gedanken sind da 36 AH schon überdimensiniert oder realistisch ? Eine 88AH Panzerbatterie
ist für den Kofferaum eines Tourans vielleicht doch etwas zu groß.

Tnx 73 de Tobias

DF3KV

Unregistered

10

Friday, November 20th 2009, 2:00am

RE: Pufferakku über Bordnetz laden



Trotzdem verfolge ich die Idee eines Zweit akkus im Kofferaum + Powercap (do1mde) weiter, der über dem Zigarettenanünder bzw. die 12V Steckdose während der Fahrt wieder aufgeladen wird bzw, das macht was er soll das Ganze puffern, so das das Bordnetz und die Autobatterie geschohnt wird.


Hallo Tobias,

Inwiefern willst Du das Bordnetz schonen? Das ist doch der beste Stromlieferant und hat die höchste Spannung.
36Ah halten nicht lange vor bei stehendem Motor. Mit meinen 4x36Ah komme ich jedoch ganz gut zurecht.
Powercap ist natürlich völlig witzlos.

73
Peter

11

Friday, November 20th 2009, 8:57am

Hallo Tobias,

aus eigener Erfahrung: Eine noch recht gute 45Ah-Batterie war bei einem Contest mit 100 Watt TRX nach knapp vier Stunden leer....

Frag mal in einem Autozubehörladen nach. Es gibt dort spezielle Steuerungen für Wohnmobile, bei denen über das Bordnetzt die Batterie für den Wohnraum geladen wird, aber umgekehrt die Fahrzeugbatterie nicht leergesaugt wird. Kosten, wenn ich es noch richtig weiß, um die 60-80 Euro.

Diese Powercap (cap von Kapazität!) oder wie die heissen sind keine Batterien, sondern nur dicke Kondensatoren, die zum Beispiel für den kurzen Moment eines Bassschlags etwas Energie abgeben, um den kurzen Spannungsabfall über die Kabel zu überbrücken. Für Funkbetrieb absolut ungeeignet.

Gruß Stefan
... faifnain - sewenty-free!! :D

DJ2AT

Unregistered

12

Friday, November 20th 2009, 11:47am

Die Powercaps sind bei gepulster Belastung für SSB und CW durchaus geeignet. - Sie verhindern den starken Spannungseinbruch während der Stromspitzen, der am Innenwiderstand der Batterie + Leitungswiderstand entsteht. Für RTTY oder andere Dauerstrichbetriebsarten ist das natürlich nichts.

Die oben gezeigte Lösung mit den Polklemmen halte ich für sehr praktisch. Wer jedoch ein junges Fahrzeug mit hoher Crashsicherheit fährt, der wird bemerkt haben, dass die Batterien in einer Wanne eingebaut sind und man ohne Schrauben zu lösen gar nicht mehr an die Batterie kommt. Den Sicherungshalter würde ich auch anders montieren, und zwar so, dass beide Batteriepole unter keinen Umständen unabgesichert Kontakt bekommen können.

73!

Sven

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Location: Gröbenzell

Occupation: Strassenbauer Datenautobahn

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13

Friday, November 20th 2009, 12:18pm

Die Lösung für Womos heisst Trennrelais und funktioniert simpel und effektiv: Wenn die Lima Leistung abgibt zieht ein Relais an und verbindet Fzg- und Wohnraumakku sodass beide geladen werden. Bei "Lima aus" werden die Batterien getrennt und so kann eine Stromorgie im Wohnraum nicht dazu führen, dass der Fzg-Akku mitentleert wird. Ich bin seit mehr als 30 Jahren mit Womos unterwegs und habe bei dieser Lösung bislang, auch mit Batterien unterschiedlicher Kapazitäten, keine Pannen erlebt.

Die Lösung mit der Bordsteckdose halte ich für suboptimal, die Gründe wurden schon aufgezeigt. Beim 10m-Contest werde ich wieder vom Hügel aus qrv sein; nachdem das Womo im Winterschlaf liegt muß der Caddy herhalten und ich verwende einen 88Ah-Akku (eine der ausgebauten Womobatterien) als Energielieferant. Das klappt problemlos bis zu 6 Stunden mit 100W Trx, Notebook und Rotor. Nur für den Notfall habe ich den Honda dabei, der, obwohl wirklich leise laufend ab und an doch mal Querulanten auf den Plan ruft.

Der K3 hat keine Probleme mit kleiner werdender Batteriespannung und 20A-Stromspitzen sollten bei einer guten Batterie nicht zu Spannungseinbrüchen führen vorausgesetzt der Kabelquerschnitt stimmt.



73, Juergen
--- real men don't modulate ---

DF3KV

Unregistered

14

Friday, November 20th 2009, 12:25pm

Die Powercaps sind bei gepulster Belastung für SSB und CW durchaus geeignet. - Sie verhindern den starken Spannungseinbruch während der Stromspitzen, der am Innenwiderstand der Batterie + Leitungswiderstand entsteht.


Hallo Sven,

Von welchem starken Spannungseinbruch redest Du da?
Ich kann problemlos 240A ziehen ohne großartigen Spannungseinbruch.

73
Peter

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15

Friday, November 20th 2009, 1:22pm

RE: RE: Pufferakku über Bordnetz laden



Trotzdem verfolge ich die Idee eines Zweit akkus im Kofferaum + Powercap (do1mde) weiter, der über dem Zigarettenanünder bzw. die 12V Steckdose während der Fahrt wieder aufgeladen wird bzw, das macht was er soll das Ganze puffern, so das das Bordnetz und die Autobatterie geschohnt wird.


Hallo Tobias,

Inwiefern willst Du das Bordnetz schonen? Das ist doch der beste Stromlieferant und hat die höchste Spannung.
36Ah halten nicht lange vor bei stehendem Motor. Mit meinen 4x36Ah komme ich jedoch ganz gut zurecht.
Powercap ist natürlich völlig witzlos.

73
Peter
Hallo Peter...
Stimmt nicht ganz - denn völlig witzlos sind die Dinger nicht.....
Ich bin nicht der einzige - es gibt in meiner Umgebung noch ein paar weitere OM die solche Power-Caps erfolgreich eingesetzt haben. Klar - im QRP-Betrieb braucht man sowas nicht. Aber viele hatten dasselbe Problem wie bei mir - bei 100 Watt SSB klappte die Versorgungsspannung in den Spitzen weg und das führte bei einigen TRX zu unangenehmen "Nebenwirkungen". Mit der Power-Cap konnte das sehr gut wieder ausgeglichen werden..

...somit - einfach ausprobieren - wenn´s auch ohne so ein Ding geht solls mir recht sein. Wenn das genannte Problem auftritt kann man es ja einfach mal selbst versuchen und sieht dann ob es Abhilfe schafft oder nicht...

73 Mike

16

Friday, November 20th 2009, 2:06pm

RE: RE: RE: Pufferakku über Bordnetz laden



Trotzdem verfolge ich die Idee eines Zweit akkus im Kofferaum + Powercap (do1mde) weiter, der über dem Zigarettenanünder bzw. die 12V Steckdose während der Fahrt wieder aufgeladen wird bzw, das macht was er soll das Ganze puffern, so das das Bordnetz und die Autobatterie geschohnt wird.


Hallo Tobias,

Inwiefern willst Du das Bordnetz schonen? Das ist doch der beste Stromlieferant und hat die höchste Spannung.
36Ah halten nicht lange vor bei stehendem Motor. Mit meinen 4x36Ah komme ich jedoch ganz gut zurecht.
Powercap ist natürlich völlig witzlos.

73
Peter
Hallo Peter...
Stimmt nicht ganz - denn völlig witzlos sind die Dinger nicht.....
Ich bin nicht der einzige - es gibt in meiner Umgebung noch ein paar weitere OM die solche Power-Caps erfolgreich eingesetzt haben. Klar - im QRP-Betrieb braucht man sowas nicht. Aber viele hatten dasselbe Problem wie bei mir - bei 100 Watt SSB klappte die Versorgungsspannung in den Spitzen weg und das führte bei einigen TRX zu unangenehmen "Nebenwirkungen". Mit der Power-Cap konnte das sehr gut wieder ausgeglichen werden..

...somit - einfach ausprobieren - wenn´s auch ohne so ein Ding geht solls mir recht sein. Wenn das genannte Problem auftritt kann man es ja einfach mal selbst versuchen und sieht dann ob es Abhilfe schafft oder nicht...

73 Mike


Hallo zusammen,
im FA 12/09 wird der Power Booster MFJ-4416B vorgestellt. Die Mindesteingangsspannung ist einstellbar auf 9/10/11V, die Ausgangsspannung ist regelbar von 12-13,8V. Der maximale Ausgangsstrom beträgt 25A, also ausreichend für einen 100W TRX. Es gibt auch eine HF-Vox, die dieses Gerät beim Senden in Betrieb nimmt und beim Empfang ist das Gerät im Standby-Betrieb. Ich denke, das ist die bessere Lösung, weil sie sich bei Unterschreitung der Eingangsspannung abschaltet und die Plus-Leitung überbrückt.

73
Gerhard

17

Friday, November 20th 2009, 3:31pm

RE: RE: RE: Pufferakku über Bordnetz laden


[.....]
Stimmt nicht ganz - denn völlig witzlos sind die Dinger nicht.....
Ich bin nicht der einzige - es gibt in meiner Umgebung noch ein paar weitere OM die solche Power-Caps erfolgreich eingesetzt haben. Klar - im QRP-Betrieb braucht man sowas nicht. Aber viele hatten dasselbe Problem wie bei mir - bei 100 Watt SSB klappte die Versorgungsspannung in den Spitzen weg und das führte bei einigen TRX zu unangenehmen "Nebenwirkungen". Mit der Power-Cap konnte das sehr gut wieder ausgeglichen werden..

...somit - einfach ausprobieren - wenn´s auch ohne so ein Ding geht solls mir recht sein. Wenn das genannte Problem auftritt kann man es ja einfach mal selbst versuchen und sieht dann ob es Abhilfe schafft oder nicht...

73 Mike

Ja..man kann auch an den Symtomen kurieren und die Ursache lassen. Normalerweise liegt der Innenwiderstand von (Blei)Starterbatterien (also das, was im Auto ist) irgendwo im milliOhmberech.
Natürlich nicht mehr bei sulfatierten Batterien o.ä. , miss die Bordspannung und werfe dabei den Motor an... normalerweise bricht die Spannung um ein halbes Volt ein (max. ) und du ziehst dabei fast 150..200 Amp(Unterschiede Sommer/Winter usw.) Chemisch bricht die Spannung auf ca. 11.6...11.7 Volt weg, wenn du von Laden auf Entnehmen "umschaltest".. für einen kurzen Moment (1...2 sec ?)..dann bleibt sie stabil bei ca. 12 Volt (ca. 12 Volt meint auch leicht abhängig von Säuredichte usw.).
Deine Powercaps können nur eine "schlampige" Zuleitung etwas ausgleichen...(zu dünne Drähte, zu hochohmige Klenmmstellen u.ä. ) mitgeliefert muss nicht gut sein!
Die Messungen kannst du problemlos bei Dauertäger selber machen.
Aber auch Einbrüche in den Spitzen dürfen eigentlich nicht "zu hören sein" , wenn allerdings die (interne) Dimensionierung etwas nachlässig gehandhabt worden ist... man kann nicht gut intern 9Volt stabil machen, wenn man aussen einen Bleiakku dran hat ( 11.8 Volt und mehr)..und selbst LowDrop Regler kriegen bei 1.5 Volt Differenz schon erste Probleme, wenn du dann noch 1/2 Volt auf dem Kabel "verfeuerst"..dann gibt es Ärger...
Da helfen vermutlich nur: eine ordentliche (nicht zu alte) Batterie, richtige Kabel mit max. 50 mV Spannungsabfall usw. ...na ja.. und der TRX sollte ab 11.6 Volt spezifiziert sein (Entladeschlussspannung eines Pb-Akkus)
Mit den richtigen Kisten geht das ... ;-)

Fred

DF3KV

Unregistered

18

Friday, November 20th 2009, 5:23pm

RE: RE: RE: Pufferakku über Bordnetz laden



Hallo Peter...
Stimmt nicht ganz - denn völlig witzlos sind die Dinger nicht.....
Ich bin nicht der einzige - es gibt in meiner Umgebung noch ein paar weitere OM die solche Power-Caps erfolgreich eingesetzt haben. Klar - im QRP-Betrieb braucht man sowas nicht. Aber viele hatten dasselbe Problem wie bei mir - bei 100 Watt SSB klappte die Versorgungsspannung in den Spitzen weg


Hallo Mike,

Hast Du Schnürsenkel zwischen Batterie und Transceiver?
Wie hoch ist denn die Spannung an den Batterieklemmen bei 100W Träger und wie hoch an den Klemmen Deines Funkgerätes?
Ich mache 750W+ Ausgangsleistung mit der Henry SS-1200 aus Batterien ohne das da was einbricht.

73
Peter

Posts: 613

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19

Friday, November 20th 2009, 6:18pm

RE: RE: RE: RE: Pufferakku über Bordnetz laden



Hallo Peter...
Stimmt nicht ganz - denn völlig witzlos sind die Dinger nicht.....
Ich bin nicht der einzige - es gibt in meiner Umgebung noch ein paar weitere OM die solche Power-Caps erfolgreich eingesetzt haben. Klar - im QRP-Betrieb braucht man sowas nicht. Aber viele hatten dasselbe Problem wie bei mir - bei 100 Watt SSB klappte die Versorgungsspannung in den Spitzen weg


Hallo Mike,

Hast Du Schnürsenkel zwischen Batterie und Transceiver?
Wie hoch ist denn die Spannung an den Batterieklemmen bei 100W Träger und wie hoch an den Klemmen Deines Funkgerätes?
Ich mache 750W+ Ausgangsleistung mit der Henry SS-1200 aus Batterien ohne das da was einbricht.

73
Peter


Hallo Peter,

woher bekommst du denn das Kühlmittel für den Supraleiter her ?? :D

Ich hab bei mir im WoMo 2*88AH Batterien. Als Zuleitung 25qmm Leitungen. Da verliere ich bei 50A Strom schon eine 100mV.

vy 73 de Ludwig
DH8SL

DF3KV

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20

Friday, November 20th 2009, 7:03pm

RE: RE: RE: RE: RE: Pufferakku über Bordnetz laden



woher bekommst du denn das Kühlmittel für den Supraleiter her ?? :D

Ich hab bei mir im WoMo 2*88AH Batterien. Als Zuleitung 25qmm Leitungen. Da verliere ich bei 50A Strom schon eine 100mV.


Hallo Ludwig,

Mit 25mm² kommt man nicht allzu weit, das sind ja nicht mal 6mm Leiterdurchmesser!
Ich nehme schon 12mm Kupfer-Seile für meine Dipole...
Aber 100mV Verlust bei 50A ist ja so gut wie nichts, von Spannungseinbruch kann da noch keine Rede sein.
Früher, zu Zeilenröhrenzeiten waren ja 2-3KW Output drin, aber das ging nur mit zusätzlicher Lichtmaschine und 250mm² Verkabelung
Die CB-Funker in USA nähern sich mittllerweile der 100KW Output Marke bei ihren mobilen "Shootouts", da geht es dann um ein paar 1000A

http://www.bigradios.com/avis/

73
Peter

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