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Eigenbau Netzteil

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1

Monday, March 3rd 2008, 12:28pm

Eigenbau Netzteil

Hallo,

Bin auf der Suche nach einem Schaltplan oder bauanleitung für ein stabilisiertes Netzteil was 28V/ 15A bereitstellt.
Vieleicht kann mir da jemand weiterhelfen!

73 de Sören DO2POl

2

Monday, March 3rd 2008, 4:58pm

RE: Eigenbau Netzteil

Hallo Sören,
das ist ja im Prinzip nichts anderes als mein Netzteil 13,5V 30A. Der Unterschied wäre dann nur, das die Sekundärspannungen nicht parallel, sondern in Serie geschaltet werden müssten. Es wurden 2 Ringkerntrafos, 2 Brückengleichrichter und eine von mir entworfene Regelung verwendet. Das ist jetzt 15 Jahre her.

Wenn 15A ausreichen, würde ich das heute nach der Applikation im Anhang machen. Da werden dann etwa nur <25W verheizt und nicht >160W. Diese tollen ICs gab es da noch nicht.

Vy 73 de Gerhard

PS: weiter unten sieht man die Schaltung mit 3 ICs, darunter dann die Verdoppelung von 7,5A auf 2X Regler. Der Lade Elko gehört dann auch doppelt so groß und die Thyristoren ebenfalls angepasst.
DC4LO has attached the following file:

3

Monday, March 3rd 2008, 6:06pm

RE: Eigenbau Netzteil

Hallo!


Ich habe mir ein 30A Netzteil nach folgendem Plan gebaut: siehe Anhang

73 Heiko
DF1HE has attached the following file:
  • netzteil.pdf (22.46 kB - 837 times downloaded - latest: May 13th 2012, 3:58pm)

4

Monday, March 3rd 2008, 7:45pm

RE: Eigenbau Netzteil

Hallo Heiko,

Quoted

Original von DF1HE
Ich habe mir ein 30A Netzteil nach folgendem Plan gebaut: siehe Anhang


das ist toll. Ohne Lastverteilung mit Emitterwiderständen zum Ausgleich der unterschiedlichen 2N3055 beerdigt der schwächste Transistor das Funkgerät, sodass plötzlich 18V an der PA anliegen können. :(

Vy 73 de Gerhard

Posts: 111

Occupation: Elektroniker

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5

Monday, March 3rd 2008, 10:41pm

Hallo,

die LT1083 sind ganz hervorragende und zuverlässige ICs. Mit denen hab ich schon viel gebaut und würde denen alle meine Geräte anvertrauen.
Die Dinger haben viele Schutzschaltungen und sind praktisch nicht kaputt zu bekommen.
Einziger Nachteil: sie sind relativ teuer und eine Abschaltung bei Überlast muss man sich selbst dazubauen, aber das muss man bei jedem anderen Projekt auch.

Ich plane gerade ein Netzteil 13,8V / 37A mit 5 solcher Regler.
Durch die sehr hohe Zuverlässigkeit auch in kritischen Situationen muss man sich keine Gedanken um besondere Schutzmaßnahmen machen.
Ich werde lediglich eine komplette Abschaltung des Netzteils bei Überstrom (>37A) oder Ausgangsspanungen >14.5V einbauen.
Natürlich muss in einem Funknetzteil JEDER Halbleiter mit einem kleinen C gebrückt werden, was vor allem für die Gleichrichterbrücke gilt damit sich dort keine HF gleichrichten kann, was fatal wäre.

vy 73
Kurt

6

Tuesday, March 4th 2008, 8:16am

Hallo,

Vielen dank für eure hilfe und die Anhänge haben mir sehr weitergeholfen

73 de Sören DO2POL

7

Friday, March 7th 2008, 7:14pm

Emitterwiderstände

Hallo,

wenn du Transistoren eines guten Herstellers nimmst benötigst Du keine Emitterwiderstände.

Diese müssen aber komplett aus einer Herstellcharge, am besten vom gleichen Waver, sein.

Einzeltausch nach Defekt ist dann tabu - dann gibt es noch einen Kompletttausch.


Gruss

Michael
Ich glaube noch an den Hamspirit

This post has been edited 1 times, last edit by "dl2dby" (Mar 8th 2008, 11:05pm)


df3kv

Unregistered

8

Friday, March 7th 2008, 8:12pm

Quoted

Original von DJ0ABR

Ich plane gerade ein Netzteil 13,8V / 37A mit 5 solcher Regler.
Durch die sehr hohe Zuverlässigkeit auch in kritischen Situationen muss man sich keine Gedanken um besondere Schutzmaßnahmen machen.

Ich werde lediglich eine komplette Abschaltung des Netzteils bei Überstrom (>37A) oder Ausgangsspanungen >14.5V einbauen.

also doch Gedanken um Schutzmassnahmen?

Natürlich muss in einem Funknetzteil JEDER Halbleiter mit einem kleinen C gebrückt werden,

Ach, warum sollte man das müssen?

was vor allem für die Gleichrichterbrücke gilt damit sich dort keine HF gleichrichten kann, was fatal wäre.


Die Zeit der Quecksilberdampfgleichrichter ist eigentlich vorbei.

Man muss verhindern, dass die HF ins Netzteil gelangt, dann kann sie auch nicht gleich gerichtet werden.

Ich glaube bei vernünftigen Aufbau spart man sich eine Menge Kondensatoren.
Die Kommerziellen scheinen das auch zu wissen, da fehlen die nämlich an den von Dir beschriebenen Stellen.

73
Peter

9

Friday, March 7th 2008, 9:56pm

RE: Emitterwiderstände

Moin Michael,

Quoted

Original von dl2dby
wenn du Transistoren eines guten Herstellers nimmst benötigst Du keine Emitterwiderstände.

Diese müssen aber komplett aus einer Herstellcharge, am besten vom gleichen Waver, sein.

Eine gute Idee, aber wie soll man das über den Lieferanten ordern, wenn da auch schlechte Kopien im Umlauf sind?

Einzeltausch nach defekt ist dann tabu - dann gibt es noch einen Kompletttausch.


Da ich kein Distributor bin, kommt man an diese Teile nur von der Stange ran.

Vy 73 de Gerhard

10

Friday, March 7th 2008, 10:01pm

Quoted

Die Zeit der Quecksilberdampfgleichrichter ist eigentlich vorbei.

Und weil die Zeit so lange vorbei ist, daß viele garnicht mehr wissen, was so ein Quecksilberdampfgleichrichter ist, hier ein Link mit einem schönen Bild:
http://www.radarpages.co.uk/mob/mrs/type80.htm

73, Werner.

df3kv

Unregistered

11

Friday, March 7th 2008, 10:48pm

Quoted

Original von DK3NH

Quoted

Die Zeit der Quecksilberdampfgleichrichter ist eigentlich vorbei.

Und weil die Zeit so lange vorbei ist, daß viele garnicht mehr wissen, was so ein Quecksilberdampfgleichrichter ist, hier ein Link mit einem schönen Bild:
http://www.radarpages.co.uk/mob/mrs/type80.htm


Oh ja,

von "meinem" Radar 80 habe ich auch noch ein Modulatorfoto

73
Peter
df3kv has attached the following image:
  • radar80.jpg

Posts: 111

Occupation: Elektroniker

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12

Saturday, March 8th 2008, 4:46pm

Quecksilber ? Peter, so alt bist du ja nun auch noch nicht, oder ?
Jedenfalls können auch moderne Siliziumgleichrichter HF gleichrichten, nicht nur Quecksilbergleichrichter. Aber damit erzähle ich dir ja bestimmt nichts neues.

Übrigens, öffne mal ein "kommerzielles" Netzteil welches man bei einem Afu-Händler kauft. Die Menge an Entstörmaßnahmen dort drin ist erschreckend gering. Ich habe mein inzwischen 10 Jahre altes Netzteil vor dem ersten Anschluss mit ausreichend Cs nachgerüstet. Das Risiko einen Transceiver abzuschließen nur weil z.B. Mantelwellen ins Netzteil kommen und die Regelung die Spannung hochfährt zahlt sich bestimmt nicht aus.

13

Saturday, March 8th 2008, 11:11pm

RE: Emitterwiderstände

Hallo Gerhard,

auf den Transistoren steht immer ein Fertigungsdatum z.B. wwjj oder so drauf.

Wenn dieses gleich ist, und du von der gleichen Stange gekauft hast, dann ist
- bei optisch sichtbar gleichem Gehäuse - als relativ sicher von einer Charge auszugehen.

10 Stück bestellen und 5 Stück werden sehr wahrscheinlich die gleichen sein.


Aber mit dem "Golden Sample" aus China gebe ich Dir Recht. Ich musste vor 4 Wochen eine
Freigabecharge im QRL sperren, weil der RICHTIG BESTEMPELTE Triac doch die Fahne nicht isoliert hatte.
Eigentlich sollte die Fahne isoliert sein. Wir haben es nicht geglaubt: Namhafter Hersteller, sehen genauso aus wie die richtige Serie und trotzdem wars Mist.


VY 73

Michael
Ich glaube noch an den Hamspirit

df3kv

Unregistered

14

Sunday, March 9th 2008, 3:08am

Quoted

Original von DJ0ABR
Quecksilber ? Peter, so alt bist du ja nun auch noch nicht, oder ?

Als ich mit Amateurfunk anfing gab es keine anderen Gleichrichter für Hochspannung.
Habe meine QB3/300 über zwei DCG4/1000G versorgt.


Jedenfalls können auch moderne Siliziumgleichrichter HF gleichrichten, nicht nur Quecksilbergleichrichter. Aber damit erzähle ich dir ja bestimmt nichts neues.

Die Cs gehören nicht parallel zu den Dioden, sondern davor um HF gegen Erde abzuleiten
Allenfalls kommen Snubber über die Dioden bei häöheren Frequenzen (Schaltnetzteil) um die Kommutierungsspitzen zu glätten.


Übrigens, öffne mal ein "kommerzielles" Netzteil welches man bei einem Afu-Händler kauft. Die Menge an Entstörmaßnahmen dort drin ist erschreckend gering. Ich habe mein inzwischen 10 Jahre altes Netzteil vor dem ersten Anschluss mit ausreichend Cs nachgerüstet.

War bei keinem meiner Netzteile erforderlich

Das Risiko einen Transceiver abzuschließen nur weil z.B. Mantelwellen ins Netzteil kommen und die Regelung die Spannung hochfährt zahlt sich bestimmt nicht aus.


Dafür sitzt bei einem richtigen Netzteil ein Thyristor Crowbar parallel zum Ausgang, der schliesst innerhalb von <5µS den Ausgang kurz wenn die Spamnnung aus irgend welchen Gründen hochläuft oder zu viel Strom fliesst.

73
Peter

15

Sunday, March 9th 2008, 11:51am

Hallo,

also etwas in dieser Richtung...

73 Heiko
DF1HE has attached the following image:
  • untitled.jpg

This post has been edited 2 times, last edit by "DF1HE" (Mar 9th 2008, 11:59am)


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