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Empfängerempfindlichkeit auf 2,4 GHz ??

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Friday, September 21st 2007, 8:36am

Empfängerempfindlichkeit auf 2,4 GHz ??

Hallo liebe OMs und YLs,

auf der UKW-Tagung in Bensheim habe ich mich mit einem 2,4 GHz ATV Sender eingedeckt. Er macht nur 20mW aber die PA hängt direkt an der 19 EL-Yagi und sollte dann 500 mW machen. Ich würde gerne zum 35 Km entfernten Relais F1ZFN senden, das ich auf 10 GHz einwandfrei empfangen kann. Es hat aber nie funktioniert. Die Yagi hängt unter dem Spiegel wobei ich denke, dass ich durch diese 0,5 m Höhenunterschied nicht mehr über das Nachbarhaus komme.
Vorsorglich habe ich aber die Situation mal in Radio Mobile simuliert. Soweit habe ich alle Angaben über Sendeleistung usw.. konfiguriert. Nun fehlt mir nur noch die EMpfängerempfindlichkeit der Gegenstation. Gängige 2,4GHz Empfänger haben um die -90db Empfindlichkeit. Mit wieviel kann ich bei einem guten ATV-Empfänger rechnen ?? Ich weiss, dass der Empfänger dort über Vorverstärker verfügt. Aber was sind gängige Werte ??

Über kurze Infos würde ich mich sehr freuen.

Grüße
Tobias
DF8TH
73 de DF8TH, Tobias

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2

Friday, December 21st 2007, 5:05pm

RE: Empfängerempfindlichkeit auf 2,4 GHz ??

Hallo Tobias...
Ich bin zwar kein ATV Guru, wollte aber doch ein paar Zeilen dazu abgeben.
Ich habe hier vor Ort ein paar Empfangstest mit DB0TEU gemacht. Dabei hat sich herausgestellt, das der Standort der Antenne doch sehr wichtig ist.

Dazu hier die Daten von DB0TEU:
Sendefrequenz:
2372,00 MHz 16 MHz FM-Hub,
6 (3)Watt HF.
Meine Entfernung ist ca 55km

Ich habe eine Yagi mit direkt angeschraubtem Arabsat Konverter benutzt.
Dabei hat sich herausgestellt, das ich DB0TEU auf einem Besenstiel 2m über Grund im Garten rauschfrei bekommen kann. Dann habe ich die Antenne auf ein Standrohr auf´s Dach gebracht und hier kein Signal zustande gebracht.Später habe ich die Antenne 7m weiter auf meinem Mast aufgehängt und dort wieder ein Signal gehabt. Die Aufbauhöhe Mast <> Hausdach war dabei in etwa gleich.
Ich denke es ist so, das das Haus in der Nachbarschaft stört. Vielleicht kannst Du ja mal die Antenne drehen und versuchen eine Spiegelung des Signales einzufangen. So ähnlich empfängt ein OV-Kollege von mit DB0TEU. Er wohnt ca 4 km von mir entfernt. Mit Yagi war bei ihm nichts zu holen. Aber mit einem Spiegel klappt es. Interessannterweise zeigt der Spiegel in eine komplett andere Richtung !!!
Auf der anderen Seite könnte ich mit noch vorstellen das die 20mW zum grossen Teil in der Zuleitung verbraten werden und dann für die Endstufe nicht mehr genug übrig bleibt.
Gruss Gerd und Frohes Weihnachtsfest...

3

Friday, December 21st 2007, 5:39pm

RE: Empfängerempfindlichkeit auf 2,4 GHz ??

Hallo Gerd,

vielen Dank für Deine Mühe !

Zwischenzeitlich habe ich die Antenne 5m höher gehängt mit einem Hubsteiger den ich für meinen Mast brauche. Der Mast ist schon 20 Jahre alt, 3 mal abgespannt und nicht geeignet zum "Umlegen"..
Habe auch das Kabel ersetzt gegen Ecoflex 10 und die PA ersetzt. Die 500mW PA steuert nun eine PA mit 50 Watt :D
Jetzt erreiche ich das Relais problemlos. Ich muss nur noch die letzten 5m zur Antenne mal durch Ecoflex ersetzen... Die PA werde ich auch mal draußen installieren. Es ist halt ein ewiges Projekt.

Wenn man in Radiomobil so mit -95 db Empfängerempfindlichkeit rechnet dann kommt man ganz gut hin.

So - nun wünsche ich fröhliche Weihnachten !

Grüße
Tobias
73 de DF8TH, Tobias

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df3kv

Unregistered

4

Friday, December 21st 2007, 6:06pm

RE: Empfängerempfindlichkeit auf 2,4 GHz ??

Quoted

Original von df8th

Zwischenzeitlich habe ich die Antenne 5m höher gehängt mit einem Hubsteiger den ich für meinen Mast brauche. Der Mast ist schon 20 Jahre alt, 3 mal abgespannt und nicht geeignet zum "Umlegen"..
Habe auch das Kabel ersetzt gegen Ecoflex 10 und die PA ersetzt. Die 500mW PA steuert nun eine PA mit 50 Watt :D

vermutlich hätte besseres Kabel es getan

Jetzt erreiche ich das Relais problemlos. Ich muss nur noch die letzten 5m zur Antenne mal durch Ecoflex ersetzen... Die PA werde ich auch mal draußen installieren. Es ist halt ein ewiges Projekt.

Wenn man in Radiomobil so mit -95 db Empfängerempfindlichkeit rechnet dann kommt man ganz gut hin.


Hallo Tobias,

Entscheidend ist nicht nur die direkte Sichtverbindung sondern auch eine freie Fresnelzone.
Ist natürlich auch ein riesiger Unterschied von Schmalband Betriebsarten zu ATV.
Mit meinem 13cm Transverter erreiche ich -122db Empfindlichkeit.

73
Peter

5

Friday, December 21st 2007, 6:15pm

RE: Empfängerempfindlichkeit auf 2,4 GHz ??

Hallo Peter,

danke für die Info. Wie empfindlich der Empfänger am Relais wirklich ist konnte mir hier niemand sagen. Wenn ich weniger als Deine -122 db nehme bin ich doch sicher auf der sicheren Seite wenn ich in RadioMobile simuliere - oder ? Und besser als -95db wie die üblichen Funkübertragungsgeräte aus dem Baumarkt haben sollte der Empfänger schon sein. Deshalb nimm ich einfach ca. -100 db...

Bei meinem ersten Versuch hatte ich garkeine freie Sicht zum Relais. Das habe ich auch mit dem Spiegel auf 10 GHz nicht. D.h. der Spiegel hängt in 5m Höhe am Mast und hat KEINE freie Sicht. Nicht nur Bäume versperren den Weg sondern ganze Häuser. Dennoch ist der Empfang hier einwandfrei ohne Fische...
Auf 2,4 GHz hat das Senden aber nicht funktioniert mit der Yagi neben dem Spiegel. Mit der Yagi musste ich auf 10m Höhe mit dem Hubsteiger. Von dort habe ich nun freie Sicht.. Dummerweise habe ich die 5m mit RG213 verlängert. Ich kam nicht mehr an die Antenne als ich das Kabel ersetzt habe, Jetzt also 25m Ecoflex10 und anschließend noch 6m RG213 ;) Aber mit 50 Watt geht es :)

Grüße
Tobias
73 de DF8TH, Tobias

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df3kv

Unregistered

6

Friday, December 21st 2007, 9:54pm

RE: Empfängerempfindlichkeit auf 2,4 GHz ??

Quoted

Original von df8th

Jetzt also 25m Ecoflex10 und anschließend noch 6m RG213 ;) Aber mit 50 Watt geht es :)


Hallo Tobias,

10db Dämpfung dürftest Du bis zur Antenne haben

73
Peter

Posts: 25

Occupation: staatl. gepr. Techniker

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7

Saturday, February 9th 2008, 10:15am

Empfängerempfindlichkeit

Hallo,
auch wenn der letzte Eintrag hier schon etwas länger her ist, will ich auch noch kurz etwas dazu schreiben.
Relais bringen selten die mögliche Eingangsempfindlichkeit.
Denn oftmals werden RX und TX an derselben Antenne betrieben, die notwendigen steilflankigen Filter dämpfen zusätzlich.
Und selbst wenn nur der RX an der Antenne hängt geht es meist nicht ohne Filter, weil ATV-Relais in der Regel auf von weiteren Funkdiensten belegten Standorten stehen.
Da sind manchmal solch abartige Feldstärken in der Luft, daß das Relais nicht ohne Filter mit zus. Dämpfung auskommt.
Wir können hier in Hannover ein Lied davon singen...
Mit einem Stück Draht und einer Diode kann man am Relaisstandort Akkus laden, hi.
Oft unterschätzt wird die Eignung einer Antenne im oberen UHF-bzw. SHF-Bereich.
Gängige Yagis (Flexa, Tonna) sind für den Schmalbandbereich des 13cm-Bandes knapp oberhalb 2320 MHz dimensioniert und recht schmalbandig. Da gehen sie eigentlich ganz gut.
Liegt die Relaiseingabe bei 2329 MHz oder drüber, nimmt der Gewinn wegen der Aufzipfelung des Strahlungsdiagramms dramatisch ab.
Da geht manchmal ein Viertelwellendraht besser.
Weiterhin verstimmen sich solche Antennen, wenn sie nass werden oder sich Eis darauf bildet.
Die einzige mir bislang bekannte wirklich gut im ATV-Bereich funktionierende 13cm-Yagi ist von SHF Design.
Sie ist zwar etwas teurer, gegenüber Flexa oder Tonna aber haushoch überlegen.
Das Geheimnis liegt darin, daß die Antenne ohnehin breitbandiger ist, dadurch auch deutlich geringer auf Wettereinflüsse reagiert.
Ich habe lange ein Band tiefer (23cm) mit einer Tonna gekämpft, Tests mit zwei Flexa-Modellen waren auch nicht wirklich erfolgreich. Nach dem Wechsel auf SHF-Design ging die Sonne auf.
Besser als Yagis eignen sich für ATV im 13cm Band Drahtgitterspiegel.
Lechner hat z.B Antennen , die von Stelladoradus gebaut werden und gute Ergebnisse bringen.
http://lechner-cctv.de/artikel_einzeln.p…bv5itd6n8nl8ll6
Top ist die sog. "Matratze", zu beziehen bei ID-Elektronik für viel Geld.
http://www.id-elektronik.de/produkte/13cm/index.htm , die 20dB-Version.
Ein OM hier hat zuvor mit der Tonna für ein wackeliges 13cm-Signal am Brocken >20W gebraucht. Nachdem er sich den 20dB- Drahtgitterspiegel gekauft hat, ging es ab 1W rauschfrei.
Ansonsten wurde eigentlich alles gesagt. Es lohnt sich wirklich, mal Punkte zu suchen, wo sich Feldstärkemaxima verbergen.
Ich habe damals mit einem Dosenerreger und einem Spektrumanalyzer mein Dach zeilenweise abgetastet, bis ich trotz eines 170m hohen Berges mitten im Ausbreitungsweg zum Relais ein stabiles rauschfreis 13cm-Signal empfangen konnte.
Dorthin habe ich meine RX-Antenne gebaut.
10 GHz geht hier nicht, zuviel QSB.
Vy 73
Wilfried, DJ1WF
http://www.mydarc.de/dj1wf/Laser/

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