Hallo Hans.
OK, danke für das Bild. Ich dachte Du möchtest irgend etwas an der Modulation ändern (Lautstärker oder Klangbild).
Aber betreffend der reinen UP/DN-Funktion kann ich Dir zumindest insoweit weiterhelfen, als dass es hier (leider) keine allgemein gültigen Antworten gibt.

bzw.
Es hängt hier nämlich ausschliesslich zunächst mal vom verwendeten Funkgeräte-Typ ab, wie bzw. ob überhaupt man die UP/DN-Funktionen nutzen kann.
Egal wie es original verdrahtet war, das heißt noch lange nicht, dass Du es so auch auf Dein aktuelles Funkgerät hättest anwenden können.
Es gibt u.U. zwei separate Leitungen an der Mikrofonbuchse, 1x UP, 1x Down. Oder auch nur eine einzige Logik-Steuerleitung, die dann per UP/DN-Tasten mal nach Masse oder über einen Vorwiderstand (oder auch ganz ohne) nach +Ub getastet wird.
Die YAESU-Geräte sind hier dann wieder total anders. Hier hat man eine Logik-Steuerleitung und je nachdem, über welchen Vorwiderstand man diese mit +Ub verbindet, gehen die Funktionen von UP über DN sogar bis zum 1.750 Hz Rufton.
Da das Echomaster Mikrofon aus dem CB-Bereich kommt, würde ich schon mal schätzen, dass Du selbst im Originalzustand zu 99% daneben gelegen wärst.
Daher kannst Du über eine "nicht vorhandene" oder falsche Verdrahtung fast sogar froh sein, denn Du hättest sicherlich eh neu verdrahten müssen.
Das nächste Problem ist das Mikrofon-Spiralkabel. Durch die getrennten UP/DN Leitungen sind schon 2 getrennte Adern notwendig (und die zweite kann man u.U. schon nicht zur Verfügung haben !!). Bei einer einzigen Logik-Leitung kann man aber im Gegenteil dann u.U. sogar 1 Kabel (einer zuvor 2-adrig ausgeführten CB-Verdrahtung) wieder einsparen.
Wie Du siehst gibt es hier eine bei der ersten Betrachtung erstmal so gar nicht erwartete Vielzahl an Möglichkeiten, Chancen oder manchmal leider auch Sackgassen.
Vielleicht kannst Du uns noch schreiben, an welches Funkgerät das Mikrofon so genutzt werden soll. Vielleicht habe ich dann die gewünschten Antworten zur Verdrahtung.
Betreffend Deiner Versorgungsspannung kann ich schon sagen, dass das mit den +5V nicht funktionieren wird, da hier sicherlich die Schaltung außerhalb ihrer Funktionsfähigkeit arbeiten müsste.
Ein weiteres Problem kann die HF-Einstrahlung sein, die massiv auftreten kann, wenn man die Versorgung via Funkgerät mit vornehmen will. Ein separater 9V-Batterieeinsatz ist hier viel problemloser, oder aber ein brummfreies (!!) separates 9V-Steckernetzteil !! Hauptsache nicht direkt mit dem Funkgerät verbunden, das hilft oft auch schon bei Problemfällen.
Das nächste Problem ist, dass diese Mikrofone (aufgrund des Echos und der Mini-Relais, die hierfür eingebaut sind), oft mehr als 10mA Strom benötigen (das braucht ja fast schon die TX-LED im Mikrofon !). Da Du vorhin "+5V" angesprochen hattest, vermute ich stark ein YAESU-Gerät dahinter !!?? Richtig !!?? Die YAESU-Mikrofonbuchse ist jedoch üblicherweise auf eine Stromentnahme von max. 10mA (!!) spezifiziert. Bei höherer Entnahme brennen innen bald die SMD-HF-Drosseln durch und dann ist eine Reparatur angesagt.
Sorry wenn ich Dich bei einem eigentlich so "lapidaren" Thema gleich Deiner Illusionen berauben muss, aber besser jetzt als später nach einem Schaden.
73,
Jochen