Bitte melde uns mit der "Melden"-Funktion jeden aktuellen Beitrag, wenn dieser Deiner Ansicht nach inhaltlich teilweise oder ganz die Thematik des Beitrages vom Themenstarters verfehlt!
ollte jemand Rechtsschreibfehler finden darf er sie behalten
This post has been edited 1 times, last edit by "DJ7EC" (Mar 13th 2007, 5:07pm)
Quoted
Original von DJ7EC
Was denkt Ihr, wie sieht die Zukunft des Amateurfunks im Bezug auf Nachwuchs bzw. Neueinsteiger älteren Semesters aus? In einem Amerikanischen Forum wurde das Thema vor einiger Zeit kontrovers diskutiert, von "In 50 Jahren gibt es keinen Amateurfunk mehr" bis zu "Amateurfunk wird auch weiterhin bestehen" waren alle Meinungen vertreten. Ich als recht junger OP (21 Jahre) mache mir natürlich Gedanken ob ich eines Tages mal Berufsamateur werden kann , oder ob es dann nur noch verblasste Erinnerungen an unser schönes Hobby gibt.
Quoted
Original von df3kv
Quoted
Original von DJ7EC
Was denkt Ihr, wie sieht die Zukunft des Amateurfunks im Bezug auf Nachwuchs bzw. Neueinsteiger älteren Semesters aus? In einem Amerikanischen Forum wurde das Thema vor einiger Zeit kontrovers diskutiert, von "In 50 Jahren gibt es keinen Amateurfunk mehr" bis zu "Amateurfunk wird auch weiterhin bestehen" waren alle Meinungen vertreten. Ich als recht junger OP (21 Jahre) mache mir natürlich Gedanken ob ich eines Tages mal Berufsamateur werden kann , oder ob es dann nur noch verblasste Erinnerungen an unser schönes Hobby gibt.
Hallo Hauke,
Ich sehe keinen Grund warum der Amateurfunk aussterben sollte.
Als ich anfing gab es in DL 5000 Funkamateure und ich sehe auch keinen Grund daraus eine Massenveranstaltung zu machen.
Lieber wären mir genau so viele wie damals mit genau so viel Ahnung vom Hobby
73
Peter
).
. Grade in unserem Hobby liegen doch Welten zwischen "Was ist Amateurfunk Vortrag" und einem vorfür QSO!
Quoted
Original von DJ7EC
interessant zu lesen, ich bin erst seit 2000 lizensiert, als damals 14 Jähriger. Die "Klasse statt Masse" These befürworte ich bedingt genauso wie du. Die Frage ist immer nur, nach welchen Parametern man da differenziert?Wie legt man "Ahnung vom Hobby" aus?Meiner Meinung nach nicht unbedingt anhand der Technischen Kenntnisse oder gar der Lizenzklasse sondern viel mehr am Hamspirit und dem Benehmen auf dem Band bzw. der Betriebstechnik. Wenn ich da so einige Funkfreunde höre....omg...Deine Meinung würde mich da Interessieren (Auch die aller anderen).
Quoted
Original von DO9CD
Hallo Hauke,
ich habe im Jahr 1978 mit Amateurfunk angefangen, damals noch an Clubstation SP1PEA, da war
Amateurfunk für mich ein Synonym für die Hochleistung-Elektronik und die modernste Technik.
Heute sieht die Sache anders aus, Computer in alle vorstellbaren Formen hat diese Position
übernommen. Ich beobachte meine Kinder und sehe, dass die die gleiche Begeisterung für
Rechenmaschinen haben, wie ich es damals für Amateurfunk empfunden habe. Inzwischen sind die
Rechenmaschinen benutzerfreundlich geworden und erfordern keine Fachkenntnisse für die Bedienung.
WWW hat einfache Wege für die Kommunikation eröffnet: Mail, Usergroups, Blogs, etc. geht
einfach, erfordert keine Lizenz, ist billig und unabhängig von Ausbreitungsbedingungen, etc. Wenn
jemand mehr technisch interessiert ist, dann steht ihm die ganze Palette der Programierung zur
Verfügung von Vieren bis Bild- und Tonbearbeitung.
Ich persönlich Unterteile die Funkamateure auf zwei Gruppen. Die erste Gruppe sind die „Plauderer“.
Das sind die Leute, die ausschließlich zwischenmenschliche Kommunikation suche und "keine" technische
Aspirationen haben. Ich glaube, dass gerade diese Leuten den Amateurfunk langsam aber sicher
verlassen werden. Die zweite Gruppe sind die Techniker und Contester, für die Leute liefert Computer
und WWW keine herzhafte alternative, weil die Herausforderung, die die suchen, dort nicht vorhanden
ist. Diese Leute werden dem Amateurfunk auch in 50 Jahren treu bleiben.
Ich bin sicher, dass Amateurfunk sich mehr und mehr in ein elitäres Hobby verwanden wird und nicht
mehr eine Massenbewegung sein. Böse Zungen könnte behaupten, dass Amateurfunk sich zu einer
Beschäftigung für langweilige Omas und Opas umwandeln wird. Für mich ist und bleibt die Amateurfunk
ein Ausgleich für den Beruf, wenn ich von Bit und Bytes genug habe, dann freue ich mich die analoge
Welt der KW!
73, Christoph DO9CD

Quoted
Original von DJ7EC
Hallo Fred,
sorry mit deinen Ansichten gehe ich leider nicht ganz konform....
Du schreibst:
--schnipp--
Desto einfacher die Prüfungen werden - umso "wertloser" werden sie und um so grösser ist der Anteil der Bildungsresistenten ...
--schnipp--
Wie ist das denn gemeint?Ist klasse E Lizenz eine Lizenz mit Wertloser Prüfung?Ist diese Lizenz im allgemeinen Wertlos? Oder driftet meine Lizenz, da ich sie auch schon im Multiple Choice Verfahren abgelegt habe, bereits in Richtung wertlos ab? Ich denke man sollte nicht über die Wertigkeit von Lizenzen urteilen.
Und ob der Anteil der Bildungsresistenten durch eine erleichterte Prüfung zunimmt, naja ich weiss nicht.
Also ich kenne einige Leute die mit Klasse E eingestiegen sind und mitlerweile eine Klasse A haben. Diese Leute haben sich weiterentwickelt und beschäftigen sich im moment mit den tollsten Sachen im Bereich der Antennentechnik. Kann ein Amateur, der mal eine Klasse A abgelegt hat denn nicht auch Bildungsresistent werden indem er nur noch auf einschlägig bekannten QRG´s Dumm rumquatscht?Oder hat man mit einer schweren Prüfung die weiterbildung aboniert?
--schnipp--
Leute - lernt lieber CW statt euch mit solchen Fragen zu beschäftigen.. es sei denn, es geht hier NUR darum dass ein Verein Mitglieder braucht... und wir nicht nach Leuten suchen, die Amateurfunk machen wollen...
--schnipp--
Wieso sollen die "Leute" denn CW lernen? Sinkt damit die Bildungsresistenz? Oder erlaubt nur das beherrschen der Morsezeichen ein normatives Verhalten(auf den Bändern)?Ach nee das war ein anderes Thema ... (Ein Schelm wer...) Ausserdem, CW kann ich schon...
Und doch , mache ich mir Gedanken um sowas und die anderen User hier im Forum anscheinend auch. Gut so! So ist die Erhaltung und der Fortbestand des Hobbys, so er denn gefährdet ist, doch ein wichtiges Thema oder etwa nicht? Naja vielleicht vertreten ja auch einige Amateure die "nach mir die Sintflut" Mentalität und scheren sich nicht um den Erhalten des Amateurfunks. Mir jedoch ist einiges daran gelegen...
--schnipp--
Weil ... unter den Telegrafisten die der Antei der Bildungsresistenten .....ach ja, aber das hatten wir schon!
--schnipp--
Jeglicher kommentar dazu erübrigt sich ja wohl....Aus dem einfachen Grund das CWisten die Krone der Funkerischen Schöpfung sind natürlich (Vorsicht Ironie - wer sie findet darf sie behalten)
By the way: Das wird doch etwas off topic wie ich finde. Es ging doch um eure Meinungen bezüglich des Fortbestandes....Also bevor die Mods einschreiten back to topic pse!
73 Hauke DJ7EC
Quoted
Original von alfred_mateja
Zurück zum Thema:
Ich schätze, dass der KW-Amateurfunk sich aus verschiedenen Gründen sehr stark reduzieren wird - vor allem in urbanen, hoch technisierten Ballungsräumen. (In Wien beispielsweise fiel die Callzahl von 2000 bis 2006 um 10,4 %, im restlichen Österreich dagegen nur um 5,0 %!)
Umso notwendiger erschiene es mir, rechtzeitig nach Alternativen zu suchen. Am erfolgversprechendsten wäre m.E. die Weiterentwicklung des Funkamateurs hin zum Telecomamateur: Ich meine damit allerdings keineswegs die generelle Ablöse von Funk durch VoIP, sondern lediglich seine Ergänzung durch VoIP dort, wo dies sinnvoll ist oder anders nicht mehr "funktioniert" (QRM, Antennenrestriktionen, HF-Panik usw.)!
73, Alfred, OE5AKM
