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Schaltplan für PA mit 4-400 /( QB4/1100 )

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1

Tuesday, March 13th 2007, 12:03pm

Schaltplan für PA mit 4-400 /( QB4/1100 )

Hallo.

Ich habe hier einige Röhren 4-400 bzw QB4/1100 mit Sockel, Heiztrafo, Hochspannungstrafo und sonstigen Bauteilen (Vacuum C's) rumliegen.
Ich würde mir gerne eine PA 160-10m daraus bauen.

Weiß jemand einen einigermaßen nachbausicheren Schaltplan dafür.
Würde gerne 2 St. 4-400 im Gegentakt einsetzen.

73 de DK3MFA
Alfons

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2

Tuesday, March 13th 2007, 3:21pm

Wenn jemand den Schaltplan der Heathkit SB220 hätte wäre ich auch schon weiter.

73 de DK3MFA
Alfons

3

Tuesday, March 13th 2007, 3:40pm

RE: Schaltplan für PA mit 4-400 /( QB4/1100 )

Quoted

Original von DK3MFA
Hallo.

Ich habe hier einige Röhren 4-400 bzw QB4/1100 mit Sockel, Heiztrafo, Hochspannungstrafo und sonstigen Bauteilen (Vacuum C's) rumliegen.
Ich würde mir gerne eine PA 160-10m daraus bauen.

Schaltpläne sehen überall ähnlich aus... ob nun 1 * PL519 oder...

Quoted



Weiß jemand einen einigermaßen nachbausicheren Schaltplan dafür.
Würde gerne 2 St. 4-400 im Gegentakt einsetzen.

73 de DK3MFA
Alfons


Ohh Gott .... 9 Band -Gegentakt ...also (theoretisch) 9 Verschiedene umschaltbare symmetrische Schwingkreise ...

Die "befeuert" man paralell....

Kathodenbasisschaltung (wenig Ansteuerung) oder Gitterbasis ?? (viel Ansteurung).
ARRL-Handbuch mit zahlreichen Vorschlägen... die QRO-Seite von ND2X hift auch weiter www.nd2x.net

Die wirklichen Unterschiede liegen in der mechanischen Ausfertigung ( Drahtstärken usw.) und der Bauelementewahl (Schalter, Koppelkondensatoren...)

Am nachbausichersten dürften Gitterbasis -PA's sein (nicht mit grounded Grid verwechseln.... grounded Grid müssen die Röhren "können".. ggfs. muss man g1/g2 mit Spannungen beaufschlagen...)

Also ... ordentliche Relais .. Eingang und Ausgang sollten sich nicht sehen (können), die Röhre(n) sollten sperrbar sein (Ströme NULL) damit im RX-Fall nix rauschen lkann, dickere Drähte (im Ausgang) werden geschraubt ( Lötstellen löten sich manchmal selbst ab ..) .

Anpassnetzwerke differieren von Fall zu Fall (Ausgang hauptsächlich)

Also - eigentlich alles ganz einfach !! ;-))

73
Fred
dl5ym

df3kv

Unregistered

4

Tuesday, March 13th 2007, 5:26pm

RE: Schaltplan für PA mit 4-400 /( QB4/1100 )

Quoted

Original von DK3MFA
Hallo.

Ich habe hier einige Röhren 4-400 bzw QB4/1100 mit Sockel, Heiztrafo, Hochspannungstrafo und sonstigen Bauteilen (Vacuum C's) rumliegen.
Ich würde mir gerne eine PA 160-10m daraus bauen.

Weiß jemand einen einigermaßen nachbausicheren Schaltplan dafür.
Würde gerne 2 St. 4-400 im Gegentakt einsetzen.


Hallo Alfons,

Gegentakt macht keinen Sinn, parallel ist wesentlich einfacher.
In Zero-Bias, also alle Guítter an Masse, reicht die Transceiverleistung locker für Ausgangsleistung im Bereich der TL-922, SB-220, L4B etc.
Der Katoden Eingangswiderstand liegt bei 125 Ohm, es wird also ein Eingangangskreis gebraucht. Ansonsten nur Anodenspannung.
Einen Schaltplan braucht man dafür normalerweise nicht, die Schaltung besteht ja nur aus den Röhren, dem Pi-Filter, Katodendrossel mit Heiztrafo, den beiden Antennen-Relais und den Eingangskreisen sowie dem Relais, dass beim Senden einen Widerstand
von Katode gegen Masse überbrückt.

In Passiv Grid mit 200 Ohm Dummyload am Gitter reichen 40W für 2KW output, dann werden allerdings auch die Gitterspannungen benötigt.
Die Ansteuerung erfolgt dann breitbandig über 1:4 UNUN.

73
Peter



73
Peter

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5

Wednesday, March 14th 2007, 12:32pm

OK, das Argument mit 9-Band, Gegentakt und 9 Parallelschwingkreise zur Einspeisung ist gut. Also - spähe ich mal in Richtung parallel-2-Zylinder :-))))

Also - wenn dann Gitterbasisschaltung (Einfachheit und Nachbausicherheit). Als Treiberleistung stehen 100 W zur verfügung
und es sollen die erlaubten 750W + evtl. noch etwas Betriebsreseve rauskommen (Auslastung 75% ?)

Mit dem eigentlichen Aufbau der Röhren, Sockel, Heizspannung, Hochspannungsnetzteil sehe ich noch keine so großen Probleme.
(Wird sich aber zeigen :-)))

Wo ich Probleme sehe: Dimensionierung der Eingangskreise und des Ausgangskreises (Pi-Filter, vor allem die Spulen.) sowie bei evtl. nötiger Vorspannung.

Der mechanische Aufbau des Gehäuses und die Spulen - ich denke kein Problem.
Die beiden Gitter der 4-400 kommen ja dann an Masse?

Ich möchte einfach meinem Hobby einen Kick geben und mal was komplett selber bauen - eine SB220 bei ebay kaufen ist kein Problem. 700€ und nächste Woche steht sie da.
Ich möchte aber verstehen was ich baue - zur eigenen Weiterbildung sozusagen.

Ich bin für alle Tipps und jeden guten Rat dankbar und vertrage auch Kritik oder "Verbesserungen".

@ DL5YM ND2X ist schon mal ein guter Tipp! Danke

df3kv

Unregistered

6

Wednesday, March 14th 2007, 12:41pm

Quoted

Original von DK3MFA

Also - wenn dann Gitterbasisschaltung (Einfachheit und Nachbausicherheit). Als Treiberleistung stehen 100 W zur verfügung
und es sollen die erlaubten 750W + evtl. noch etwas Betriebsreseve rauskommen (Auslastung 75% ?)

der Wirkungsgrad liegt eher bei 70%, aber ein Teil der Steuerleistung wird mit gleichem Wirkungsgrad durchgereicht.
750W sind ganz locker zu erreichen,
Da reichen 50W Steuerleistung


Wo ich Probleme sehe: Dimensionierung der Eingangskreise und des Ausgangskreises (Pi-Filter, vor allem die Spulen.) sowie bei evtl. nötiger Vorspannung.

Vorspannung ist nicht erforderlich.
Für die Pi-Filter gibt es das Programm "PIEL" von Tonne Software (Google), damit kann man ausserdem die Spulen dimensionieren.
Die Eingangsimpedanz bei zwei Röhren liegt bei 125 Ohm

Der mechanische Aufbau des Gehäuses und die Spulen - ich denke kein Problem.
Die beiden Gitter der 4-400 kommen ja dann an Masse?

ja, mit Kupferband alle drei Gitter an Masse

Ich bin für alle Tipps und jeden guten Rat dankbar und vertrage auch Kritik oder "Verbesserungen".



die QB4/1100 sind sehr robuste und langlebige Röhren, ich verwende sie seit langem in der L4B und in Eigenbau Endstufen.
Das schöne ist, das sie bei 750W Ausgangsleistung keinerlei Kühlung benötigen, also absoliute Ruhe im Shack!

Welche Anodenspannung hast Du angedacht?

73
Peter

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7

Wednesday, March 14th 2007, 1:01pm

Ich hätte einen HV-Trafo der 2,5 kV bei 0,9 A bringt.
Heiztrafo mit 5V/34 A steht schon da.

Wäre das ok oder soll man höher gehen?

73 de DK3MFA

df3kv

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8

Wednesday, March 14th 2007, 2:01pm

Quoted

Original von DK3MFA
Ich hätte einen HV-Trafo der 2,5 kV bei 0,9 A bringt.
Heiztrafo mit 5V/34 A steht schon da.

Wäre das ok oder soll man höher gehen?



Für die angestrebte Leistung ist das genau richtig, dann gibt es auch keine Probleme mit zu grossen Anfangskapazitäten auf 10/12m.
Der maximal mögliche Wirkungsgrad wird dann allerdings nicht erreicht, aber dafür kommt man auch mit kleinen Plattenabständen beim Anodendrehko aus und der Bandschalter ist unkritisch.

73
Peter

9

Wednesday, March 14th 2007, 2:20pm

Quoted

Original von DK3MFA
OK, das Argument mit 9-Band, Gegentakt und 9 Parallelschwingkreise zur Einspeisung ist gut. Also - spähe ich mal in Richtung parallel-2-Zylinder :-))))

Also - wenn dann Gitterbasisschaltung (Einfachheit und Nachbausicherheit). Als Treiberleistung stehen 100 W zur verfügung
und es sollen die erlaubten 750W + evtl. noch etwas Betriebsreseve rauskommen (Auslastung 75% ?)

Mit dem eigentlichen Aufbau der Röhren, Sockel, Heizspannung, Hochspannungsnetzteil sehe ich noch keine so großen Probleme.
(Wird sich aber zeigen :-)))

Wo ich Probleme sehe: Dimensionierung der Eingangskreise und des Ausgangskreises (Pi-Filter, vor allem die Spulen.) sowie bei evtl. nötiger Vorspannung.

Eingang: von direkt mit 2 nF über 1:2 Trafo bis zum umschaltbaren (festen) Pi-Filter wird alles gemacht

Quoted



Der mechanische Aufbau des Gehäuses und die Spulen - ich denke kein Problem.
Die beiden Gitter der 4-400 kommen ja dann an Masse?


wenn Peter das so sagt... ggfs. ( z.B. bei QB3/300 -> da sollte g2 so 30...60 Volt Plus kriegen, auf dass siche der passende Ruhestrom einstellt..)


Ausgangskreis.. vom Pi Filter über Pi-L -Filter alles drin... schau die Beispiele an... Draht ned zu dünn wählen (Rohr?) bei 600 Watt tun es bei mir ca. 1mm dicker Draht bzw. (20...10m) 2mm dicker Draht.

früher habe ich bei anderen schon "selbsablötende Anzapfungen " gesehen ( 4* qb3/300 = 1000..1200 W out).
Ehm.... bei mit hat bisher noch keine Anzapfung des Ausgangs-PI-Kreises auf Anhieb "gepasst" ...Optimierungen waren immer drin...Aufbaufrage - man sollte rankommen...
Anodenauskoppel-C ( 2* 5nF Rohre) hab ich mit ner QB5/1750 bei 4 kV/ 0.5..0.6 A schon zerschossen!
Scheiben taten es dann....
Anodendrossel sollte nachträglich änderbar sein.... manchmal liegen die Wickelresonanzen blöd... dann gibt es HF-Licht...

Quoted



Ich möchte einfach meinem Hobby einen Kick geben und mal was komplett selber bauen - eine SB220 bei ebay kaufen ist kein Problem. 700€ und nächste Woche steht sie da.
Ich möchte aber verstehen was ich baue - zur eigenen Weiterbildung sozusagen.

Ich bin für alle Tipps und jeden guten Rat dankbar und vertrage auch Kritik oder "Verbesserungen".

@ DL5YM ND2X ist schon mal ein guter Tipp! Danke


Du siehst .. einiges an Kleinkram kann passieren ... muss aber nicht
empfehlenswert die Technik so zu bauen, dass du mit Sicherheit jeglichen (rauschen verursachenden ) Stromfluss uin der Röhre verhindern kannst... z.B. G1 Spannung zum Sperren, g2-Spannung abschalten...Anodenstromweg unterbrechen...(Katode auftrennen?).. auch wieder -> kann , muss nicht...

73
Fred

df3kv

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10

Wednesday, March 14th 2007, 3:28pm

Quoted

Original von dl5ym

Eingang: von direkt mit 2 nF über 1:2 Trafo bis zum umschaltbaren (festen) Pi-Filter wird alles gemacht

Man sollte schon einen Schwingkreis mit Q>3 benutzen, sonst verursacht die negative Halbwelle Verzerrungen

wenn Peter das so sagt... ggfs. ( z.B. bei QB3/300 -> da sollte g2 so 30...60 Volt Plus kriegen, auf dass siche der passende Ruhestrom einstellt..)

ist bei denen auch nicht nötig.
Diese Röhrenfamilie braucht nicht viel Ruhestrom in Gitterbasis


Ausgangskreis.. vom Pi Filter über Pi-L -Filter alles drin... schau die Beispiele an... Draht ned zu dünn wählen (Rohr?) bei 600 Watt tun es bei mir ca. 1mm dicker Draht bzw. (20...10m) 2mm dicker Draht.

auf 20-10m reichen die Drahtstärke nicht, der Strom durch die Spule liegt bei 10A und auf den Frequenzen ist der Skineffekt schon ausgeprägt.
Draht der für 20A bei 50Hz gut ist, kann auf 10m nur noch 5A


Ehm.... bei mit hat bisher noch keine Anzapfung des Ausgangs-PI-Kreises auf Anhieb "gepasst" ...Optimierungen waren immer drin...Aufbaufrage - man sollte rankommen...

wenn man mit der Tonne Software berechnet passt es auf Anhieb

Anodenauskoppel-C ( 2* 5nF Rohre) hab ich mit ner QB5/1750 bei 4 kV/ 0.5..0.6 A schon zerschossen!

hängt vom Typ ab, die Wulstrohrkondensatoren können die gleichen Ströme wie die Teller, aber man sollte keine Kondensatoren parallel schalten.
Das kann Schwingkreise ergeben.
InF reicht auch auf 160m noch völlig aus (XC=88 Ohm)


Scheiben taten es dann....
Anodendrossel sollte nachträglich änderbar sein.... manchmal liegen die Wickelresonanzen blöd... dann gibt es HF-Licht...

Anodendrossel vor dem Einbau auf Serienresonanz dippen,
darf nicht in einem Bereich lliegen den man nutzen will.
Nach dem Einbau nochmals dippen, gegebenfalls ein paar Windungen abwickeln.
Soll 160m mit abgedeckt werden braucht man in der Regel zwei Drosseln, wovon eine nur auf 160m aktiv ist, oder man muss aperiodisch wickeln


Anodenstromweg unterbrechen...(Katode auftrennen?).. auch wieder -> kann , muss nicht...


Hallo Fred,

Auf keinen Fall einfach die Katodenleitung unterbrechen, dann liegt die Hochspannung an der Katode.
Das ist gefährlich für den Transceiver und den Heiztrafo.
Ein 10K Widerstand in der Leitung, der beim senden überbrückt wird sperrt die Röhren sicher und verhindert das hochlaufen auf Anodenpotential.

73
Peter

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11

Wednesday, March 14th 2007, 7:50pm

Hallo liebe Oms

Ich bin ja richtig begeistert - meine Infomaterialsammlung vergrößert sich rapide :-)))))

Ich denke, die 160m werde ich lassen - macht ja auch keinen so großen Sinn wenn man legal bleiben will und wird einfacher. Ich wills nicht übertreiben, es ist auch so genug Heraussforderung für mich als nicht-Elektroniker (grins).

Welche Relais würdet Ihr verwenden? Sollten es unbedingt Vakuumrelais sein oder ist man mit "normalen" auch gut beraten?

73 de Dk3MFA
Alfons

df3kv

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12

Wednesday, March 14th 2007, 11:51pm

Quoted

Original von DK3MFA

Ich denke, die 160m werde ich lassen - macht ja auch keinen so großen Sinn wenn man legal bleiben will

750W sind legal von 1815-1850KHz

Welche Relais würdet Ihr verwenden? Sollten es unbedingt Vakuumrelais sein oder ist man mit "normalen" auch gut beraten?


Hallo Alfons,

Ohne 160m ist der Aufbau schon wesentlich einfacher.

Die S2 Relais von SDS sind hervorragend geeignet

73
Peter

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13

Thursday, March 15th 2007, 8:06am

Hat noch jemand einen Sockel für die 4-400, den er gerne loswerden möchte? Ich habe 2 aber bei einem fehlt eine Kontaktfeder und ein Riss ist im Keramik.

73 de DK3MFA
Alfons

14

Thursday, March 15th 2007, 8:39am

4/400

Hallo Alfons,
vielleicht ist dieser Link noch für Dich interessant.

73

15

Thursday, March 15th 2007, 9:01am

Hallo Alfons,

Quoted

Original von DK3MFA
Wenn jemand den Schaltplan der Heathkit SB220 hätte wäre ich auch schon weiter.

73 de DK3MFA
Alfons


das gewünschte Schaltbild habe ich angehängt.

Vy 73 de Gerhard 8)
DC4LO has attached the following images:
  • 220sch1a.jpg
  • 220sch2a.jpg

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16

Thursday, March 15th 2007, 12:45pm

Hallo

Vielen Dank liebe OMs für die erfreulich große Resonanz zu meiner Anfrage. Damit ist mir schon mal sehr viel geholfen.
Am Wochenende und nächste Woche Abend (da bin ich eh im Hotel) werd ich das ganze mal zu Papier bringen und erste Gedanken / Entwürfe erarbeiten.

Vielleicht kann mir noch jemand einfach verständlich díe Geschichte mit der Masse über Widerstand (50, 100 Ohm) erklären um die Spannungen und Ströme messen zu können. Da happerts noch etwas.


73 de DK3MFA

Alfons

17

Thursday, March 15th 2007, 1:12pm

Quoted

Original von DK3MFA
Hallo

Vielen Dank liebe OMs für die erfreulich große Resonanz zu meiner Anfrage. Damit ist mir schon mal sehr viel geholfen.
Am Wochenende und nächste Woche Abend (da bin ich eh im Hotel) werd ich das ganze mal zu Papier bringen und erste Gedanken / Entwürfe erarbeiten.

Vielleicht kann mir noch jemand einfach verständlich díe Geschichte mit der Masse über Widerstand (50, 100 Ohm) erklären um die Spannungen und Ströme messen zu können. Da happerts noch etwas.


73 de DK3MFA

Alfons

hmmm.... also->
du hast eine Reihenschaltung von Netzteil - 1 Ohm Widerstand und Röhre (so wie der Strom fliesst)
dann hast Du bei 1A über dem Widerstand 1 Volt stehen.. kannst Du messen...

Früher war es üblich das Minusende der Gleichrichterkette auf Masse zu legen... legst du Aber die Katode aus Masse dann steht am Minuspol der Gleichrichtung 1 Volt Plus an....
mehr meinen die da nicht ..

Natürlich kannst du auch die Anode auf Masse legen.... liegt die Katode eben mit minus 3 kV hoch...aber wer macht denn sooo was ?

Und ... ist hier reine Gleichstromwegbetrachtung ... Drosseln + C's usw. weggelassen...
Gibts auch noch mit "Gitterstromkompensation" - d.h. der Gitterstrom fliesst nicht über den Messwiderstand...... Gitterstrommmessung auch so über kleine Widerstände..so 1..5...10 Ohm... soll ja kein wirklich messbarer Spannungsabfall entstehen, den man am Gesamtsystem merkt....eher als Shunt zur Messbereichserweiterung deines 100 MikroAmprere Messwerkes ...oder so...


Fred


ps: ach ja ... Sapnnungen - wie üblich über Vorwiderstand aber auch mit Shunt ( Stromteilung 1:1 oder so was... genauer Wert nicht sooo wichtig, nur dass am offenen Ende die Spannung nicht aus 1..2..3..4 kV hochlaufen kann

so 4 MegOhm Messwiderstand 0 fliesst 1 mA durch dein 1 MilliAmp-Nmesswerk... und dann mit Paralellwiderstand 40% vom Vollausschlag einstellen ( 0.4 mA = 4 kV ...) und dann nur (!!) das Messwerk wegschalten .. der Shunt bleibt fest dran.. dann liegen immer nur wenige Volt am Schalter...

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df3kv

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18

Thursday, March 15th 2007, 2:25pm

Quoted

Original von DK3MFA

Vielleicht kann mir noch jemand einfach verständlich díe Geschichte mit der Masse über Widerstand (50, 100 Ohm) erklären um die Spannungen und Ströme messen zu können. Da happerts noch etwas.


Hallo Alfons,

Die Mittenanzapfung des Heiztrafos ist der Hauptbezugspunkt.
Ist keine Anzapfung vorhanden nimmt man die Mitte zwischen zwei Widerständen.
Von dort geht der 10K 10W Widerstand (parallel mit den Kontakten des Relais zur Überbrückung) an einen isoliert aufgebauten Stützpunkt.
Von hier aus folgt das Gitterstrommesswerk 0,5A (oder Shunt) gegen Masse und das Anodenstrommesswerk 1A (oder Shunt) gegen den Minuspol der Hochspannung.
Minus Hochspannung wiederum über 15-50 Ohm 10W an Masse.

Wenn Du nicht einen einzelnen Kondensator im Netzteil verwendest, sondern eine Reihenschaltung aus Elkos, kannst Du am unteren Ende der Kette über dem letzten Elko einen Teil der Anodenspannung zur Spannungsmessung abgreifen.
Sonst benötigst Du einen hochohmigen Vorwiderstand zur Hochspannung in Reihe mit einem kleinen Widerstand gegen Masse.
Über dem kleinen Widerstand misst Du dann den Spannungsabfall.
Vorsicht mit dem Vorwiderstand!
Normale Widerstände sind für Hochspannung nicht geeignet, entweder einen HV Widerstand verwenden, oder so viele Widerstände in Reihe schalten, dass jeder Widerstand nicht mehr als 250V bekommt.

Ich hätte noch ein Paar Eimac Fassungen SK-410 für die Röhren, die sind etwas anders als die aus Keramik, habe auch Kamine dazu, aber die sind bei der Leistung eigentlich nicht erforderlich weil Du da noch mit reiner Strahlungskühlung arbeiten kannst.
Bei Interesse ansonsten PM.

73
Peter

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19

Friday, March 16th 2007, 12:25pm

Acha - ein Licht geht auf!!!

Ich habe einen Heiztrafo mit 5V/36 A ohne Mittenanzapfung. Also - Messwerkanzapfung zwischen F1 und F2 (Heizung) über 2 Widerstände? Welcher Wert?

Taugen die S2-Relais wirklich auch als Antennenrelais?


73 de DK3MFA
Alfons

df3kv

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20

Friday, March 16th 2007, 12:41pm

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Ich habe einen Heiztrafo mit 5V/36 A ohne Mittenanzapfung. Also - Messwerkanzapfung zwischen F1 und F2 (Heizung) über 2 Widerstände? Welcher Wert?

Taugen die S2-Relais wirklich auch als Antennenrelais?


Hallo Alfons,

ja, die S2 Relais sind hervorragend bis an die 2kW geeignet, sehr schnell und halten im QSK.Betrieb 10x so lange wie Vacuumrelais.

Als Symmetrierwiderstände nehme ich 2x10 Ohm bei 5V Heizspannung.

Nicht vergessen:

parallel zu den Instrumenten und von HV-Minus gegen Masse antiparallele 3A Dioden legen.

73
Peter

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