Hallo, also ich kann nur aus Erfahrung vom IC-706 sprechen, weil der der einzige Hochstrom-Transceiver ist den ich hier fahre. Bei mir sitzen auch zwei Sicherungen in der Anschlussleitung, allerdings kurz vorm EMI-Filter, also rund ca. 50 cm vom Transceiver entfernt.
Über den Sinn einer Sollbruchstelle in der Rückleitung hab ich mich echt gefragt, was bei 13,8 V noch harmlos ist, wäre bei Netzinstallation verboten: Im Schadenfall, würde die volle Netzspanung am Gehäuse liegen!
Nun ich denke, die meisten Transceiver, die heutzutage verkauft werden, sind für dne Mobilbetrieb ausgelegt und dann werden halt solche Sicherungen eingebaut. Für den stationären Betrieb soll man sich dann bitte schön vom Hersteller auch noch ein stationäres Netzteil zulegen, mit entsprechendem Kabel.
Übrigens, habe ich festgestellt, dass mein IC-706 selbst bei 100 W output (jedenfalls in der höchsten Stufe) an ner Dummy-Load nie mehr als 18 A gezogen hat. Die Stromangabe mit 22 A ist also nur überdimensioniert. Auch denke ich, wenn man die Eingangsspannung, um dieses 1 V verringert, sich die Ausgangsleistung nur geringfügig verändert, vielleicht so 3 bis 5 W. Und was macht das schon in dB?
Aber interessant wäre es alle mal, mal nachzumessen, wie viel Spannung tatsächlich an den Sicherungen abfällt und wie viel an der ganzen Anschlussleitung, was also der Transceiver von seinen gewollten 13,8 V sieht.
Wenn man echt mit großen Verlusten auf der Leitung zu kämpfen hat, dann bieten die etwas besseren Schaltnetzteile eine Sense-Leitung, bei der die Spannung direkt am Gerät gemessen wird und damit das Netzteil bisschen mehr Spannung erzeugt um den Spannungsabfall auf der Leitung wieder gut zu machen.
Wie sieht das eigentlich bei "richtigen" Stationstransceiver aus, vielleicht kann mal einer was dazu berichten.
Guten Rutsch, Marek