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Powerline ist noch nicht tot

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Thursday, April 13th 2006, 7:53am

Powerline ist noch nicht tot

Quelle:

"Breitband-Internet ohne DSL-Anschluss
http://www.teltarif.de/breitband-ohne-dsl

Internet aus der Steckdose
Wer bei den Verfügbarkeitsprüfungen der alternativen Anbieter leer ausgeht, sollte sich überlegen, selbst aktiv werden. Bürgerinitiativen können auf professionelle Hilfe zählen: "Wir wollen Kooperationen zwischen den großen Netzbetreibern und kleinen regionalen Anbietern schaffen, Kommunen können uns gerne ansprechen", sagt Sven Karge vom Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) in Köln. So könne unter anderem auch Internet über die Steckdose - vor einigen Jahren unter der Bezeichnung Powerline groß angekündigt - realisiert werden. Leider ist es jedoch so, dass ausgerechnet die großen Energieversorger das Internet über die Steckdose nicht anbieten.
Dabei liegen die Vorteile von Powerline auf der Hand: Das Stromnetz ist ohnehin vorhanden und gut ausgebaut, es reicht bis in alle Haushalte und ist dort überall verfügbar, wo es eine Steckdose gibt. Allerdings stellte es sich als technisch sehr anspruchsvoll heraus, einen hochfrequenten Datenkanal in die niederfrequente Stromleitung zu bringen. Während die Elektrizität mit der Frequenz von 50 Hz durch die Kupferadern fließt, benötigt die Datenübertragung mit Powerline wesentlich höhere Trägerfrequenzen im Megahertz-Bereich. Das bringt aber den unangenehmen Nebeneffekt mit sich, dass die Stromleitungen dann andere Funkdienste - etwa Polizei-, Militär- und Amateurfunk - stören können. Daher gab die Regulierungsbehörde - heute Bundesnetzagentur - so strenge Nutzungsbestimmungen heraus, dass die meisten potentiellen Anbieter, eben die großen Energieversorger, ihr Interesse verloren.

Powerline-Angebote

Doppelnutzung für Steckdosen
Internet via Powerline-Zugang gibt es in Deutschland daher nur an wenigen Orten. Dazu gehören Dresden, Ellwangen, Hameln, Haßfurt und Mannheim. Spitzenreiter in Sachen Powerline ist die Tochter MAnet des Mannheimer Energieversorger MVV Energie AG. Unter dem Produktnamen Vype bietet sie seit Juli 2001 Powerline an. Die Preise bewegen sich zwischen 14,90 Euro monatlich für den reinen Powerline-Zugang, bei dem jedes Megabyte Datenvolumen mit 3,3 Cent berechnet wird und einem 6 GB-Paket, das 39,90 Euro kostet. Bei den Stadtwerken Haßfurth kostet der Basiszugang 14,95 Euro monatlich, darin sind 150 MB Übertragunsvolumen enthalten. Jedes weitere MB Datenvolumen wird mit 2 Cent berechnet. Das 5 GB-Paket kostet bei diesem Anbieter 22,95 Euro. Das größte Paket im Angebot enthält 25 GB Datenvolumen und ist für 29,95 Euro pro Monat erhältlich. Wie man sieht, sind die Angebot je nach Anbieter im Preis sehr unterschiedlich - und, was eigentlich noch trauriger ist: Der Powerline-Zugang ist kaum verbreitet, obwohl es so viele Steckdosen gibt."

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Posts: 173

Location: Dortmund

Occupation: Facharbeiter Metall

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2

Saturday, April 29th 2006, 10:47am

Bist du ein Befürworter von Internet aus der Steckdose??

Schau mal bei OM;s vorbei,wo Powerline aktiv betrieben wird.
Kurzwellenfunk ist bei denen absolut TOT.

Internet über das TV-KABEL ist viel sicherer!
Ich nutze es auch,und alle BÄNDER sind sauber.
73 de Peter

3

Wednesday, May 3rd 2006, 2:52pm

Quoted

Bist du ein Befürworter von Internet aus der Steckdose??


Wie kommst du denn darauf?
Du siehst doch:

Quoted

DG4FCN

Posts: 173

Location: Dortmund

Occupation: Facharbeiter Metall

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4

Thursday, July 13th 2006, 8:11am

und, was eigentlich noch trauriger ist: Der Powerline-Zugang ist kaum verbreitet, obwohl es so viele Steckdosen gibt."


Deswegen,habe ich den Verdacht gehabt!

73 de Peter

5

Thursday, July 13th 2006, 10:53am

Das war doch nur Teil des Zitats von oben genannter Internetseite. Also kein Grund zur Sorge.

73 de DO2PAS
Pascal

6

Monday, September 25th 2006, 11:31am

RE: Powerline ist noch nicht tot

Hallo :)

Vielleicht hat jemand eine Idee. Eben habe ich bemerkt, dass ich bei einem DSL-Speedtest QRM auf 7 MHz habe mit S7 !!
Und zwar habe ich den Internetanschluss aus dem 1 OG zu mir in den Keller gelegt. Aber nicht mit Ethernetkabel sondern über einen Hub mit BNC Anschluss im 1.OG auf RG213 und dann 33m nach unten in den Keller auf den 2. Hub mit BNC Anshcluss. Danach fahre ich an meine Rechner hier im Shack.
Auf ein Ethernetkabel habe ich verzichtet weil mir die 10 MB die das Koaxkabel schafft im Shack völlig reichen. Der Internetanshcluss hat auch nur 6 Mbits und das reicht also übrig...

Das Koaxkabel vom 1. OG liegt über ein paar Meter genau neben dem Koaxkabel für 40m. Kann es sein, dass die Störungen da übertragen werden ?? Oder tippt jemand auf HF Störungen die bei der Antenne einstrahlen ??

Danke für Eure Mühe !!
Grüße
Tobias
DF8TH
73 de DF8TH, Tobias

Internet: www.df8th.de
QTH: Neuenburg am Rhein JN37ST

7

Monday, September 25th 2006, 1:10pm

RE: Powerline ist noch nicht tot

Hallo Tobias,
kann es sein, das Du das Koaxkabel nicht mit 50 Ohm abgeschlossen hast? Normal kommt auf jede Seite ein BNC-T-Adapter, der auf den Hub gesteckt wird, dann eine Seite das Koax und andere Seite ein 50 Ohm Abschlußwiderstand.

Viele Grüße
Gerhard ;)

8

Monday, September 25th 2006, 1:19pm

RE: Powerline ist noch nicht tot

Gerhard - danke für die Info !!

Die T-Stücke mit Abschlusswiderstand habe ich... Im Moment habe ich das Koaxkabel geerdet und siehe da ! Störungen weg bzw. so schwach dass ich sie nicht mehr höre...

Grüße
Tobias
DF8TH
73 de DF8TH, Tobias

Internet: www.df8th.de
QTH: Neuenburg am Rhein JN37ST

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