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Lichtbogensender/Empfänger

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Jan_478

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1

Friday, December 9th 2005, 9:57pm

Lichtbogensender/Empfänger

Habe mal wieder das Interesse an einer Alten Technik gewonnen etwa um 1903 :

Neben der drahtlosen Telegrafie strebten die Funktechniker schon immer danach, Sprache und Töne durch den Äther zu senden. Unabdingbare Voraussetzungen dafür waren und sind ungedämpfte Hochfrequenzschwingungen, denen man eine modulation aufprägen kann. 1903 gelang es dem dänischen Telegrapheningenieur Valdemar Poulsen erstmals, ungedämpfte elektromagnetische Schwingungen zu erzeueugen. Seine Schaltung bestand aus einem Serienschwingkreis, den man über einen Lichtbogen speiste. Eine Frequenzumtastung des ungekoppelten Senders erfolgte zunächst durch das Kurzschliessen einiger Windungen der Schwingkreisspule. Mit der später entwickelten gekoppelten Variante gelang eine Verbesserung des Senders, sodass nur noch ds Nutzsignal mit der Morsekodierung entstand. Sender dieses Typs stellte die Lorenz AG in Berlin mit Leistungen bis zu 600 KW her. Leistungsstärkere Exemplare konnte man mit der Lichtbogentechnik nicht bauen, da die beträchtliche Wärmeentwickung mit bis zu 4000°C eine Vergrösserung unmöglich machte. Der Lichtbogen wurde in einer Flammkammer gezündet, in die zur Kühlung der Elekrtroden Spiritus aus einem Vorratsbehälter tropfte. In der sich bildenden sauerstoffreien Atmosphäre zündete der Lichtbogen und die Gasatmosphäre sorgte für eine gute Wärmeableitung. Eine Elektrode bestand aus einem Kühlwasser durchflossenem Kupferröhrchen. Für die andere nahm man ein Kohlestab der ständig von Hand nachgeschoben werden musste, um so einen brauchbaren Lichtbogen zu erzielen. Starke Magneten sorgten für eine möglichst ausgedehnte, mäanderförmige Strecke des Bogens. Im Gegensatz zum Funksender mit Induktur und Funkenstrecke ist diese Sendetechnik ein kontinuierlicher Vorgang. Die Lichtbogenstrecke wirkt wie ein variabler Widerstand. Im gelöschten Zustand besteht zwischen den Elektroden ein sehr hoher, im gezündeten ein sehr niedriger Widerstand. Die Übertragung von Sprache und Tönen mit diesem Sendertyp gelang letzendlich nicht, da die Frequenzkonstanz der Aussendungen nicht stabil genug war um aus ihr wieder ein brauchbares Audiosignal gewinnen zu können.
Nun ich weis das diese Technik in eine Sackgasse gelaufen ist,aber für CW könnte man es nutzen!
Ich überlege nun ob man das im Kleinen Nachbauen könnte, Das währe doch sehr interesant !?

Hat jemand Erfahrung mit der Materie ??? Was muß man beachten ??? Der Schaltungsaufbau eines Sendeempfängers ist sehr Einfach, Vieleicht kann man ihn sogar verbessern ???

Vieleicht kann man diese fast vergssene Technik Wiederbeleben:] :D

Beste Gruße Jan:)

2

Saturday, December 10th 2005, 11:05am

RE: Lichtbogensender/Empfänger

Hallo Jan,

ich komme gerade von einem Besuch in England zurück wo ich auch das Marconi Center besucht habe.

Auch dort steht ein Marconi- Sender, also ein Funkensender.
Alle Varianten die nachher gebaut wurden hatten gemeinsam den Nachteil, daß sie eine enorme Bandbreite benötigten.
Würde man heutzutage einen Funkesender ( Löschfunkensender ect. ) betreiben, hätte das zur folge, daß im Umkreis das ---- gesamte HF Spektrum ---- gestört würde.
Die Betriebsspannung ( Funkenstrecke war dabei 3cm, also ca 30 000 Volt.)
Ich habe einmal an der Berufsschule einen Sender für Vorführzwecke betrieben mit der Folge, daß im Raum selbst alle PC angestürzt sind.
Dabei wurde ein Tesla- Generator mit einer Löschfunkenstrecke betrieben. Ist eine laute aber recht tolle Vorführung

Das knistert und knattert in allen Rundfunk und Fernsehgeräten.
Es ist deshalb nicht angebracht so etwas nicht zu betreiben.

Kurzfristig -- warum nicht ---

Fragen ? Frage !
uwe, dk1kq@darc.de

Jan_478

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3

Saturday, December 10th 2005, 2:28pm

Vieleicht findet sich eine Möglichkeit die Störungen zu unterdrücken , wenn dan solte man es in einem Abgeschirmten Raum Testen !!! Ich hab de schon einige Gedanken aber ich weis nicht ob man das Realisiren kann. Gibt es Material welches Elektromagnetiche Wellen in einem gewissen Bereich passieren läst
andere aber Blockt. Das währe vieleicht eine Lösung. In welchem Umkreis müßte man bei welcher Leistung mit Störungen Rechnen. Man könnte das ja in einem verlassenem Gelände Bertreiben!??


Alles gute Gruß : Jan :)

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4

Saturday, December 10th 2005, 2:53pm

Hallo Jan,
ich glaube einen Funkensender im kleinen wird man Systembedingt nicht nachbauen können...

Ich sehe ausserdem das Problem, hier Frequenzen einzuhalten bzw so zu filtern, dass die systembdingte Breitbandigkeit wegfällt.

Vor allen Dingen stellt sich natürlich auch die Frage, warum ich ein Teil baue, das aus Prinzip sehr breitbandig ist und dieses dann soweit "Kastriere", bis es (falls übnerhaupt möglich) keine Störungen mehr erzeugt.Da kann ich doch dann gleich auf einen einfachen CW-Sender gehen...

73 de
Manfred
Mein Fazit: "Im Leben gibt es nichts umsonst...!" ;(

Jan_478

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5

Saturday, December 10th 2005, 3:54pm

Ja gut sehe ich ein ,Warum einfach wen's auch Kompliziert geht=)

Aber die naja Einfache Technik aus den 1903er Jahren ist faszinierend zumal ich genug Briketten (Kohle im keller habe. mein Vater wird sich über die schwindende Ofenkohle wundern :laugh:
Bauen mochte ich es nur aus einem Grund : Um ein weiteres Prunkstück in meiner Sammelung zu haben !!

Manfred mach dir keine Sorgen ich werde damit nich ganz DL oder halb europa lamlegen ;)
1903 gab es ja nicht Fernseher oder Radio oder sonstiges nur Dratgebundene Telegraphen
das ist mir schon klar !


Beste Grüße : Jan:) Ich werde noch Vollend's zum Retrofunker:laugh:

6

Saturday, December 10th 2005, 6:28pm

Löschfunkensender

Hallo Jan,

dann mache doch folgendes Experiment.
Besorge Dir eine alte Hausklingel
Entferne die Glocke
An den Beiden Enden wo der Unterbrecher ist ( dort wo es funkt )
machst du jeweils ein Stück Draht ran ( Dipol )

Jetzt schaltest Du die Klingel an und aus ( Morsezeichen) und dann kannst Du in einem Mittelwellenradio bestimmt das Knattern hören.
Somit hast Du einen einfachen Sender

Effektiver ist dann eine Funkenstrecke die einige Zentimeter lang ist..

73
Uwe, DK1KQ@darc.de

Jan_478

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7

Saturday, December 10th 2005, 7:19pm

Du wirst lachen aber das habe ich Heutenachmittag schon mit einer Großen Bahnübergansglocke gemacht. Das war extrem heftig 5 m um das Ding ging nix mehr die Schaltung hat mich etwas an soetwas erinnert,trozdem danke !!! Alerdings möchte ich es dan doch ein wenig Profesioneller machen 8o
Wenn auch nur zum angucken !!!

Beste Güße Jan:rolleyes:

This post has been edited 1 times, last edit by "Jan_478" (Dec 10th 2005, 7:20pm)


8

Saturday, December 10th 2005, 8:43pm

Sender

Schicke mir doch einmal Deine e-mailadresse.
Dann könnte ich Dir eine Bauanleitung schicken.
uwe, dk1kq@darc.de

Jan_478

Unregistered

9

Saturday, December 10th 2005, 11:30pm

RE: Sender

Quoted

Original von DK1KQ
Schicke mir doch einmal Deine e-mailadresse.
Dann könnte ich Dir eine Bauanleitung schicken.
uwe, dk1kq@darc.de


Gut ich schicke sie per PN . Und bitte auch Hinweise zum vermeiden von Störungen:) weil alles was ich über Störverhütung weis ist hier nicht Anwendbar, aber ich forsche auch in dieser Hinsicht weiter !!!!

Beste grüße Jan:]

10

Sunday, December 11th 2005, 1:28pm

RE: Sender

Hallo Jan,
beim Betrieb eines Löschfunkensenders ( verboten seit ca. 1930 ) und deshalb hat man ihn verboten, sind die Benutzung eines extrem breiten Freqienzspekrums.
Man kann so ein Ding gerade mal für kurzfristige Vorführungen benutzen
Die Neutwicklung von Sender geht gerade in die andere Richtung, so schmalbandig wie möglich. Wie QRSS oder PSK31.

mfg Uwe, DK1KQ

Jan_478

Unregistered

11

Sunday, December 11th 2005, 6:01pm

:( ;( ;( ;(

Gut dan muß ich mich mit meinem Minnimorseklingeltraffo begnügen , kannst mir aber Trotzdem eine Bauanleitug schicken! Ich hab auch schon eine Theorie wie man ihn Schmalbandiger machen Könnte !!


Beste Gruße Jan :(

DF5LR

Unregistered

12

Monday, December 12th 2005, 5:31pm

Hallo Jan !
Um deiner Forschungstätigkeit Betreff des Funkensenders noch
ein bisschen Aufschwung zu geben,möchte ich dir wärmstens
die Website www.marconicalling.com ans Herz legen.Soweit
ich mich erinnern kann gibt es da noch einige Zeichnungen.
Photos u.s.w zum Prinzip der Sender zu entdecken.
Die Kondensatorplatten zur Erzeugung der Hochspannung
haben ein ganzes Haus gefüllt.
Keller schon freigemacht ? :rolleyes:

Gruss Andy(DF5LR)

DF5LR

Unregistered

13

Monday, December 12th 2005, 5:47pm

Hier noch ein paar Links zu dem Thema:
http://www.ve3sy.com/spark.htm
oder
http://hjem.get2net.dk/helthansen/marconi_tx.htm

So ein Spark-Transmitter ist von einem OM schon nachgebaut
und getestet worden.
siehe hier:
http://www.qsl.net/g4rfr/marconi.htm

73,Andy

Jan_478

Unregistered

14

Monday, December 12th 2005, 8:01pm

Tausend Dank Andy Ich mach mich sofort an die Arbeit 8o:rolleyes::D:D:D:D:D



Beste Grüße JAN :]

This post has been edited 1 times, last edit by "Jan_478" (Dec 12th 2005, 8:03pm)


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