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CEPT-Lizenz für Klasse E ?

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1

Wednesday, May 18th 2005, 3:02pm

CEPT-Lizenz für Klasse E ?

Hallo,
wisst ihr etwas über eine geplante CEPT-Regelung für die Klasse E, die ende September beschlossen werden soll?
Vor einigen Wochen stand ein kleiner Bericht auf der Seite des DARC.
73` Klaus

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2

Wednesday, May 18th 2005, 8:33pm

Hallo.

der Ursprung dieser Cept für die Einsteigerklassen liegt hier.

Externer Link


Der Darc hat sich in der CQDL positiv dafür ausgesprochen.

Das kann jedoch noch eine ganze lange Weile dauern.

Der DARC.ev wird sich wohl eher nicht aktiv für dieses Interesse aktivieren.

73 de DO6LFX Oliver

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3

Wednesday, May 18th 2005, 10:06pm

Also ich mache mir keine Gedanken das das früher oder später passieren wird......

Und 10W EIRP auf 40 oder 80 sollten vollkommen ausreichen, um Europaweit gehört zu werden.

Die Antenne ist der bester "Brenner" (HF-Verstärker)...

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4

Thursday, May 19th 2005, 12:13pm

Ich halte die Selbsterklärung, und auch die 10Megawatt Strahlungleistung für die Klass E und alle jene Amateure, die keine Selbsterklärung abgegeben haben, für eine Ohrfeige an den Amateurfunk.
Bei einer Senderleistung von etwa einem Watt an einer VHF / UHF Richtantenne =10 Watt-EIRP lachen mich meine alten Kollegen von der KURZEN WELLE allenfalls nur aus.
Seht euch doch mal diese Seite an:
http://www.delta-oscar.de
73` Klaus

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5

Saturday, May 21st 2005, 1:40pm

Nun.

Wenn die Einsteigerklasse ( E ) nun eine CEPT Klasse wird ( irgendwann mal ) dann muß das ja noch lange nicht bedeuten das wir auch auf die Kurzwelle, mit 10 Watt EIRP dürfen.

Und da sich der DARC.ev bzw Runde Tisch Amateurfunk, NICHT dafür einsetzen das die Einsteigerklasse auch teilweise auf die Kurzwelle darf, bleibt das noch so eine Frage für sich ob und wann wir auch die Kurzwelle arbeiten dürfen.


Übrigends. Den Beitrag ( Wider den Klassenkampf )

auf www.delta-oscar.de fand ich sehr gut.

6

Tuesday, May 24th 2005, 9:09am

Hallo,

wenn der Drang auf die KW so groß ist, der entl. Termin einer Cept Anpassung fraglich ist, 10 W EIRP zu wenig Leistung, evntl. Beschneidung der KW Bänder zu ungerecht, RTA, DARC und das Bundesministerium nicht schnell genug in die Hufe kommt und alle anderen denkbaren Gründe dieses Hobby nicht fortschreiten lassen, dann gibt es neuerdings wieder die Möglichkeit sich allein, oder auch mit gleichgesinnten hinzusetzen und für die Klasse A Prüfung zu lernen.

Alle angesprochenen Probleme sind nach erfolgreicher Prüfung und Abgabe der Sebsterklärung wie weggeblasen.

Nur Mut, und einen klaren Kopf wünscht

Michael DL5DD

73 Michael

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7

Tuesday, May 24th 2005, 10:00am

Hallo Michael.

Es ist bekannt das es die Möglichkeit gibt sich hinzusetzen und für eine höhere Lizensklasse zu lernen. Darum geht es nicht.

Dieses Thema : CEPT und KW für Einsteigerklassen interessiert mich schon seit längerer Zeit.

Nur machen es an Deutschland grenzende Länder schon vor. Dort dürfen die Einsteigerklassen schon teilweise auf die Kurzwelle. Es geht auch darum dieses Hobby noch atraktiver zu machen für Einsteiger. Und nur durch häufiges ansprechen wird das, was sowieso irgendwann mal so kommt auch in den Köpfen verankert. Wenn es für dich lieber Michael ganz normal ist das nen DOler auf 80 m mit dir Betrieb macht ( wenn auch nur mit 10 Watt EIRP ) dann ist das schon ganz toll.

Und eines kann ja nun niemand bestreiten.

Amateurfunk ist rückläufig. Die jungen Leute haben : Internet, Handy usw. Mich würde mal eine genaue Altersstatistik im Amateurfunk interessieren.

Ich denke jedoch das sehr viele Hams schon recht erfahren sind. Du verstehst .....

Schaun wir mal was die in www.delta-oscar.de angesprochene Klage bringt.

Wäre schön wenn das hier eine konstruktive und gesittete Diskussion wird und bleibt.

73 aus Berlin

oliver

8

Tuesday, May 24th 2005, 12:21pm

Hallo Oliver,

ich hätte überhaupt kein Problem mich mit Klasse E Lizenzierten auf KW zu unterhalten, egal mit welcher Leistung oder Betriebsart.
Das mache ich ja auch auf dem OV Abend oder wo auch immer.

Amateurfunk ist rückläufig, das stimmt, aber Amateurfunk ist nicht nur Kurzwelle.

Alle Funkamateure haben das gleiche Hobby und die gleichen Interessen egal welchen Alters oder Geschlechtes.
Sollten schon Interessen bezügl. Handy und Internet bestehen bei jüngeren Leuten, sehe ich das als sehr gute Voraussetzung das Kommuinikationshobby Amateurfunk zu erweitern, egal mit welcher Klasse.


Mit einem Binnenschiff Führerschein kann ich auch nicht die 1200 PS starke Offshorejacht vor den Küsten von Monaco betreiben.
Auch nicht wenn ich mir es in meinem kleineren Boot auf der Hamburger Außenalster so wünsche, insbesondere weil das Hobby rückläufig ist.

Andere Länder haben z.T. andere Bestimmungen und alle geltenden Gesetze, diese muß Deutschland ja nicht alle übernehmen.
In Staaten von Afrika, oder Inseln im Südpazifik reichen möglicherweise schon Voraussetzungen, mit dem Stammeshäuptling das Schulterklopfen auszutauschen und eine Staude Bananen mitzubringen, um eine Zulassung zu bekommen, um aus der Bambushütte bei 35 C das Pile up mit 1,5 KW zu starten.
Wir sind doch aber alle in letzter Zeit doch schon etwas vorangekommen mit einigen Regelungen.

Ich selbst war Nutznießer Mitte 2003 mit Klasse 2 ohne CW Kenntnisse auf die Kurzwelle zu dürfen.

Gern habe ich trotzdem noch mein CW vor der RegTp
dazugeklimpert, zumal ich sowiso schon mit Klasse 2 in Telegrafie QRV war.

Neulich hatte ich ein vorbildliches CW QSO auf 144 Mhz mit einem DO'ler, warum auch nicht.

Ich meinte im letzten Thread auch nur, daß es ungewiss ist das alle oder einige Veränderungen in Kraft treten werden.
Und das man auch in anderen Foren häufig liest, daß alle Gesetze, Verbände und Amateurfunkclubs schuld daran sind, daß ein Rücklauf im Amateurfunk der Grund dafür ist, das es zu teuer wird, zu schwer ist, Frequenzen unterhalb von 30 Mhz nicht freigegeben werden usw.

Stimmt ja auch zum Teil, der andere Teil erfordert weitere Eigeninitiative, in welcher Form auch immer.

Weiterbildung für andere, oder sich selbst.


Natürlich kann man warten und hoffen, und ich wünsche allen Beteidigten eine möglichst kurze Wartezeit um dann richtig Gas zu geben.

Ansonsten für die, welche vielleicht schon am Ende diesen Jahres Funkbetrieb in gewünschter Form betreiben wollen, und der Meinung sind keiner hat sie lieb, hilft nur Selbstbefriedigung durch "Ran an den Speck !)

Dieses ist meine persönliche Meinung und stellt keinenfalls einen so gern erwähnten Klassenkampf dar.

Ich selbst, bin vom ahnungslosen Schreibtischtäter, ohne einen Funken Wissen über Elektrotechnik usw. zu haben über DO DG zu DL nach neuem Fragenkatalog inkl. CW Prüfung innerhalb von 2 Jahren gekommen.



Nochmals viele Grüße und viel Erfolg

Michael

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9

Tuesday, May 24th 2005, 1:02pm

Klasse E europaweit...

Wir werden´s alle noch erleben....
Zuerstmal schaut´s so aus daß entweder einige Länder auf Anfrage oder bereits offiziell Gastlizenzen für DO´s vergeben. Eines Tages wird auch das selbstverständlich sein - oder aber irgendwann muß sich auch unser träger und an nichts besonderem interessierter DARC den EU-Regelungen beugen müssen...
Kurzwelle - wenn man den Lauf der Zeit betrachtet hat sich ja in den letzten Jahrzehnten einiges geändert, gerade die Voraussetzungen zum Funkbetrieb auf Kurzwelle. Also - auch da kann man mit ausreichend Geduld abwarten bis sich auch für DO´s noch was in Sachen KW tun wird - auch wenn einige sicher dagegen sein werden - hi!

Mike aus Schwabmünchen
....qrv auf DB0UA 438,675 MHz, 80/15/10m SSB

http://do1mde.synthasite.com/

10

Tuesday, May 24th 2005, 2:05pm

Hallo Mike,

ich verstehe nicht Deinen Satz warum sich der Träger ("an nichts besonderem interessierter DARC ")beugen" sollte, wenn es um Cept Regelungen bzw. Gastlizenzen geht.

Bitte mich nochmal schlau machen.

Ich gebe Dir Recht, daß sich in den letzten Jahren einiges im Bereich KW getan hat und auch in Zukunft sich sicher noch etwas verändern wird.

Was und wann auch immer.

Sicher werden auch DO'ler in diesen Veränderungen berücksichtigt.

Nur grübel ich gerade an Deinem angehängtem Zitat "..das Leben ist zu kurz für QRP!"
wenn Du wie selber geschrieben "auch da kann man mit ausreichend Geduld abwarten bis sich auch für DO´s noch was in Sachen KW tun wird - auch wenn einige sicher dagegen sein werden - hi!"

Gegen irgendetwas vorher zitiertem aus anderen Threads bin ich wirklich nicht, im Gegenteil.

Nichts für ungut, ich wünsche natürlich weiterhin viel Geduld in einem hoffentlich noch langem Leben, mit oder ohne QRP.



Ich hatte mich mit meinen Beiträgen jedenfalls vom Klassenkampf distanziert.



73 Michael

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11

Wednesday, May 25th 2005, 11:13am

DO´s und KW....

Hallo Michael...

Ja - was die Trägheit des DARC in Sachen Gastlizenzen und noch vielen anderen Sachen betrifft, da habe ich eine ganze Menge Erfahrungen am eigenen Leib gemacht - daher meine Aussage in meinem Beitrag. Es würde aber den Rahmen sprengen und wäre auch hier falsch angebracht nun alles aufzulisten.
Es ist auch richtig daß man sich nur hinzusetzen braucht, mal richtig reinzubüffeln und dann zumindest die Klasse 2 erreichen könnte um dann KW-Betrieb machen zu dürfen...somit wäre das "Problem" hinfällig.
Ich sehe es trotzdem so daß auch der DARC - möglicherweise alle Funkamateure von irgendwelchen kommenden EU-Regelungen (Empfehlungen?) betroffen sein werden - sei es positiv oder negativ. Unter Umständen ergibt sich dann auch eine Möglichkeit als DO vielleicht mit Einschränkungen auf KW arbeiten zu dürfen - vielleicht wie damals die DH-Amateure die ein paar Bänder und eingeschränkte Leistung zur Verfügung hatten. Somit würde zumindest die Experimentiermöglichkeit für den KW-Einstieg gegeben werden....selbst mit guten HF-Kenntnissen ist die Bastel- und Experimentierfreude doch sehr eingeschränkt wenn man im UKW-Bereich experimentiert (Bauteile, Meßgeräte usw.) da der Materialaufwand doch weitaus aufwendiger ist als bei KW-Experimenten.

Wie auch immer - letztendlich zählt die Begeisterung für´s gemeinsame Hobby - und der Mensch der hinter dem Mikrofon sitzt. Das ist wichtiger als jedes Rufzeichen...

Mit Grüßen aus Schwabmünchen südlich Augsburgs.

DO1MDE Mike

12

Wednesday, May 25th 2005, 1:29pm

Hallo Mike,

erstmal danke für Deine Antwort.

Ja, was die Gastlizenzen für DO's angeht stimmt das schon.

Ich selber versuchte vor ca. 2 Jahren als DO nur eine Auskunft vom DARC zu bekommen, ob ich den in Italien während meines Urlaubaufendhaltes mein Handfunkgerät in Betrieb nehmen dürfe.

Leider bekam ich gar keine Auskunft.

Der Anruf bei der A.R.I. in Italien brachte mir dann zunächst zumindest die mündliche Freigabe.

Schade das es für Klasse E Funkamateure noch keine bessere Lösung bezügl. CEPT konformer Gastlizenzen gibt.

Für Freigaben auf den KW Bändern in DL hat der DARC allerdings nichts zu entscheiden, so hatte ich das verstanden in Deinem letzten Beitrag.

Die nächste WRC wird 2007 stattfinden, und der RTA und andere sind sicher bemüht, weitere positive Veränderungen dort vorzuschlagen.

Auch gebe ich Dir Recht, daß das Experimentierpotential für KW Anwendungen sicher interessant ist und die Sendemöglichkeit wichtig ist, um das mögliche selbstgebaute zu analysieren. Doch wo fangen wir da an und wo hören wir auf ?

Der aktuelle technische, als auch betriebstechnische Fragenkatalog der Klasse E gibt einfach einige KW spezifische Grundlagen nicht her.

Wenn nun aber Funkamateure dieser Klasse anfangen EMVU bedingte Veränderungen, PA Modifikationen mit mehreren KV, Sendebereiche, Betriebsarten usw. nutzen, welche nicht in einer Klasse E Prüfung angesprochen werden, usw. kann es zu nicht ganz unproblematischen Ergebnissen kommen.

Gut 1600 Fragen des aktuellen Fragenkataloges, welcher über 900 Technikfragen hat sind nicht nur so zum Spaß, um die interressierten Prüflinge zu ärgern.

Zweifelsfrei ist UKW mit allen technischen Möglichkeiten nicht gerade anspruchsloser und wird ja auch dem entsprechend geprüft.

Wir sprechen aber gerade darüber, das die DO Klasse nicht all dieses vorab zitierte darf, und das finde ich richtig.
(Achtung dieses ist keine Klassenkampfansage !).

Die Klasse E soll eine Einsteigerklasse sein, welche natürlich in ihrem Rahmen Funkberieb, als auch Modifikationen und Experimente zulässt.

Sie ist relativ einfach zu bestehen und liefert den Einstieg in die etwas anspruchsvollere HF Technik.

Ich wüßte als Entscheider absolut nicht, wo soll die Experimentierfreude und der KW Betrieb nach jetzigen Ausbildungsstand der Klasse E nun anfangen und wo aufhören.

Was jeder dann später macht mit seiner Klasse A, ist egal.
Der eine bleibt Relaisfunker, weil er vielleicht QTH mäßig keine andere Möglichkeit hat, der nächste entwickelt vielleicht höchstkomplizierte Schaltungen, oder sonst irgendwas und ein dritter macht 30 Jahre gar keinen Funkbetrieb und darf plötzlich wieder die Endstufe anwerfen.

Ja, ja so ist das Leben.

Ich hoffe nun sind wir alle glücklich, und erfreuen uns weiter am so wichtigem Hobby.

viele 73 aus Ahrensburg

Michael

DF5LR

Unregistered

13

Wednesday, May 25th 2005, 8:32pm

Neueste Meldung aus dem Rundspruch des DARC vom 26.Mai 05
Tschechien hat am 1. Mai den Bereich 7,1 bis 7,2 MHz für Amateurfunk auf sekundärer Basis freigegeben. Die Ausgangsleistung ist auf 250 W PEP beschränkt. Gleichzeitig hat man eine Einsteigergenehmigung mit OK9- Präfix und dreistelligem Suffix eingeführt. Damit ist Funkbetrieb auf 160 m, 80 m, 15 m und 10 m sowie oberhalb von 2 m mit maximal 10 W erlaubt.

Man schenke den letzten 2 Sätzen besondere Beachtung......

Gruss Andy
DO3LR

P:S. Habe gerade die schriftliche Genehmigung bekommen in Nordirland QRV zu sein.

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14

Tuesday, May 31st 2005, 11:21am

Ja so kann es auch sein.

Nur nicht in DL........

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15

Friday, July 1st 2005, 8:21pm

Hallo,
das Rennen geht in eine neue Runde.
Auf der seite des DARC fand ich folgender Beitrag!!!

Ausweitung der Befugnisse für Klasse E diskutiert
(01.07.2005/js) Informationen für Ausbilder waren das zentrale Thema während des Ausbildertreffens auf der HAM RADIO. Als Gast hat man Rainer Wilhelm von der Re-gulierungsbehörde für Telekommunikation und Post begrüßt. Mit ihm diskutierten die Teilnehmer die Möglichkeit der Einsteigerklasse E für Betrieb auf Kurzwelle mit 10 W EIRP. Weiterhin ging es um das Thema Nachprüfung, diese soll es bei Klasse A erlauben, sich das bereits bescheinigte Fachwissen der Klasse E anrechnen zu lassen. Die an-wesenden Ausbilder baten Rainer Wilhelm außerdem, für Betriebstechnik und Gesetze die Fragen für die Klassen A und E zu vereinheitlichen.
73` Klaus

DK3SML

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16

Sunday, July 3rd 2005, 1:16am

Hallo,

ich hatte bereits in einem anderen thread darauf hingewiesen, dass sich in dieser Richtung etwas tut. Ich war selbst bei o.g. Besprechung anwesend und kann dies alles nur bestätigen. Ihr müsst allerdings davon ausgehen, dass dies alles nicht vor Mitte 2006 zum Tragen kommen wird, da jedes Land diese Bestimmungen über ihre der RegTP vergleichbaren Behörden genehmigen lassen muss und es natürlich auch länderspezifische Änderungen geben wird. Die neue CEPT-weite Einsteigerlizenz wird sich an ähnlichen Rechtsnormen wie die TR 61/01 orientieren, die eben einen länderübergreifenden Betrieb ermöglicht.
In diesem Sinn vy 73, Michael DO3ML, der nun noch auf sein neues Call wartet :]
alles wird gut :thumbsup: ..

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17

Monday, July 11th 2005, 10:17pm

Hallo Leute,
bis zur Ham-Radio 2004 war ich DO´ler. :]

Mittlerweile habe ich zur Klasse A aufgestockt. Dies hat mich in Summe in etwa die Zeit gekostet, die mein Aufstocken vom Pkw zum LKW - Führerschein gekostet hat. Finanztechnisch war es allerdings günstiger meine AFu-Klasse aufzustocken.

Von Beruf bin ich Mechaniker, habe mit Funk-Elektronik nichts oder nur wenig am Hut.

Ein Freund von mir hat die Fischerprüfung gemacht - ein anderes Hobby. Er hat ebenfalls eine Menge Zeit aufgebracht. Ein anderer ist Jäger, 2 1/2Jahre Ausbildung, eine Menge Geld dafür, eine sauschwere Prüfung und was darf er ??

Da sind wir noch gut dran...

Ich denke, das Lenren für die Klasse 2 war ein vertretbarer Aufwand für die Möglichkeiten, die ich jetzt habe.

Und dann reden wir mal über die jetzigen Befugnisse der Klasse E. 10 W EIRP :-)) Ich kenne einen, der sich daran hielt - und viele die glauben, dass sie sich daran halten.

Beispiel: Erst vor kurzem, ich war mobil unterwegs- erzählt mir ein DO´ler voll stolz von seiner neuen Antenne, einer 10 Element-Yagi, gebaut nach den Angaben in einem alten Rothammel. Er ist voll überzeugt, seine 10 W EIRP einzuhalten bei einer Eingangsleitung von 5W! Zur Info, ich habe nachgelesen: Gewinn 12,5dB..

Wenn ich meine QLS-Karten so ansehe, ist er bei weitem nicht der einzige...
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Das Argument, dass sich mit erweiterten Rechten plötzlich die Zukunft des Amateurfunks in neuem Licht darstellt - mehr Aktive- halte ich für mehr als blauäugig. Deswegen werden wir keine nennenswerten Mengen an Interessenten hinter dem Ofen hervorhocken.

Beispiel: Auf dem 11m-Band darf jeder. Man kauft sich ein Funkgerät, SWR-Meter, Leitungen und die passende Antenne. Dann baut man auf und ist qrv. Überlegt mal - Was hat denn die Erweiterung des CB-Funks auf 80 Kanäle, die Zulassung von Packet-Radio und SSB dem CB-Funk gebracht? Sind die 80 Kanäle jetzt voll von Funkern ? Beileibe nicht!! Das Argument zieht meines Erachtens nicht.

Was brauchen wir also ? Eine vernünftige Nachwuchsarbeit, Aktionen an der Öffentlichkeit, Beteiligung an Ferienprogrammen ect.. Wenn dies geschieht, haben wir auch Nachwuchs...

Dann seht euch mal die Jugend-Werbung des DARC an... Stil der 70er und 80er Jahre!!

Was brauchen wir noch? Eine Veränderung in unserer Vertretung! Eine Basisdemokratie im DARC! Was haben wir? Ein Wahlsystem wie in Amerika - und eine Menge Leute die offensichtlich nur abnicken... Die Mitglieder haben faktisch keine oder doch nur wenige Möglichkeiten, die Vereinspolitik zu beeinflussen.

Ich will meinen Beitrag nicht als Verweigerung aufgefasst wissen - ich freue mich über jede Verbindung, egal welchen Call mein Gegenüber hat. Ich habe auch nichts gegen DO´ler auf KW. Ich bezweifle jedoch, dass 10 W EIRP eingehalten werden. Und dann reden wir mal über die jetzigen Befugnisse der Klasse E. 10 W EIRP :-)) Ich kenne einen, der sich daran hielt - und viele die glauben, dass sie sich daran halten.

Beispiel: Erst vor kurzem erzählt mir ein DO´ler voll stolz von seiner neuen Antenne, einer 10 Element-Yagi, gebaut nach den Angaben in einem alten Rothammel. Er ist voll überzeugt, seine 10 W EIRP einzuhalten bei einer Eingangsleitung von 5W! Zur Info, ich habe nachgelesen: Gewinn 12,5dB..

Gespräche, wie das auf der Ham-Radio mit dem Vertreter der RegTP, laufen, denke ich auf der falschen Ebene. Ich denke auch, dass hier den DARC-Mitgliedern etwas Sand in die Augen gestreut werden soll. Denken wir mal an den ehem. Geschäftsführer Häfner, dessen Entlassung in Summe 450 000 Euro gekostet haben soll.

Ausserdem, 10 W EIRP sind auf der kurzen Welle verdammt wenig, gerade für Einsteiger. Ich mache mit meinen normalen Transcievern 100W, jedoch nur portabel oder mobil.

Zuhause mache ich aufgrund von Antennenverbot 5W mit meinem FT-817 an einem Langdraht, bzw an einer Portabelantenne, mehr geht zu Hause nicht. Ich versichere Euch daher, QRP ist mühsam und die Verlockung bei wenig erlaubter Leistung gross, diese dann geltenden Bestimmungen zu übertreten.

Wenn Kw für DO, dann wird man vermutlich, wie in Deutschland so üblich, anderweitig reglementieren, z.B. den Selbstbau verbieten, CE-konforme Geräte verlangen, o.ä. Möglich wäre ja auch, eine Art Waffenschein für Funkgeräte einzuführen, Kauf von konformen Geräten nur nach Vorlage der Lizenz und Eintragung in den Schein, Gebührenpflichtige Standortbescheinigung durch befähigte Personen, Zertifizierte Betriebe usw... X(

Und damit haben wir dann wirklich etwas gekonnt...

Mein Fazit mit 45 Lebensjahren:
"Im Leben gibt es nichts umsonst !"

73 de
Manfred
Mein Fazit: "Im Leben gibt es nichts umsonst...!" ;(

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18

Monday, July 11th 2005, 10:37pm

Beifall zu Manfred.

dem ist nichts hinzuzufügen.
73 de Volker, DL 1 VAW
______________________________________________


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Tuesday, July 12th 2005, 9:02am

... so isses! mich würde mal interessieren wie viele von uns kw usern keine selbstanzeige (würg) abgegeben haben und unter 10 watt eirp bleiben ? ich habe das teil abgegeben. hatte ja auch ärger (nach der abgabe) mit dem nachbarn. die reg-tp kam, nu mach ich dampf. aber das ist ein anderes thema...

gruss, dk6nr
Grüße aus der Lüneburger-Heide
Norbert/DK6NR

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20

Friday, August 5th 2005, 7:32pm

Es gibt neues vom DARC:
Ausland
Kanada: Zugangsvoraussetzung zur Kurzwelle geändert
(05.08.2005/js) Die kanadische Regulierungsbehörde Industry Canada (IC) hat seit 22.7. die Zugangsvoraussetzung zur Kurzwelle geändert. Danach ist allen kanadischen Funkamateuren mit einer Basis- oder Fortgeschrittenen-Genehmigung der KW-Betrieb auch ohne Nachweis einer Morseprüfung erlaubt. Davon ausgenommen sind Funkamateure, die nach dem 1.4.2002 die Basis-Prüfung mit weniger als 80 % bestanden haben. Sie müssen für Kurzwellenbetrieb entweder die Prüfung wiederholen und mit mindestens 80 % bestehen, oder die Prüfung zur höheren Klasse bzw. eine Morseprüfung ablegen.

In Kanada sind neuerdings mindestens 70 % richtig beantwortete Prüfungsfragen zum Bestehen erforderlich. Mit diesen Änderungen hat die IC den Vorschlag des kanadischen Amateurfunkverbandes Radio Amateurs of Canada (RAC) umgesetzt. Dieser hatte unterbreitet, auf Telegrafie als Voraussetzung für Kurzwellenbetrieb zu verzichten. Die Behörde erklärte außerdem, die Morseprüfung bleibe auch weiterhin ein Kriterium zum Funkbetrieb auf Kurzwelle, allerdings nur als eines neben anderen. Der Zugang solle nicht nur von Morsekenntnissen abhängen. Quelle: Radio Amateurs of Canada (RAC)
73` Klaus

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