Erster post auf diesem board, hoffe es geht auf Deutsch
na prima. endlich mal ein beitrag der auch das thema wie den nagel auf den kopf trifft. es geht um mobilfunk! mobil = fahren, funken und trotzdem respektable rpprt`s bekommen und nicht nur "irgendwie gehoert" werden.
congrats richard! respect!

dem jens moechte ich zunaechst sagen das mobil vorallem 40 und 20m wichtig sind. 10m ist zwar am einfachsten zu realisieren, und es ist der beste wirkungsgrad zu erwarten nur was willst du dort ausser mit dir alleine funken? mobil bedeutet auf langen strecken gemuetlich qso zu fahren. wo kann man das besser und meistens 24h rund um die uhr als auf 40m?
ab und an dx auf 20m ist auch ok. mit der richtigen antenne und bedingungen mit 5/9 nach sonstwo geht dort ganz gut.
richtige mobilfunker werden meist mit eigenbauten auf der grundlage der sogenannten "gelsenkirchener mobilantenne" erst richtig laut. der ueberwiegende teil der mobilfunker stellt meist nur die geduld der anderen auf die probe. mobil zu funken ist nicht so einfach. ich hab auch schon viel gebastelt und unter ruecksichtnahme dessen das ich selbst nicht mit so einem dicken brummer wie richard am auto hat rumfahren kann (und auch nicht will) bin ich leider auch bei einer kaufantenne gelandet. von der performance noch akzeptabel wenn auch nicht die superkanone. guck dir mal die kleine sidekick von High Sierra an. ertraeglicher aussenwiderstand und noch fahr/zeigbar. die hi-Q spielt sicher nochmal in einer anderen liga. von den guten monoband marmeladeneimer eigenbauten aus deutscher herkunft ganz zu schweigen. das restliche kaeufliche zeugs erfuellt meist nicht die vorstellungen von "mobilbetrieb".
von den outbackern erzaehlt man sich oft wundersames. aber auch die australier koennen die physik nicht bescheissen und dementsprechend werden auch die ergebnisse im vergleich ausfallen.
das man eine cb antenne durch verlaengern auch auf 20m noch in resonanz bringt ist auch bekannt. aber fahren mit sowas? 160km/h auf der bab?? no way.
zum rumspielen gibts sicher ein paar nette sachen zu entdecken. ansonsten lass es besser.
mobilbetrieb ist eine beinharte und ernstzunehmende disziplin die anderen anspruchsvollen betriebsarten innerhalb des afus in nichts nachsteht.
vor unserer handvoll deutscher realmobilisten zieh ich den hut. der rest schafft oft nicht den noetigen stoerabstand. anstrengend.
have a save journey,
oliver