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Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

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Sunday, March 20th 2005, 8:58am

Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Hallo,
wer von euch hat einen Kelemen Sperrkreisdipol für 160/80/40 m und kann mir seine Erfahrungen damit mitteilen.

73 de DC2UU, Rainer
TS 870

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2

Saturday, April 2nd 2005, 4:52pm

RE: Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Hallo Rainer,

wir haben so eine Antenne für unsere Clubstation angeschafft in der Hoffnung das ich mit dem dortigen Platzangebot auch einigermaßen vernünftig 160 machen kann.

1 Jahr ist mitlerweile vergangen und ich kann einen Erfahrungsbericht abgeben:

40m: ganz brauchbar, einigermaßen mit einem Monobanddipol zu vergleichen
80m: Resonanzfrequenz ist 3.608 MHz somit ist sie gänzlich unbrauchbar für das DX-Feld ab der 3.775 (dort meint sie ein SWR von 1:2,7 zu haben
160m: vergiß sie ganz schnell, unser Dummy ist hier noch besser wobei die Resonanzfrequenz ist bei 1.770 liegt und dort ist eben kein Betrieb (warscheinlich wurde das Band auf der falschen Seite für diese Antenne erweitert :)) )

Fazit: Sobald es schön warm ist kommt das "gute Stück" runter und wird durch Monobanddipole und eine FD-4 ersetzt.
Wenn ich mir eine Antenne kaufe will ich sie nicht anpassen sondern sie sollte zumindestens im erlaubten Bereich resonant sein.

Das beste ist das sie durch ihre Machart auch nicht einfach zu verändern ist (zumindestens nicht so wie ich mir das als fachmännisch vorstelle)

Wenn du willst kannst du sie günstig haben, wie gesagt 1 Jahr alt und mit o.g. Macken, 400 W Version

73´ Andi DB8NI

3

Saturday, April 2nd 2005, 6:34pm

RE: Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Hallo Andi DB8NI,
so dann bin ich beruhigt, das nicht alleine diese Erfahrung gemacht habe, ich dachte am Anfang, dass es an der Höhe liegen würde , sie war bei mir ca 12-15m über Grund in einer Länge frei aufgehängt.
Hatte aber auch die Probleme auf 80m wo nur bei 3.600- 3.630 ohne AntennenTuner Betrieb möglich war. Auf 40m ist sie schlechter als eine in gleicher Höhe aufgehängte FD4. Die Raporte div. Stationen in DL sowie Europa habe das bestätigt. und auf 160m war ohne Tuner nichts möglich.
Ich habe sie vor Ostern wieder abgehängt und weiterverkauft.

73 und vielen Dank für deinen Bericht
de DC2UU, Rainer
TS 870

4

Saturday, April 2nd 2005, 9:18pm

RE: Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Hallo Rainer und Andi,

das kann ich einfach nicht unkommentiert lassen. Ich habe noch nie eine Antenne aufgehängt, die da in Resonanz war, wo ich es gerne gehabt hätte. Also macht man sie etwas länger und schnippelt, bis sie da ist, wo man sie haben will. Das gilt natürlich auch für Sperrkreisantennen.

Meine Erfahrung ist, dass ähnliche Antennen auch vergleichbare Ergebnisse liefern. Was sollte denn an einer Sperrkreisantenne 40/80/160 auf 40m anders sein als bei einem Dipol?

73, Karl-Heinz DL3DA in Göttingen

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5

Saturday, April 2nd 2005, 11:09pm

RE: Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Hallo Karl-Heinz,

was du schreibst, das keine sperrkreisantenne da resonant ist wo man es gerne hätte und das man dran rumschnibbeln muß da stimme ich dir voll zu.

Andererseits ist gerade das Modell um das es hier geht ehr eine Fehlkonstruktion als eine Antenne.

Und auf 40m ist sie auch jedem meiner Monobanddipolen unterlegen, ich hab nicht generell was gegen Sperrkreise aber sie sind eben immer nur ein Kompromiss.

Für unsere habe ich 3 Monobander angeschafft und damit wird dann auch wieder was gehen, beim letzten WPX am vorhergehenden Wochenende hab ich die alte Antenne sonst wo hin gewunschen, hab aber trotzdem mit ihr leben müssen. Ist aber halt auch deutlich im Log zu sehen das ich auf den Lowbands einfach nix gescheites hatte.

73´Andi DB8NI

6

Sunday, April 3rd 2005, 5:55pm

RE: Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Andi, lass uns das mal etwas weiter diskutieren.

Du schreibst, dass diese Antenne eine Fehlkonstruktion ist. Was genau meinst du damit? Ich kenne diese zwar nicht, habe auch ehrlich gesagt noch nie in meinem Leben eine Drahtantenne gekauft, hatte schon mehrere mit Sperrkreisen.

Selbst wenn die Kreise mit Teflonkabeln nicht so gut sein sollten, die 40m-Portion muss ungefähr so wie ein Dipol arbeiten. Und so schlecht, dass man grosse Unterschiede merkt, kannn der Balun auch nicht sein.

Langsam fange ich an, Antennen mit Medikamenten zu vergleichen. Wenn man dran glaubt, wirken sie viel besser.

73, Karl-Heinz DL3DA in Göttingen

7

Tuesday, April 5th 2005, 9:58am

RE: Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Hallo Rainer !
Ich habe seit 8 Jahren einen Kelementdipol für 160m/80m/40m mit einer Gesamtlänge von 54m
als Inverted-V hängen und bin damit gut zufrieden.
Alles was ich höre kann ich arbeiten. Ich habe damit Japan, USA, Brasilien, Südafrika schon gearbeitet.
Mein Transceiver ist ein IC746.

Tschüß 73 de DL1HUB , Peter

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8

Thursday, April 7th 2005, 7:25pm

RE: Erfahrungen mit Sperrkreisdipol für 160/80/40 m

Hallo Karl- Heinz,

Diese Antenne war mir schon suspekt als sie damals angeschafft wurde, der Aufbau des Balluns und auch die Machart der Traps die als mit Kabelbinder zusammengebundene Leitungsringe (ordentlich beündelt) gemacht sind.
Wenn du nun die Drahtlänge eines Teils verlängern oder Kürzen willst mußt du sie auseinanderscheiden und dann mit Schrumpfschlauch wieder "zusammenzwirbeln". Ich hab noch einen Trapdipol für 40-20-10 von Andis- Funkladen rumliegen (keine Ahnung welcher Hersteller das ist und das soll auch keine Schleichwerbung sein) dort sind die Traps weiße "Tonnen", also vergossen und mit Schraubbolzen an denen Kabelschuhe sind. Hier kann ich mal schnell eben ein anderes Stück Leitung einbauen und testen. Das gleiche gillt wenn ich einen Trap "überfahren" habe (ist mir auch schon vorgekommen ;( ).
Soweit will ich ja nicht alles an dem Ding schlecht machen jedoch ist sie für 160m überhaupt nicht zu gebrauchen (auch nicht als Kompromiss), ich hab ja schon mal geschrieben das mein Ammi-Öl-Dummy-Farbeimer besser arbeitet (ist jetzt zwar übertrieben aber es kommt fast hin).
Für 40 würde ich die Schulnote 2 auf 80 Note 4 und auf 160 die Note 6 ("Themaverfehlung") geben.

Dein Vergleich mit den Medikamenten ist gerechtigt, hier denke ich aber ist auf 160m auch wenn ich nicht weiß das ein Placebo vorliegt was im Busch.

Vor ein Paar Tagen habe ich mich mit damit dem WPX SSB gestellt und bin gründlich auf dem Hosenboden gelandet, macht aber nix die Zukunft sieht so aus das wieder eine FD-4 raufkommt für 80/40 und in den Contesten wo ich 160 brauche werde ich mir eine Vertical mit elevated Radials aus meinem Masten basteln die ich mit einer Beverage auf einer nahegelegenen Wiese für den RX unterstütze.

Ob das dann was bringt und mehr auf den Lowbands zu erreichen ist wird sich dann zeigen.

zu DL1HUB:
Klar kann man was damit arbeiten und die Länder sind mir auf den Lowbands nicht fremd jedoch kannst du (zumindestens bei unserer) auf 160m froh sein wenn du einen RA3´er nach 5 Anläufen arbeiten kannst - zum Vergleich: Ich hab mit einem SG-230 65m Leitung angepasst einen FT-1000 davorgespannt und damit den CQ-WW-160m in SSB letztes Jahr versucht, war o.k. und ging besser (ich will gar nicht wissen was im Tuner geblieben ist von den 100W die aus dem TX rauskommen).

Am Kelementz hab ich normalerweise einen TS850SAT und/oder 450SAT hängen mit allen Filtern die man reinkriegt in die Kisten).

Freue mich auf RE.


Andi

9

Tuesday, November 1st 2005, 12:26am

Kelemen-Antennen...

Hallo Jungs,

wenn auch die Kelemen Ihre "besonderen" Eigenschaften hat, kann ich den Tadel so nicht stehen lassen.

Ich hab eine 20/40/80m Version mehrere Jahre in Betrieb gehabt, Okay, durch die nahe Hauswand lag der Resonazpunkt deutlich ausserhalb des Amateurbands,mit dem Tuner vom 850-er angepasst, aber schlecht war die bestimmt nicht.

Und wenn man mit dem Erbauer auf der Ham-Radio mal spricht, dann gibt er ohne zögern zu, dass die Antenne empfindlich auf kapazitive Einflüsse reagiert.

Nur von einem muss ich entschieden abraten: Keine Veränderungen an den Kabellängen! Die Dinger sind so difiziel aufgebau, wenn man da eine Kabellänge verändert, passt so gut wie nichts mehr an dem Ding.

Unter Umständen hat die nicht funktionierende Antenne irgend einen anderen Defekt.

Gruß

Stefan
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10

Tuesday, November 1st 2005, 10:56am

ich möchte mich auch mal dazu äussern.
für den /p Einsatz habe ich einen Trapdipol 10-80m von K. im Einsatz. Natürlich immer wechselnde Einsatzbedingungen, aber kein Vergleich mit dem vorher genutzen Dipol eines anderen Herstellers.

ich kann die Kelemen wirklich nur empfehlen: größere RX-Empfindlichkeit auf allen Bändern, bessere Handhabbarkeit, da die Traps leichter sind. So macht auch /p Betrieb Spass.

73
Volker
73 de Volker, DL 1 VAW
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Sunday, January 15th 2006, 5:29pm

Ich biete kostenlos meine Erfahrungen mit der Kelemen 160/80/40 an
1. Gustav schickt die Antennen nie zu kurz, eher als zu lang zu, so dass man nie anlöten muss.
Je nach bedingung vor Ort muss man ausprobieren, wo man die Resonanzfrequenz will, man kann am Ende den Draht an beiden Seiten umschlagen und die richtige Länge so schnell ermitteln.
2. will man die antenne nicht nur auf den drei Bändern benutzen, kann man, wie ich, den Balun rauswerfen und mit symetrischer Zuleitung speisen, dann hat man 1:1 wo immer man will.
Wer eine Sperrkreisantenne benutzt, soll nicht glauben, dass er die Resonanzkurven aushebeln kann. wenn man am Bandanfang auf 3550kHz 1:1 hat, kann man nicht erwarten, dass man am Bandende auch 1:1 oder 1:1,5 hat.
73
Winfried

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